Quentin Tarantino nutzt verstümmelte Pitbulls in seinem neuen Film

Tierquälerei hinter den Kulissen: Für den Dreh des neuen Quentin-Tarantino-Films wurden Pitbulls mit verstümmelten Ohren benutzt.

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14.Aug 2019

Wie jeder Film von Quentin Tarantino wird nun auch „Once Upon a Time in Hollywood“ von allen gefeiert. Tierfreunde haben jedoch einen guten Grund, nicht an den Kinokassen Schlange zu stehen, denn der Hollywood-Regisseur hat beim Dreh verstümmelte Hunde von dubiosen Züchtern benutzt.

Pitbull Brandy, der im Film den besten tierischen Freund von Brad Pitts Rolle spielt, wurden die Ohren kupiert – also abgeschnitten. Züchter und Halter lassen sogenannten Kampfhunden oft die Ohren oder den Schwanz amputieren, damit sie möglichst gefährlich aussehen. Die Tiere leiden sehr unter der Verstümmelung und sind für den Rest ihres Lebens in ihrer Kommunikation eingeschränkt. Es würde wohl niemandem gefallen, wenn ihm völlig überflüssig und unter großen Schmerzen Körperteile amputiert werden, damit sie irgendwelchen angeblichen Schönheitsidealen entsprechen.

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Traurig aber wahr: Pitbulls gehören zu den am meisten missbrauchten Hunden. Dass Tarantino einen kupierten Pitbull in seinem Film nutzt, verschlimmert die Situation für die Tiere nur noch mehr. Obwohl das Kupieren in Deutschland per Tierschutzgesetz verboten ist, finden Züchter immer einen Weg, Hunde zu verstümmeln.

Tiere sind keine Statussymbole! Ein Zuchtstopp für sogenannte Kampfhunde ist die beste Lösung für die Tiere. Euer bester Freund wartet sowieso im Tierheim und nicht beim Züchter.

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Schlechte Zeiten für Lammfell-Stiefel, deshalb gibt es jetzt Lammfell-Sandalen. Dahinter steckt allerdings dieselbe Tierquälerei.

14.Aug 2019

Ugg versucht, mit der Zeit zu gehen – und versagt dabei auf ganzer Linie. Die australische Firma scheint gemerkt zu haben, dass ihre Lammfell-Boots vom allgemeinen Neunziger-Revival ziemlich ignoriert werden, und macht deshalb jetzt in Sandalen. Ziemlich unzeitgemäß allerdings: Wie die Stiefel sind auch die Sandalen aus toten Lämmern gemacht. Und die werden dafür immer noch massenhaft gezüchtet, verstümmelt und getötet, indem man ihnen beispielsweise die Kehle durchschneidet und sie langsam ausbluten lässt.

Ob man die Schuhe, die Ugg als eine Mischung aus Sandalen und Hausschuhen verkauft, schön findet, ist übrigens zweitrangig. Und auch darüber, ob man überhaupt puschelige Sandalen braucht, kann man streiten. Viel wichtiger: Es gibt das alles auch ohne Tierquälerei. Vegane Ledersandalen, Fake-Fur-Sandalen, vegane Uggs, vegane Sneaker, vegane Hausschuhe sowieso. Die Lammfell-Version von Uggs wird sich so hoffentlich nicht lange halten können.

Keine Lammfell-Sandalen kaufen ist die eine Sache. Hier sind noch ein paar mehr Wege, wie jeder von uns Tieren helfen kann.