Schulmilch: Tierquälerei und Akne zur Frühstückspause

Der Programmteil Schulmilch des EU-Schulprogramms ist nicht nur ungesund für Kinder, sondern fördert auch Tierquälerei. Informiert euch jetzt!

04.Aug 2021

Beim EU-Schulprogramm werden neben Obst und Gemüse auch EU-finanzierte Kuhmilchprodukte an Schul- und Kindergartenkinder verteilt. Offiziell sollen Kinder und Jugendliche dadurch eine gesündere Ernährung lernen – mit gesunder Ernährung hat Milch aber nicht viel zu tun.

So ungesund ist Kuhmilch wirklich

Kuhmilch ist für Menschen nicht nur unnötig, sie kann sogar der Gesundheit schaden. Gerade bei Jugendlichen fördert der Konsum von Milch und Milchprodukten schwere Teenager-Akne. [1, 2] Außerdem kann Milch das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen wie Brustkrebs oder Prostatakrebs erhöhen und auch zu chronischer Verstopfung führen. [3, 4, 5] Außerdem enthalten Milchprodukte viel gesättigte Fettsäuren, die den Cholesterin-Wert im Blut erhöhen. [6] Viel gesünder ist es, für die Schulernährung auf Gemüse und Obst zu setzen, was von der EU zum Glück auch gefördert wird.

Mehr Profit für die Milchindustrie

Für Schulmilch erhalten große Milchproduzenten staatliche Fördergelder, damit sie Schulen und Kitas ihre Milch zu reduzierten Preisen anbieten können. Im Grunde ist das Schulmilch-Programm nur ein billiger Trick der Milchindustrie, um Menschen frühzeitig an ihre Produkte zu binden und ihren Absatz zu steigern. Kühe werden ihr Leben lang ausgebeutet, gequält und schließlich im Schlachthaus getötet, um ihre Milch an Menschen verkaufen zu können, für die es viel gesündere Kalziumquellen gibt.

Milch ist ein Klima-Killer

Milchprodukte sind der absolute Klima-Killer. Im Vergleich zu einem Liter Pflanzenmilch wird für die Produktion von einem Liter Kuhmilch die 12-fache Landfläche benutzt, und es werden dreimal so viele Treibhausgasemissionen verursacht. [7] Die Folgen des Klimawandels werden vor allem die jetzigen Kita- und Schulkinder betreffen. Aber während die jungen Generationen sich bei Fridays for Future für den Umweltschutz einsetzen, fördert die Politik klimaschädliche Produkte in Schulen.

Pflanzenmilch schmeckt auch in der Schule!

Zum Glück gibt es gesündere und tierfreundlichere Getränke, die man in der Schule, der Kita und an jedem anderen Ort trinken kann. Viele Milchalternativen sind bereits mit Kalzium oder Vitaminen angereichert, sodass man gut versorgt in die nächste Unterrichtsstunde starten kann!

Was jeder über Milch wissen sollte

Unterhaltung

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Go Vegan!

Helft uns, die Hunde in Rumänien zu retten!

Kastrationsprogramme statt Tötungsstationen: Setzt euch jetzt gemeinsam mit PETA für die rumänischen Hunde ein.

04.Aug 2021

In Europa ist Rumänien das Land mit den meisten heimatlosen Hunden. Etwa 600.000 Hunde und zigtausende Katzen leben hier ohne festes Zuhause. Jahr für Jahr werden aufgrund der rumänischen Gesetzlage tausende Hunde auf den Straßen Rumäniens von Tierfängern gefangen und in städtischen Tierheimen und Tötungsstationen untergebracht. Dort fehlt es meist an tiergerechtem Futter, ausreichendem Platz und Schutz vor der eisigen Kälte.

Ein Großteil der Tiere wird nicht kastriert und vermehrt sich im Tierheim weiter. Beinahe jeder Hund leidet an schlimmen Hautkrankheiten und unversorgten Wunden, da eine medizinische Versorgung meist gänzlich fehlt. Ein Großteil der Tiere stirbt an der Unterversorgung oder erleidet einen anderen grausamen Tod.

Obwohl seit 2013 eine Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Hunde gilt, stellen besonders die Tiere, die sich in der Obhut von Menschen befinden, eine Herausforderung dar. Da sie jedoch oftmals angekettet und ohne Aufsicht in Gärten gehalten werden, vermehren sie sich ungehindert mit heimatlosen Hunden. So werden tagtäglich Jungtiere geboren, die niemand aufnehmen möchte. Nicht selten werden die kleinen Welpen ausgesetzt, und so entsteht kontinuierlich eine neue Generation von heimatlosen Tieren.

Gemeinsam mit dem Partner EDUXANIMA arbeitet PETA vor dagegen an. Mit der Einführung einer mobilen Kastrationskampagne, die jeweils mehrere Wochen an einem Ort Station macht, können im Jahr etwa 4.000 Tiere kastriert und registriert werden. Hierdurch werden auch sehr ländliche und arme Gebiete erreicht. „Besitzerhunde“ und heimatlose Hunde werden kostenlos kastriert, registriert und medizinisch versorgt.

Mit Laufleinen statt Ketten, neuen Hundehütten und Stroh wird das Leben der „Besitzerhunde“ verbessert. Noch stellt sich die Politik allerdings quer. Der Ende 2014 ins Amt gewählte Präsident Klaus Iohannis sprach sich vor seiner Wahl gegen das „Tötungsgesetz“ für Streunerhunde aus und bezeichnete es als „barbarisch“ – bislang ist es aber nicht abgeschafft.

Unterschreibt deshalb jetzt die Petition an den rumänischen Präsidenten, damit die Hundetötungen aufhören.