So erkennt ihr eine seriöse Hundeschule

Hundeschulen können euch helfen, eine noch bessere Beziehung zu eurem Tier aufzubauen – aber manche sind auch richtig schlimm. So findet ihr die beste.

20.Nov 2017

Gibt es eine Beratung?

Meldet euch nicht einfach in der nächstbesten Hundeschule an, sondern erkundigt euch, welche Erfahrungen andere damit gemacht haben. Macht vorab einen Beratungstermin aus und achtet darauf, ob sich der Trainer nach den Besonderheiten eures Hundes erkundigt, um das Programm auf ihn zuschneiden und auf ihn eingehen zu können. Außerdem könnt ihr bei dieser Gelegenheit checken, ob die Hundeschule eine Arbeitsgenehmigung hat. Die ist seit 2014 Pflicht.

Lernen auch die Menschen?

In einer guten Hundeschule lernen nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen. Ihr solltet euren Hund nicht einfach in einem „Erziehungscamp“ abgeben, sondern dabeibleiben, um theoretisches Fachwissen über Hundekommunikation und den praktischen Umgang mit eurem Hund zu lernen.

Wie ist der Ton?

Die Kommandos sollten immer in einem ruhigen Ton stattfinden, es sollte nicht an der Leine gezerrt und die Hunde niemals angeschrien oder unterdrückt werden. Verbale Gewalt ist in einer guten Hundeschule genauso tabu wie körperliche.

Werden Werkzeuge eingesetzt?

Absolut unseriös sind tierquälerische Hilfsmittel wie Elektrohalsbänder, Würgehalsbänder oder Stachelhalsbänder. Trainer sollten euch grundsätzlich zu einem Geschirr statt zu Halsbändern raten.

Wie gefällt es eurem Hund?

Immer ein gutes Zeichen: Euer Hund hat Lust, in die Hundeschule zu gehen, und freut sich auf jeden Termin. Wenn ihr Zeichen von Angst oder Stress bemerkt, läuft etwas falsch.

Gehen gar nicht: die Trainingsmethoden von Cesar Millan.

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Dieses Foto von brennenden Elefanten in Indien hat zu Recht einen Preis gewonnen

Das Bild von Biplab Hazra ist brutal, zeigt aber nur die Realität: In Indien werden Elefanten von Menschen angezündet.

20.Nov 2017

Anschaulicher kann man kaum zeigen, was passiert, wenn Menschen glauben, sich an Elefanten rächen zu müssen: Eine Elefantenkuh und ihr Baby versuchen, vor Feuer zu fliehen, stehen aber längst selbst in Flammen. Dorfbewohner in Indien haben brennende Teerklumpen und Feuerwerkskörper auf sie geworfen. Die Füße der Mutter brennen, die Beine des Kindes sind hinter den Flammen kaum noch zu sehen. Beide schreien vor Schmerzen und Angst.

Für dieses Foto ist Biplab Hazra von Sanctuary Asia zum Wildlife Photographer of the Year ausgezeichnet worden. Zu Recht, denn es zeigt deutlich die Ausmaße eines schon lange währenden Konflikts: Die Menschen fühlen sich von den Elefanten bedroht, weil die ihre Ernte zerstören und immer wieder auch Menschen angreifen – was aber daran liegt, dass die Menschen den Elefanten ihre eigentlichen Lebensräume genommen haben und sie nicht wissen, wohin. Um sich an den Tieren zu rächen und aus Spaß vergreifen sich Menschen immer wieder an ihnen.

Der Titel des Fotos – „Hell Is Here“ – würde allerdings auch gut in hiesige Gefilde passen. Auch in Deutschland werden Tiere schließlich regelmäßig gejagt, gefangengehalten, gequält und gegessen. Auch wenn die Fotos dafür nicht immer Preise gewinnen – man muss nicht nach Indien schauen, um Tierquälerei zu finden.

Ihr wollt euch für Tiere einsetzen? Unser Streetteam ist ein guter Anlaufpunkt.