So werden Hunde in China für Leder geschlachtet

Das meiste Leder auf dem Weltmarkt kommt aus China, wo es kein Tierschutzgesetz gibt. Eine Recherche von PETA Asia zeigt, was das für Hunde bedeutet.

29.Jun 2016

Wer Leder trägt, kann nie mit Sicherheit sagen, welches Tier einmal unter der Haut steckte. Gerade in China, woher der größte Teil des Leders auf dem Weltmarkt stammt, werden Hunde zu Tode geprügelt, um aus ihrer Haut Schuhe, Taschen und Gürtel zu machen. Einem Ermittler von PETA Asia ist es gelungen, in der chinesischen Provinz Jiangsu Videoaufnahmen von Arbeitern zu machen, die Hunde schlachten. Jeden Tag werden in der Einrichtung 100 bis 200 Hunde erschlagen und gehäutet.

Die Häute werden absichtlich falsch gekennzeichnet und verkauft. Wer Produkte aus Leder kauft, kann sich also nie sicher sein, welches Tier dafür getötet wurde und wie es vorher gequält wurde. Verhindern kann das nur, wer kein Leder kauft oder trägt. Hier könnt ihr sehen, dass Leder nicht aus Tieren sein muss.

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Welchen Augen konnte Marcel Schmelzer nicht widerstehen?

Marcel Schmelzer springt nicht nur seinen Mannschaftskollegen zur Seite, wenn sie mal Hilfe brauchen. Auch abseits des Rasens bleibt der Fußballprofi fair.

29.Jun 2016

Als Marcel und seine Frau vor einem Jahr Hündin Mimi in einer italienischen Auffangstation sahen, waren sie sofort hin und weg. „Sie hat uns so süß und verliebt angeguckt, da konnten wir einfach nicht widerstehen“ – schon vier Wochen später war Mimi in Deutschland Teil der Familie Schmelzer.

Während jedes Jahr rund 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt werden, produzieren Züchter weiterhin Nachwuchs.

„Unseren ersten Hund Oskar haben wir beim Züchter gekauft“, so der Profifußballer. „Dann wurde uns bewusst, wie viele Tiere in Tierheimen und Auffangstationen auf ein neues Zuhause warten. Deshalb war sofort klar, dass wir unseren zweiten Hund adoptieren – und es hat sich gelohnt. Ich bitte alle Tierfreunde, sich für die Adoption eines tierischen Begleiters und gegen den Kauf eines Tieres beim Züchter oder Händler zu entscheiden.“

Eine verantwortungsvolle Zucht gibt es aus Tierschutzsicht nicht, denn jedes gezüchtete Tier nimmt einem Tier im Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause.