Tinder-Experiment zeigt: Angeln ist nicht sexy, Müllangeln schon

Ein neues Tinder-Experiment von PETA bestätigt: Angeln ist alles andere als attraktiv. Hier erfahrt ihr mehr über das Experiment!

02.Aug 2021

Dass Angeln keine coole Freizeitbeschäftigung, sondern Tierquälerei ist, sollte inzwischen eigentlich jeder verstanden haben. Nicht nur weil Fische Schmerzen spüren können und nicht sterben wollen, sondern auch, weil Tiere nicht dazu da sind, uns zu unterhalten.

Trotzdem gibt es immer noch Menschen, die es cool finden, auf Social Media Fotos zu posten, auf denen sie Fische in die Kamera halten. Vor allem auf Datingprofilen wollen viele Männer Frauen mit den toten oder nach Luft schnappenden Fischen beeindrucken. Dass sie dabei aber die Einzigen sind, die das cool finden, hat jetzt ein Tinder-Experiment von PETA Deutschland bestätigt.

So lief das Experiment ab:

Für das Experiment hat PETA zwei Tinder-Profile für den erfundenen Single Tim erstellt. Auf beiden Profilen ist Tim 31, lebt in Berlin und bezeichnet sich als Naturfreund. Seine Hobbys sind Essen, Wandern, Netflix und Kochen. Der einzige Unterschied: Auf einem Profil ist Tim Angler und hält auf seinem Profilfoto einen (natürlich gephotoshoppten) Fisch hoch, auf dem anderen Profil ist er „Naturfreund, der gern Müll-Angeln geht“ und hält auf dem Foto eine volle Mülltüte in der Hand.

Tierfreund hat 50 % mehr Matches als Angler

Beide Profile wurden für fünf Tage im Umkreis von 15 Kilometern um Berlin für beide Geschlechter aktiviert. Zielgruppe waren alle 21- bis 41-Jährigen, Tims sexuelle Orientierung wurde nicht angezeigt.

Die Ergebnisse des Experiments sind eindeutig: Müllangler-Tim hatte nach den fünf Tagen 50 % mehr Matches als Angler-Tim. Keine große Überraschung, schließlich wünschen sich die meisten Menschen einen empathischen und mitfühlenden Dating-Partner, dem die Tiere und die Umwelt nicht egal sind.

Was du tun kannst

Wenn du jemanden kennst, der angeln geht, sprich mit ihm über das Leid der Fische und mach ihm klar, dass Angeln nicht okay ist.

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Go Vegan!

McDonald´s: Aus Big Vegan TS wird Fresh Vegan TS

McDonald's ändert die Rezeptur seines veganen Burgers. Was der seit Juli 2021 erhältliche Fresh Vegan TS kann, erfahrt ihr hier!

McDonald's Deutschland
02.Aug 2021

Update Juli 2021

Viele haben darauf gehofft, jetzt ist es soweit: Der Big Vegan TS von McDonald´s bekommt eine neue Sauce! Statt Ketchup und Senf findet man seit Juli 2021 auf dem veganen Burger eine cremig-würzige Sauce. Und da die Rezeptur des Burgers geändert wurde, ändert sich auch der Name. Neben der Sauce hat der neue Fresh Vegan TS alles, was auf einen leckeren Burger gehört: ein saftiges Patty, Tomaten, rote Zwiebeln und Salat.

In Restaurants mit eingeschränkter Produktauswahl, in denen es den Fresh Vegan TS nicht gibt, müssen Tierfreund:innen trotzdem nicht nur Pommes essen, denn dort gibt es ab sofort den Veganburger TS. Klein, fein und 100 % vegan!

McDonald's Deutschland

Originalartikel vom 25. April 2019

McDonald’s bringt einen veganen Burger heraus

Das Warten hat ein Ende. Nachdem es bei McDonald’s Deutschland jahrelang nur das „Veganmenü“ aus Pommes und Apfeltasche gab, während andere Länder mit verschiedenen veganen Burgern und Wraps vorbeizogen, ist es jetzt endlich soweit: Der Big Vegan TS kommt am 29. April 2019 in die Läden.

Beim Patty setzt McDonald’s – anders als zuletzt bei vegetarischen Versionen – nicht auf Quinoa oder Gemüse, sondern auf den gerade erschienenen Incredible Burger von Garden Gourmet, der besonders „fleischig“ schmecken soll. Drumherum gibt es Brötchen und Salat, Senf, Ketchup – und nach Kundenfeedback seit Anfang 2020 auch Röstzwiebeln.

Noch mehr Veganes gibt es bei diesen Fast-Food-Ketten.