10 vegane Lebensmittel, die verstecktes Tierleid enthalten

Auch pflanzliche Lebensmittel können verschiedene Arten von Tierleid enthalten. Diese 10 veganen Produkte solltet ihr genauer unter die Lupe nehmen.

30.Mrz 2021

Wusstet ihr, dass sich auch hinter eigentlich pflanzlichen Lebensmitteln Tierleid verstecken kann? Bei manchen pflanzlichen Lebensmitteln leiden Tiere schon während der Herstellung und beim Anbau. Andere scheinbar vegane Produkte werden mit tierischen Stoffen hergestellt, die nachher aber nicht mehr in der Zutatenliste auftauchen. 

Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, ob ein bestimmtes Produkt auch wirklich zu 100 Prozent tierleidfrei ist, fragt am besten direkt beim Hersteller nach, ob dieser Hilfsstoffe tierischen Ursprungs bei der Herstellung seiner Produkte verwendet oder Tiere auf anderem Weg bei der Produktion geschadet wurde. Diese zehn pflanzlichen Lebensmittel sind nicht immer vegan:

1. Obst glänzt durch Bienenwachs, Läusekot und Garnelenschalen

Nicht alles, was glänzt, ist auch Gold, oft steckt ganz klar Tierleid dahinter. Vor allem Schalenobst wie Äpfel, Pfirsiche, Melonen, Birnen und verschiedene Zitrusfrüchte wie Orangen werden mit Bienenwachs oder Schellack überzogen. Schellack (Kennzeichnung E904) ist übrigens nichts anderes als der Kot von Läusen, der zu Harz wird und zusammen mit vielen der noch lebenden Tiere verkocht wird. Ein Überzug aus Schellack oder Bienenwachs soll das Obst einerseits davor schützen zu schrumpeln und erzeugt andererseits einen unnatürlichen Glanzeffekt. Für Bienen ist es grausam, wenn ihnen das selbstgemachte Wachs gestohlen wird, denn sie nutzen es, um ihren Larven Kinderzimmer zu bauen, in denen sie geschützt aufwachsen können. Bienenwachs ist auf Inhaltsstofflisten unter der Kennzeichnung E901 zu finden.

Bananen enthalten manchmal auch Tierleid: Manche Hersteller besprühen die grüne Frucht mit einem Pflanzenschutzmittel, in dem Chitin enthalten ist. Die Banane soll damit langsamer reifen. Chitin wird aber aus den Schalen von Garnelen und anderen Krebsarten hergestellt, die die Tiere niemals freiwillig abgeben würden. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, kauft Bio-Bananen.

2. An Olivenöl klebt oft Vogelblut

Olivenöl ist gesund. Aber wusstet ihr, dass bei der Olivenernte Millionen von Tieren sterben? Das liegt daran, dass viele Oliven nachts mit Saugmaschinen abgeerntet werden, um ein besonders gutes Aroma zu erhalten. Dabei fallen vor allem Singvögel, die nachts in den Olivenbäumen und darunter liegenden Büschen schlafen, den lärmenden Maschinen zum Opfer: Das plötzliche Donnern der Maschinen und die Lichtblitze schrecken die Tiere auf, sie verfallen in eine Starre. Manche Vögel werden einfach von den Maschinen mit aufgesaugt und dadurch getötet. [1] Viele andere fliegen orientierungslos umher und verletzen sich dabei. Wenn ihr beim Olivenöl kein Tierleid unterstützen und auf Nummer sicher gehen möchtet, achtet beim Kauf darauf, dass die verarbeiteten Oliven per Hand gepflückt wurden. Entsprechende Produkte tragen das Siegel FAO GIAHS.

3. Mandeln, Avocados, Kiwis und Co. von Bienen bestäubt

Honigbienen bestäuben viele Blütenpflanzen weltweit. Nicht immer passiert das freiwillig: Besonders für Mandeln aus den USA werden teilweise Massen an Bienen mit dem LKW durchs Land transportiert, um eine Mandelbaumplantage nach der anderen zu bestäuben. [2] Für die Bienen bedeutet das Stress und Leid. Die wichtigen Tiere werden allein auf ihren Nutzen für den Menschen reduziert – wie in allen anderen Bereichen der Massenzucht in der Tierindustrie auch. Vor allem Obst und Gemüse, das schwer von Natur aus anzubauen ist – oft in Gewächshäusern –, wird auf diese künstliche und für die Bienen ausbeuterische Weise bestäubt. Darunter fallen neben Mandeln auch Avocados, Kiwis, Melonen, Gurken, Kirschen und Butternuss-Kürbisse. Für die in Gewächshäusern eingesetzten Bienen bedeutet das, dass sie verhungern, sobald es nichts mehr zu bestäuben gibt.

4. Kokosmilch und andere Kokosprodukte

Was an Kokosmilch und anderen Produkten wie Kokosöl nicht vegan sein soll? In manchen Regionen in Thailand werden angekettete Affen dazu gezwungen, auf Palmen zu klettern und die Kokosnüsse herunterzuholen. Viele Affenbabys werden dazu direkt aus der Natur gerissen und ihren Familien weggenommen. Sie werden an Ketten gelegt, oft mit Schlägen und Gewalt trainiert und dazu gezwungen, Kokosnüsse zu pflücken, um daraus Kokosprodukte wie Kokossahne, Kokosmilch und anderes herzustellen. Vor allem viele Eigenmarken haben jedoch auch tierleidfreie Kokosprodukte im Sortiment.

5. L-Cystein in Brot, Brezeln und anderen Backwaren

Was ist L-Cystein (E920)? Kurz: Eine Aminosäure, die in allen möglichen Haararten vorkommt, egal ob Mensch, Schwein, Pferd oder Katze: Ja, unsere Haare bestehen alle aus L-Cystein. Hörner, Fingernägel, Krallen und Federn übrigens auch. Ziemlich eklig, dass gerade dieser tierische Baustein ab und zu in Teigwaren wie Brot und Brötchen (Titel: Ist Brot vegan?) vorkommt und Teige „elastischer“ werden lassen soll. Das passiert aber auf Kosten der Tiere, die ihre Haare und Federn niemals freiwillig hergeben.

Brezeln sind übrigens auch nicht immer vegan: Traditionell werden sie in manchen Regionen immer noch mit Schweineschmalz hergestellt. Dabei ist Pflanzenfett deutlich tierfreundlicher. Fragt bei eurem nächsten Bäckereibesuch lieber nach, ob die Brezeln auch wirklich vegan sind.

6. Müsli kann Gelatine enthalten

Damit Zucker an Frühstücksflocken haften bleibt, ist Müsli ab und zu mit Gelatine versetzt. Für Gelatine werden Knochen, Häute und Sehnen von Kühen, Schweinen, Fischen oder Hühnern ausgekocht, um an das darin enthaltene Kollagen zu kommen. Kurz: Das Bindemittel Gelatine besteht durch und durch aus totem Tier und ist – leider – in allen möglichen Produkten enthalten. Um das massive Tierleid nicht zu unterstützen, hilft nur eines: Gelatine und Produkte mit anderen tierischen Inhaltsstoffen vermeiden und die Zutatenliste ganz genau durchsehen – oder aber im Zweifel direkt beim Hersteller nachfragen.

7. Marmelade und rote Lebensmittel

Werft vor allem bei roter Marmelade wie Kirsch-, Himbeer- oder Erdbeermarmelade einen genaueren Blick auf die Zutaten: Um einen knalligeren Rotton zu erhalten, fügen manche Hersteller extra gezüchtete und getötete weibliche Läuse, bekannt als der Inhaltsstoff Karmin (E120), hinzu. Am besten ist es, wenn ihr euch generell einen Blick auf die Zutaten angewöhnt, wenn ihr das nicht sowieso bereits macht – denn Karmin versteckt sich nicht nur in vielen „roten“ Lebensmitteln wie rotem Weingummi, roten Likörs und Fruchtsäften, sondern auch in Kosmetika.

8. Fruchtsäfte und Alkohol mit Fischblase und Gelatine geklärt

Die Fischblase wird als tierischer Hilfsstoff zwar nicht in der Zutatenliste vieler Fruchtsäfte und Alkoholsorten wie Wein zu finden sein, trotzdem benutzen manche Hersteller diese tierischen Stoffe, um die Beschaffenheit der Säfte und Weine zu beeinflussen und diese „klarer“ zu machen. Gelatine soll dabei Trübstoffe aus den Säften filtern – danach wird beides entfernt. Obwohl sich das nicht in den Zutaten zeigt, bedeutet das trotzdem großes Tierleid. Sobald Omega-3 oder/und Vitamin D3 in der Zutatenliste vorkommt, ist es möglich, dass der Saft mit tierischen Stoffen geklärt wurde.

9. Instant-Gemüsebrühe und Instant-Suppen

Achtung bei Instant-Pulvern wie Gemüsebrühe und verschiedenen Fertigsuppen! Manchmal befinden sich Tierqual-Produkte wie Eiklar, Milchpulver oder Hühnereiweiß in Instant-Gemüsebrühe und Co. Auch Aromastoffe aus Rinderfett sind manchmal zu finden. Ziemlich absurder Gedanke der Industrie, dass Gemüsebrühe tierische Stoffe beigesetzt werden.

10. Kaffee

Ja, leider ist Kaffee nicht immer vegan. Auch dann nicht, wenn man bereits bewusst vermeintlich luxuriöse Kaffeesorten meidet, die vorher eine Katze oder ein Elefant ausgeschieden hat. Wie bei Obst und Gemüse werden Bienenwachs (Titel: Was ist so schlimm an Bienenwachs?) und Schellack auch bei ganzen Kaffeebohnen benutzt, um die Oberfläche zum Glänzen zu bringen und sie so interessanter für Käufer zu machen. Außerdem soll durch die glattere Oberfläche die Verarbeitung leichter sein. Zum Glück werden die meisten in Deutschland gehandelten Kaffeesorten mit pflanzlichen Wachssorten behandelt.

Ziemlich krass, worin alles Tierleid zu finden ist, nicht wahr? Leider gibt es noch mehr unnötige tierische Inhaltsstoffe, die Veganern gerne mal den Tag vermiesen. Lernt sie besser jetzt gleich kennen, um sofort bei eurem nächsten Einkauf unnötiges Tierleid zu verhindern.

Kosmetik

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Go Vegan!

Leder vs. Kunstleder: Was ist nachhaltiger?

Die Lederproduktion hat extreme Folgen für unser Klima & die Umwelt. Lest hier, warum veganes Leder – selbst Kunstleder – nicht nur für die Tiere besser ist!

30.Mrz 2021

Mittlerweile gibt es viele Lederalternativen, für die kein Tier leiden musste. Wenn von veganem Leder die Rede ist, wird oft Kunstleder auf Erdölbasis kritisiert, weil es angeblich nicht nachhaltig und umweltschädlich hergestellt wird. Dabei wird meist nicht berücksichtigt, wie viele pflanzenbasierte Lederalternativen es inzwischen gibt und dass selbst synthetisches Leder eine viel bessere Klimabilanz hat als tierisches Leder. Aber egal, ob Kunst- oder Pflanzenleder: Für keine vegane Lederalternative werden Tiere ausgebeutet und qualvoll getötet.

So zerstört Leder die Umwelt

Für die Produktion von Fleisch und den Anbau von Soja als Tiernahrung werden unvorstellbar große Flächen tropischer Regenwälder zerstört – doch auch die Nachfrage nach Schuhen, Gürteln und Handtaschen treibt die Regenwaldzerstörung voran. [1] Jede Minute wird eine Fläche so groß wie drei Fußballfelder abgeholzt. [2] Das hat drastische Konsequenzen für das Weltklima: Lange war der Amazonas-Regenwald ein Ort, der den menschlichen CO2-Ausstoß ausgeglichen hat. Neuere Studien zeigen jedoch, dass die Zerstörung des Regenwalds so weit fortgeschritten ist, dass er diese Fähigkeit verloren hat und nun höchstwahrscheinlich zur Erwärmung des Planeten beiträgt. [3] Die Regenwaldzerstörung ist jedoch nicht nur extrem klimaschädlich, sondern es sterben auch zahlreiche – auch bisher unentdeckte – Tier- und Pflanzenarten für immer aus.

Die Lederproduktion trägt in großen Teilen zur Zerstörung des Amazonasgebiets bei: 2009 kam raus, dass Rinderhalter geschützte Bereiche des brasilianischen Regenwalds illegal gerodet haben; alle 18 Sekunden wurde dadurch ein Hektar Wald für Rinderfarmen zerstört. Über undurchsichtige Lieferketten landete das Leder dieser Anbieter dann bei den großen Modemarken und Einzelhändlern. [1]

Beim Shoppen wissen leider die wenigsten Käufer, woher das Leder stammt, ob Regenwälder für die Produktion zerstört wurden und ob das Leder entsprechend gelabelt ist.

Giftige Gerbung mit Chrom, Blei & Co.

Die giftigste Phase bei der Lederverarbeitung ist die Gerbung: Die Häute werden meistens in Fässern mit Wasser, Chromsalzen und Gerbstoffen übergossen, um sie stabiler und weicher zu machen und farbechtes Leder zu erhalten. Wenn bei der Verarbeitung veraltete Techniken zum Einsatz kommen oder unsauber gearbeitet wird, kann noch vor der Fertigung eine krebserregende Form von Chrom entstehen. In Entwicklungsländern fließen die teilweise mit Chrom, Blei, Arsen und Säuren belasteten Abwässer direkt in Flüsse und verunreinigen das Grund- und somit auch das Trinkwasser sowie den Lebensraum zahlreicher Tiere. Der Kontakt zu diesen Chemikalien kann unter anderem zu gereizten Atemwegen und Augen, Hautreaktionen, Nieren- und Leberschäden und Krebserkrankungen führen. [4, 5]

Higg-Index zeigt, dass Leder nicht nachhaltig ist

Der Higg-Index zeigt an, wie nachhaltig bzw. umweltschädlich die Herstellung eines Produkts ist: So gut wie alle Lederarten weisen einen Indexwert von 159 auf – im Vergleich dazu liegt Polyester bei 44 und Baumwolle bei 98. Dass Leder einen so hohen Indexwert hat, liegt an den Auswirkungen auf das Klima, dem extremen Wasserverbrauch und der enormen Wasserverschmutzung.

Wie nachhaltig ist Kunstleder?

Die gängigste Alternative zu tierischem Leder ist Kunstleder bzw. synthetisches Leder. [3] Kritiker argumentieren, dass Kunstleder aus Plastik besteht und somit bei der Herstellung Öl verwendet wird. Plastik baut sich schlecht ab und kann zu negativen Umweltauswirkungen führen. [6] Bei dieser – berechtigten – Kritik sollte man trotzdem nicht vergessen, dass auch die Produktion von tierischem Leder enorme negative Auswirkungen auf unseren Planeten hat: Klimawandel, Artensterben und Schädigung der Gesundheit von Mensch und Tier. All das wird durch die Tierhaltung und den Gerbungsprozess gefördert.

Kunstleder als Alternative für tierisches Leder

Die negativen Folgen von tierischem Leder werden auch durch den Higg-Index deutlich. Nach diesem Index hat nämlich selbst synthetisches Leder immer noch einen geringeren Einfluss auf den Klimawandel und ist mit weniger Umweltverschmutzung verbunden als Leder aus Tierhäuten. Bis pflanzliches Leder massenhaft hergestellt werden kann, ist Kunstleder eine vergleichsweise gute ökologische Alternative zu tierischem Leder. Um seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, kann man beim Kauf von veganem Leder auf recycelte Materialien achten – zum Beispiel auf rPET, also recyceltes PET. [7, 8] Aktuell arbeiten viele internationale Unternehmen an solchen nachhaltigen Lösungen, um Leder und Wildleder aus recyceltem Polyester zu imitieren. [7]

Oftmals achten vegane Modelabels bei der Herstellung ihrer Produkte auf ökologische und soziale Aspekte – und treiben umweltfreundliche Innovationen unter Berücksichtigung nachhaltiger und ethischer Aspekte voran.

Nachhaltige Alternativen: Ananasleder, Pilzleder, Kork & Co.

Immer mehr pflanzenbasierte Lederalternativen erobern den Markt – und müssen sich jetzt nur noch flächendeckend durchsetzen.

  • Ananasleder besteht aus den Fasern von Ananaspalmenblättern und ist ein reißfestes, atmungsaktives und besonders weiches veganes Leder. Die Produktion ist besonders nachhaltig, da die Ananasblätter ein Nebenprodukt der Landwirtschaft sind und sonst im Müll landen würden. Ananasleder eignet sich für Schuhe, Accessoires und Möbel.
  • Eine besonders nachhaltige Lösung ist Kakteenleder: Das Produkt kommt ohne Kunststoffe aus, der Nopal-Kaktus benötigt nur wenig Wasser und kann in vielen Regionen Mexikos angebaut werden. Weil Kakteenleder besonders atmungsaktiv und robust ist, können Kleidung, Gürtel und Portemonnaies aus der Lederalternative hergestellt werden.
  • Kork ist vielen wahrscheinlich eher als Bodenbelag, Pinnwand oder Weinkorken bekannt – doch der nachwachsende Rohstoff, der von der Korkeiche stammt, ist leicht, weich, robust und nachhaltig: Werden Korkeichen regelmäßig geschält, binden sie bis zu viermal mehr Kohlenstoff als Korkeichen, die nicht geschält werden. Kork eignet sich für Jacken, Gürtel, Taschen und Geldbeutel.
  • Pilzleder wird aus dem Wurzelgeflecht von Pilzen, aus dem Myzel hergestellt. Bei der Herstellung werden kleine Stücke der Pilzwurzeln mit Maisresten, Sägespänen oder Hanffasern durchzogen – dadurch wird das Pilzleder strapazierfähig. Außerdem ist die tierfreie Alternative atmungsaktiv, flexibel und vollständig biologisch abbaubar.
Kork eignet sich für Jacken, Gürtel, Taschen und Geldbeutel

Millionen Tiere leiden und sterben für Leder

Die Produktion von tierischem Leder hat nicht nur auf das Klima und die Umwelt katastrophale Auswirkungen: Jedes Jahr werden unvorstellbar viele Tiere in Schlachthöfen getötet, deren Häute zu Leder verarbeitet werden. Bevor die Tiere – meist Rinder – durch die ganze Welt wochenlang [6] zum Schlachthaus transportiert werden, führen sie ein leidvolles und entbehrungsreiches Leben. Denn anders als viele Menschen denken, ist Leder kein Abfallprodukt, sondern das wirtschaftlich wichtigste Nebenprodukt der Fleischindustrie. Insgesamt schlachtet die globale Lederindustrie jährlich über eine Milliarde Tiere. Der Großteil davon leidet in der Intensivtierhaltung in überfüllten Ställen.

Fazit

Pflanzenbasiertes und selbst künstliches Leder sind im Vergleich zu tierischem Leder immer tierfreundlicher und viel nachhaltiger: Die Herstellung ist mit weniger Schadstoffen verbunden, es müssen keine tropischen Wälder abgeholzt und keine Tiere ausgebeutet und getötet werden. Unser Konsum hat immer einen gewissen negativen Einfluss auf die Umwelt. Deshalb sollten wir möglichst nachhaltig und tierfreundlich konsumieren. Hier findet ihr zum Beispiel alle Infos zu den veganen Doc Martens.