TUI unterstützt Tierquälerei in Orca-Zoos – das könnt ihr dagegen tun!

Fordert TUI auf, die Gefangenhaltung von Orcas und Delfinen nicht länger zu unterstützen. Jetzt aktiv werden!

11.Jan 2021

Sie sollen alberne Tricks zu lauter Musik aufführen, um einen Snack zu erhalten: Delfinarien und Meereszoos wie SeaWorld und Loro Parque berauben Orcas, Delfine und andere Meerestiere ihrer Freiheit und ihrer Heimat; zur Unterhaltung von zahlenden Besuchern. TUI könnte als eines der größten Reiseunternehmen ein einfaches, klares Zeichen gegen diesen unfassbaren Missbrauch setzen.

TUI verdient mit dem Leid von Delfinen und Orcas viel Geld

Leider ist die Geldgier nach wie vor größer: TUI bereichert sich weiter am Leid der hochintelligenten und sozialen Orcas und verkauft Tickets zu vermeintlichen Attraktionen wie dem Loro Parque. Dort sind die Tiere in reizlosen Betonbecken eingesperrt, die nach menschlichen Maßstäben für sie kaum größer sind als eine Badewanne und werden dressiert, um alberne Tricks in Publikums-Shows aufzuführen.

Seit dem Tod mehrerer Orca-Trainer durch frustrierte Tiere dürfen die Trainer bei SeaWorld und im Loro Parque nicht mehr ins Wasser. Doch die Shows gehen unfassbarerweise immer weiter. 

Ihr könnt gegen dieses Tierleid aktiv werden!

1. Social Media: Schreib‘ deine Message an TUI

Ihr findet es uncool, wie sich TUI am Leid der Tiere bereichert? Dann schreibt ihnen direkt per Social Media: TUI hat Accounts auf Instagram, Facebook und Twitter, per privater Nachricht oder in den Kommentaren könnt ihr so klar und höflich ausdrücken, dass ihr das Vorgehen nicht unterstützt und enttäuscht davon seid, dass TUI die Tierquälerei tatenlos unterstützt.

2. Den TUI-Kundensupport per Whats-App kontaktieren

Ihr könnt euch auch per Whats-App oder per E-Mail an den Kundensupport von TUI wenden. Den TUI-Whats-App-Kundensupport erreicht ihr unter +49 511 567 8642 oder wenn ihr direkt anrufen möchtet unter der Nummer 0511-5678600.

Handnachricht an TUI

3. Im Reisebüro beschweren

Wenn ihr direkt vor Ort aktiv werden wollt, könnt ihr eine TUI-Filiale besuchen und mit dem Inhaber über das Tierleid sprechen. Weise darauf hin, wie wichtig es für Orcas und Delfine ist, dass diese Qual endlich beendet wird und TUI maßgeblich daran beteiligt ist!

4. Kostenloses Demo-Paket bestellen und demonstrieren

Haltet eine Mahnwache vor einem TUI-Reisecenter oder vor dem Hauptsitz der TUI AG in Hannover ab. Bei uns könnt ihr dafür ein kostenloses Demo-Paket bestellen, mit dem ihr direkt auf die Straße gehen und euch für Orcas und Delfine starkmachen könnt.

Demonstration vor TUI Reisebuero

5. Petition unterschreiben

Unterschreibt unsere Petition an TUI (siehe unter diesem Beitrag) und fordert gemeinsam mit vielen anderen Menschen, dass TUI sich moralisch handelnden Unternehmen wie TripAdvisor, AirBnB oder Thomas Cook anschließt und endlich seine Unterstützung für Meereszoos beendet!

Ihr wollt auch den Delfinen in der japanischen Taiji-Bucht helfen? Hier erfahrt ihr, was ihr gegen die grausame Delfinjagd tun könnt!

TUI soll die Unterstützung von Meereszoos wie SeaWorld und Loro Parque einstellen. Helfen Sie jetzt!

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Exotische Tiere: Warum Reptilien & Co. keine Haustiere sind

Exotische Tiere zu Hause halten? Wir erklären, warum Schlangen, Schildkröten & Co. nicht in private Haltung gehören.

11.Jan 2021

Die Haltung von exotischen Tieren ist gefährlich und niemals artgerecht

Anders als beispielsweise Hunde oder Katzen sind exotische Tiere nicht domestiziert, also nicht an das Leben in Häusern und mit Menschen gewöhnt. Schildkröten, Bartagamen, Skorpione, Frösche und Schlangen sind Wildtiere, die in der Freiheit oft ihr ganzes Leben lang keinen Menschen begegnen würden. Deshalb ist es für sie meist schon stressig, Menschen zu sehen, geschweige denn von ihnen berührt zu werden.

Auch umgekehrt ist es für Menschen ziemlich schwierig, zum Beispiel einer Spinne oder einem Leguan anzusehen, ob mit ihnen etwas nicht stimmt, sie Angst haben oder vielleicht sogar krank sind. Viele exotische Tiere sterben früh an haltungsbedingten Krankheiten [1] oder weil es keine Tierärzte in der Nähe gibt, die sich mit den Exoten und ihren Erkrankungen auskennen.

Chameleon

Nicht nur für die Tiere bedeutet es Stress und Gefahr, mit Menschen zusammenzuleben. Auch für Menschen können exotische Tiere wie giftige Spinnen oder Würgeschlangen gefährlich werden. Dazu kommt, dass viele in Gefangenschaft gehaltenen Reptilien Salmonellose-Erreger in sich tragen, die den Tieren nichts ausmachen, für Menschen aber hochgefährlich sein können. [2]

Ein exotisches Tier artgerecht zu halten, ist ein Widerspruch in sich, weil Wildtiere nur in Freiheit artgerecht leben können. Oft stimmen nicht einmal grundsätzliche Bedingungen wie die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit. Und selbst wenn Halter sich Mühe geben, diese Faktoren an die im Herkunftsland der Tiere anzupassen, können Glaswände und Mauern nie das Leben draußen in der Freiheit ersetzen.

Der Handel mit Exoten: Massenzucht und Todesqual

Rund 800.000 Reptilien werden jedes Jahr nach Deutschland importiert [3] – unter ihnen noch immer viele Wildfänge. Die Dunkelziffer liegt jedoch wesentlich höher, da der Schwarzmarkt in den Zählungen nicht enthalten ist. Für den Artenschutz ist der Handel mit den Tieren eine Katastrophe. Nur wenige Reptilienarten sind geschützt und selbst diese werden nicht in Ruhe gelassen. Illegale Wildfänge werden per Stempel kurzerhand als Nachzucht deklariert. Da es an Kontrollen und staatlicher Durchsetzung von Artenschutzabkommen fehlt, ist es für die kriminellen Händler ein leichtes Spiel, geschützte Tiere zu fangen, nach Europa zu schmuggeln und hier zu verkaufen. Denn es gibt noch immer kein EU-Gesetz, das den Handel mit Tieren verbietet, die in ihren Herkunftsländern geschützt sind.

Auch werden viele Tiere in Massenzuchtanlagen von Großhändlern im Ausland unter grauenvollen Bedingungen „produziert“. Und dann wie Ware – in engen Plastikboxen – verschickt und über lange Distanzen transportiert. Viele Tiere überleben diese Tortur nicht. Sterberaten von bis zu 70 Prozent werden in der Zoohandelsbranche bereits einkalkuliert. [4]

Tiere, die den Transport überlebt haben, bleiben oft auch nach ihrer Ankunft bei deutschen Großhändlern in winzigen Behältnissen eingesperrt. Im nächsten Schritt werden die Tiere dann auf Tierbörsen, über Zoohändler, Baumärkte oder über das Internet verkauft.

Der internationale Handel mit Tieren sorgt außerdem dafür, dass weltweit Ökosysteme durcheinandergeraten. Es ist meist schwer, eine Tierart unter Artenschutz zu stellen, und selbst wenn Tiere unter Schutz stehen, werden sie oft trotzdem aus ihrem eigentlichen Lebensraum gerissen und ins Ausland verkauft. Das schadet nicht nur dem Ökosystem in ihrem Heimatland, sondern auch dem im Ankunftsland, wenn „eingeschleppte“ Tierarten sich ohne natürliche Fressfeinde unkontrolliert ausbreiten und heimische Arten bedrohen. [5]

Das könnt ihr tun

Einem Tier ein Zuhause zu schenken, sollte immer gut überlegt sein. Wer die nötige Fachkenntnis und die Möglichkeit hat, einem exotischen Tier ein Zuhause zu bieten, sollte immer ein Tier aus einer Auffangstation oder einem Tierheim adoptieren.