So findet ihr den perfekten Katzensitter

Ihr fahrt in Urlaub – und eure Katze so? Mit unseren Tipps stellt ihr sicher, dass sie gut versorgt ist.

06.Jul 2017

Zuhause lassen

Anders als Hunde sind Katzen stark an ihr Umfeld gebunden. Statt eure Katze also während eures Urlaubs anderswo unterzubringen, sucht möglichst jemanden, der sich bei euch zuhause um sie kümmern kann. Wenn wirklich nur eine Pension in Frage kommt, dann stellt sicher, dass sie eine Genehmigung nach §11 des Tierschutzgesetzes hat.

Freunde engagieren

Am besten ist es natürlich, ihr findet jemanden, der eure Katze schon kennt. Gerade mit Freunden, die selbst Katzen haben, bietet es sich am, im Tausch darauf aufzupassen. Aber auch katzenlose Leute freuen sich oft über die Gelegenheit, ein bisschen Zeit mit einem Tier zu verbringen. Und selbst wenn eure Freunde kein Geld für den Job haben wollen: Neben dem Katzenfutter auch eine Packung vegane Kekse oder die Lieblingsschokolade des Sitters zu deponieren, ist immer eine nette Idee.

Katze auf der Couch

Profis suchen

Wer keine Freunde hat oder alle Freunde mit den Urlaub nimmt, findet meist beim örtlichen Tierschutzverein oder Tierheim eine Liste mit möglichen Katzensittern. Wichtig ist es dann allerdings, sich vorab einmal persönlich zu treffen, um sich kennenzulernen und Fragen zu klären. Und auch, wenn es hoffentlich nie soweit kommt: Am besten haltet ihr dabei schriftlich fest, wer haftet, wenn die Katze krank wird, einen Unfall hat oder stirbt.

Für den Notfall planen

Besprecht mit eurem Katzensitter, was im Notfall zu tun ist. Hinterlegt nicht nur die Nummer des Haustierarztes und des tierärztlichen Notdienstes, sondern am besten auch die eines Taxiunternehmens, falls euer Sitter kein Auto hat. Klärt außerdem, ob ihr selbst zu jeder Tages- und Nachtzeit zu erreichen seid oder im Notfall Freunde von euch vor Ort informiert werden sollen. Und auch wenn es komisch klingt: Stellt in jedem Zimmer Wasserschälchen auf. Sollte dem Katzensitter etwas passieren, können die eurer Katze das Leben retten, denn Verdursten ist dann viel wahrscheinlicher als Verhungern.

Katze am Fenster

Updates ausmachen

Egal, wer auf eure Katze aufpasst: Vermutlich fühlt ihr euch am wohlsten, wenn ihr regelmäßig von ihr hört. Bittet deshalb euren Sitter, euch jeden Tag ein kurzes Update zu schicken. Das beruhigt nicht nur euch, sondern bietet eurem Katzensitter auch die Möglichkeit, sich Tipps abzuholen.

Ihr müsst eure Katze doch mal von Zuhause wegbewegen? So bekommt ihr sie in die Transportbox.

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Das Hühnchen, das ihr esst, könnte aus Hundefleisch sein

Nennt sich „Chicken“, ist aber Hund: Eine Recherche deckt auf, wie Touristen auf Bali Hundefleisch verkauft wird.

06.Jul 2017

Wenn man ihnen die Haut abzieht und ihr Fleisch in Stücke schneidet, sehen sich die meisten Tiere ziemlich ähnlich. Das nutzen Verkäufer in Touristengegenden aus, um Hundefleisch als „Chicken“ auszuzeichnen und so an Urlauber zu verkaufen. Wie ein Video von Animals Australia zeigt, werden Hunde beispielsweise auf Bali auf der Straße eingesammelt und dann vergiftet, erwürgt oder erschlagen. Wenn Touristen später nachfragen, ob sich hinter dem „Chicken Satay“ auch wirklich kein Hund verbirgt, lügen die Händler einfach.

In Indonesien ist der Verzehr von Hundefleisch legal, aber Animals Australia berichtet, dass es für Touristen absichtlich falsch gekennzeichnet wird. Um garantiert keine Hunde zu essen, gibt es also nach wie vor nur eine Lösung: Gar keine Tiere essen. Die Unterscheidung ist sowieso willkürlich.

Noch ein paar Urlaubstipps: So erkennt ihr Tierquälerei auf Reisen.