Was Seide für die Tiere bedeutet

Auch wenn ihr wahrscheinlich nicht allzu viele Klamotten aus Seide habt, kann es nicht schaden, zu wissen, wie diese hergestellt wird.

22.Jun 2016

Für ein Gramm Seidewe werden etwa 15 Tiere getötet werden, was bei einer weltweiten Produktion von etwa 192.692 Tonnen Seide (Stand 2016) den Tod von jährlich mehr als 2,8 Billionen Raupen bedeutet.

Der Seidenspinner

Dieser soll für die Eiablage und Nachzucht in der Seidenproduktion sorgen. Der Schmetterling ist mittlerweile so qualvoll überzüchtet, dass er kaum noch fliegen kann und sehr anfällig für Krankheiten durch Pilze und Bakterien ist.

Die Puppe

Die natürliche Verwandlung vom Ei über die Raupe zur Puppe und schließlich zum Falter wird bei der Produktion von Seide schon in der Puppenphase gewaltsam beendet. Nur die wenigen Tiere für die Nachzucht werden nach der Produktion des Kokons nicht getötet.

Der Kokon

Die Seidenraupe produziert die Seide durch Drüsen in ihrem Mund und legt einen dünnen Seidenfaden in bis zu 300.000 Windungen als Kokon um sich. Um schließlich an die Seide zu kommen, folgt nun die letzte Station, die den Tod für die Tiere bedeutet.

Das Brühbad

Normalerweise würde sich ein entwickelter Falter nun aus dem Kokon herausessen. Damit das Tier den Kokon beim Schlüpfen jedoch nicht zerstört und den Seidenfaden zerreißt, werden die Falter in ihren Kokons bei lebendigem Leib in heißem Wasser oder Dampf totgekocht. Viele Tiere winden sich im Todeskampf.

Die Alternativen

Heutzutage könnt ihr euch gegen Seide und stattdessen für Rayon aus Bambusfasern, Sojaseide, Tencel oder feine Polyesterstoffe entscheiden. Im Laden müsst ihr einfach genau das Label checken, damit euch nicht doch Seide – die deklariert werden muss – oder andere tierische Bestandteile untergejubelt werden.

In unserem Einkaufsguide findet ihr mehr Infos zu Kleidung, für die kein Tier leiden musste. Mit unseren Tipps zu toten Tieren an Klamotten entdeckt ihr, was Hersteller gerne verschweigen.

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Ihr geht auf Reisen? So vermisst eure Katze euch weniger!

Wenn der Koffer zum Vorschein kommt, wissen eure Katzen Bescheid. Hier sind sechs Tipps für euch, damit eure Abwesenheit eurer Katze nicht so schwerfällt.

22.Jun 2016

1. Verbreitet vor der Abreise keine Hektik

Unsere Vierbeiner merken schnell, wenn wir gestresst sind. Plant eure Reise also gut durch und packt nicht auf den letzten Drücker. Weniger Zeitstress bedeutet auch, dass ihr euch auch am Abreisetag vernünftig von eurer Katze verabschieden und ihre morgendlichen Routinen einhalten könnt.

2. Haltet den Tagesablauf eurer Katze so weit wie möglich ein

Katzen lieben einen geregelten Tagesablauf. Der Katzensitter sollte daher versuchen, die gewohnten Fütterungszeiten eurer Katze einzuhalten und auf keinen Fall in dieser Zeit das Futter wechseln. Auch andere Routinen, wie Reinigung der Katzentoiletten oder tägliches Spielen am Abend, sollten weitestgehend beibehalten werden.

3. Hinterlasst eurer Katze „Erinnerungen“ von euch in der Wohnung

Geht sicher, dass ihr euren Vierbeinern ein getragenes T-Shirt oder ein anderes Kleidungsstück da lasst. Katzen lieben den Eigengeruch ihres menschlichen Mitbewohners und empfinden ihn als beruhigend. Daher legen sich viele Katzen auch öfter mal in den Wäschekorb. Das gleiche gilt für Plätze, beispielsweise euer Bett oder das Sofa, die nach euch riechen. Auch an diese Orte sollte deine Katze in deiner Abwesenheit ran können.

4. Haltet gewisse Rituale eurer Katze ein

Eure Katze bekommt jeden Tag genau drei Leckerlies am Nachmittag? Sie liebt es, morgens auf dem Toilettendeckel zu liegen und euch beim Fertigmachen zuzugucken? Vielleicht findet sie es auch toll, auf eurer Schulter durch die Wohnung kutschiert zu werden, während ihr aufräumt. Es sind genau diese Kleinigkeiten, die sie während eurer Abwesenheit vermissen wird. Weiht daher euren Mitbewohner, Katzensitter und eure Freundin ein und versucht, solche Rituale beizubehalten.

5. Sprecht mit eurer Katze am Telefon

Klingt nach einer „crazy cat person“-Idee, einige Katzen reagieren aber wirklich darauf und fangen an zu schnurren, während sie sich an das Telefon reiben. Testet es einfach mal aus und ruft euren Sitter aus dem Urlaub an, um eurer Katze eben Hallo zu sagen 🙂

6. Lasst eure Katze nicht allzu lange alleine

Ihr solltet eure Katze nie länger als einen Tag alleine lassen, auch nicht wenn ihr genügend Wasser und Futter zur Verfügung stellt. Die Katzentoilette sollte in regelmäßigem Abstand gereinigt werden. Auch Katzen sind nicht gerne alleine – sie spielen gerne, lassen sich kraulen oder freuen sich einfach über etwas Gesellschaft. Eure Katze sollte auf jeden Fall die Möglichkeit haben, den Sitter vorab kennenzulernen, da einige Vierbeiner doch recht scheu gegenüber Fremden sein können. Vielleicht wohnt ihr sogar in einer WG, so dass eure Katze trotz eurer Abwesenheit immer wen um sich hat. Falls ihr vorhabt, länger zu verreisen, fragt am besten eine Freundin oder einen Kumpel, ob er für die Zeit bei euch einziehen kann, sodass euer Vierbeiner nicht allzu lange alleine ist und auch nachts etwas Gesellschaft hat.