Dieser Schlachthof zertrümmert Kühen den Kopf mit einem Hammer

Videoaufnahmen aus Kambodscha zeigen, wie grausam der Betrieb mit den Tieren umgeht. Aus ihrer Haut wird Leder für die ganze Welt gemacht.

29.Nov 2018

Immer wieder drischt der Arbeiter mit einem Vorschlaghammer auf den Schädel der Kühe ein, bevor er ihnen bei lebendigem Leib die Kehle durchschneidet. Diese grauenvollen Szenen konnte ein Augenzeuge in einem kambodschanischen Schlachthof drehen. Die Häute der Tiere werden abgetrennt und weltweit als Leder verkauft.

Bereits im Frühjahr konnte PETA Asia ähnliche Aufnahmen aus einem Schlachthof in Kambodscha veröffentlichen. Darauf zu sehen war, wie Arbeiter völlig verängstigte Schweine mit Metallrohren erschlugen. Das Landwirtschaftsministerium des Landes erklärte daraufhin, derartige Praktiken würden gegen die offiziellen Vorgaben verstoßen. Die aktuellen Bilder beweisen jedoch: Die Tierquälerei hat nicht etwa aufgehört, sondern gehört zur Standardpraxis der Leder- und Fleischindustrie. Alleine in Kambodscha wurden im vergangenen Jahr rund 55.300 Kühe von der Fleischindustrie getötet (zum Vergleich: in Deutschland, wo es in Schlachthäusern nicht weniger schlimm zugeht, sind es über 3 Millionen). Die Häute der Tiere gehören zu den Hauptexportgütern des Landes und versorgen den gesamten Weltmarkt. Wer Leder kauft, trägt direkt zu diesen Zuständen bei.

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Sollte man Igel füttern?

Ihr habt Igel im Garten und überlegt, sie zu füttern? Diese Punkte solltet ihr beachten.

29.Nov 2018

Nicht jeder Igel braucht eure Hilfe

Ein Igel, der in eurem Garten herumstreunt, braucht nicht automatisch Hilfe. Im Gegenteil: Oft stellen Menschen gutgemeinte Schälchen mit Futter heraus und schaden den Igeln damit eher. Denn die gehen normalerweise in den Winterschlaf, wenn das Futter knapp wird, weshalb gefütterte Igel den richtigen Zeitpunkt verpassen können. Außerdem müssen junge Igel das Futtersuchen selbst erlernen, damit sie auf Dauer überleben können. Und nicht zuletzt ist nicht jedes Futter geeignet; manche sind sogar gefährlich für die Tiere. Deshalb solltet ihr nicht grundsätzlich füttern, sobald ihr einen Igel seht.

Hilfsbedürftige Igel erkennt man bei genauem Hinsehen

Igel beginnen gegen Anfang November, je nach Witterung aber auch schon Anfang Oktober, mit dem Winterschlaf. Alttiere sollten dann ungefähr 1.000 Gramm wiegen, Jungtiere 500 bis 700 Gramm. Ob ein Tier das passende Gewicht hat, um durchzukommen, erkennt man nicht ohne Weiteres, deshalb achtet auf Anzeichen wie eine Einbuchtung hinter dem Kopf, eine birnenförmige Statur, eingefallene Augen und darauf, ob der Igel tagsüber nach Futter sucht. Treffen diese Punkte zu, braucht der Igel Zufütterung – im Herbst im Garten, in Winter in menschlicher Obhut. Kontaktiert dazu unbedingt die Igelhilfe unter der Hotline von Pro-Igel.

Igel essen anders als Menschen

Obst und Gemüse wie Äpfel oder Nüsse können Igel nicht verdauen, deshalb solltet ihr sie damit nicht füttern. Außerdem sind sie laktoseintolerant, deshalb ist auch Milch keine gute Idee. Und obwohl Igel Insektenfresser sind, gebt ihnen auf keinen Fall Schnecken oder Regenwürmer, da diese Tiere häufig Innenparasiten übertragen. Deshalb ist es so wichtig, euch bei Pro-Igel zu informieren, welche Ernährung und Pflege die richtige für den Igel ist, den ihr aufgenommen habt.

Ihr könnt Igeln auch anders helfen

Füttern solltet ihr zwar nur in den oben genannten Ausnahmefällen, aber gegen einen igelfreundlichen Garten ist nie etwas einzuwenden. Lasst zum Beispiel einen großen Laubhaufen liegen oder stellt ein Igelhaus an einer geschützten Stelle auf. Insgesamt freuen sich Igel, wenn ihr einfach nichts tut und der Garten so naturbelassen wie möglich bleibt, damit sie reichlich Unterschlupf finden.

Und was ist mit dem Tier, das mit euch zusammenlebt? Diese 4 Tipps helfen eurem Hund im Winter.