So erkennt ihr eine gute Tierarztpraxis

Wer mit einem Tier zusammenlebt, braucht meist früher oder später auch einen Tierarzt. So findet ihr den besten für euch und eure Tiere.

03.Mai 2018

Kennt sich die Praxis mit eurem Tier aus?

Nicht alle Tiermediziner sind auf alle Tierarten spezialisiert, logisch. Sucht deshalb eine Praxis, die sich mit Kleintieren, Vögeln oder Reptilien auskennt, wenn ihr mit solchen Tieren zusammenlebt – oder eine mit den speziellen Gerätschaften, die euer Hund für eine regelmäßige Behandlung braucht. Gute Tipps kommen oft von Freunden, die zum Beispiel auch einen Hund oder eine Katze dort in Behandlung haben.

Wie verhalten sich die Ärzte?

Nehmen sich die Mitarbeiter Zeit für euch und euer Tier und gehen auf seine Bedürfnisse ein? Eine besonders ängstliche Katze beispielsweise sollte nicht einfach wortlos aus der Box gezerrt werden, und ein „Angsthund“ muss vielleicht nicht unbedingt auf den Tisch, wenn ein kurzer Blick am Boden genügt. Eine gute Praxis bietet vorab einen Kennenlerntermin an, bei dem noch keine Behandlung durchgeführt wird, damit euer Tier schon mal stressfrei die Räumlichkeiten und Menschen vor Ort kennenlernen kann.

Wie ist das Umfeld?

Apropos Stress: Für manche Tiere (und ihre Menschen) ist es besonders wichtig, wie eine Praxis gestaltet ist. Muss euer Hund, um überhaupt reinzukommen, Treppen steigen? Muss eure Katze in einem Wartezimmer voller Hunde warten? Und natürlich: Ist alles sauber?

Wie ist die Praxis medizinisch ausgerichtet?

Auch Praxen, die auf dieselben Tierarten spezialisiert sind, können eine unterschiedliche Ausrichtung haben und beispielsweise Akupunktur, Homöopathie oder Osteopathie als Zusatzleistungen anbieten. Wenn ihr eine bestimmte Ausrichtung auf jeden Fall oder gar nicht wollt, erkundigt euch vorher.

Bilden sich die Mitarbeiter weiter?

Auch die Tiermedizin entwickelt sich weiter. Viele Praxen informieren deshalb auf ihrer Website darüber, an welchen Fortbildungen die Ärzte teilgenommen haben, um euer Tier bestmöglich behandeln zu können. Wenn dort nichts steht, fragt einfach nach.

Wie ist die Aufklärung?

Tierärzte sollten nicht einfach eine Behandlung vornehmen, ohne mit euch darüber zu sprechen. Sie sollten euch vorab aufklären, euch mögliche Risiken erklären und mögliche Alternativen aufzeigen. Denn die schlussendliche Entscheidung liegt bei euch – kommt euch ein Vorhaben komisch vor, könnt ihr jederzeit eine zweite Meinung einholen.

Und damit ihr es mit eurem Tier überhaupt bis zum Arzt schafft: So nehmt ihr eurer Katze die Angst vor der Transportbox.

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Diese Hirsche haben einen Pfeil-Angriff überlebt

Jetzt wird versucht, die Pfeile zu entfernen, die immer noch in den Tieren stecken. Die Polizei von Oregon hat außerdem eine Belohnung ausgesetzt, um die Täter

© Oregon State Police
03.Mai 2018

Unglaubliche Bilder aus Oregon: Vergangene Woche wurden zwei Hirschkühe gesichtet, denen Pfeile im Kopf bzw. Körper steckten. Die Tiere haben offenbar einen Angriff überlebt.

Laut amerikanischen Medienberichten ist es noch nicht gelungen, die Tiere einzufangen, um die Pfeile zu entfernen. Auf Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Polizei von Oregon eine Belohnung ausgesetzt.

Egal ob mit Pfeil und Bogen oder mit dem Gewehr: Tiere in Freiheit zu jagen ist grausam und sinnlos.

Was euch Jäger nicht erzählen…