Vorsicht! In diesen Produkten können Daunen stecken

Federn sind gar nicht mehr so kuschelig, wenn man sie lebenden Tieren aus der Haut reißt. Bei diesen Produkten lohnt es sich, aufs Etikett zu schauen.

Foto: Krista Mangulsone
09.Nov 2016

Kissen und Decken

Für Daunenkissen und –decken werden Gänsen und Enten in Ländern wie Polen, Ungarn und China bei lebendigem Leib ihre weichen Unterfedern herausgerissen. Dabei brechen die Arbeiter den Tieren in der Eile oft Knochen oder hinterlassen offene Wunden, die notdürftig mit Nadel und Faden genäht werden. Einige der Tiere sterben an den Folgen ihrer Verletzungen. Auf Daunenkissen lässt sich nur ruhig schlafen, wenn man kein bisschen nachdenkt. Viel besser für Tiere und fürs Schlafklima sind Kissen und Decken, die mit Baumwolle, Viskose, Polyester, Lyocell oder Kapok gefüllt sind. Wichtig auch: Bei der nächsten Hotelbuchung um daunenfreies Bettzeug bitten.

Matratzenbezüge

Daunen stecken nicht nur in Kissen und Decken, sondern auch in Matratzenbezügen, selbst wenn die relativ dünn sind. Alternativen gibt es auch hier mit synthetischer Fülling – einfach mal aufs Etikett schauen.

Sofas

Die meisten von uns kaufen nicht ständig neue Sofas, aber wenn, dann sollte man auch hier aufs Material achten. Selbst Sofas, die auf den ersten Blick tierfrei wirken, weil sie nicht mit Leder oder Wolle bezogen sind, können mit Daunen gefüttert sein. Wer nicht auf Tieren sitzen will, kauft lieber Polstermöbel mit Polyesterfüllung.

Wintermäntel, Jacken und Westen

Keine Sorge, die klassischen Michelin-Männchen-Jacken gibt es auch ohne Federn drin. Die Versionen mit pflanzlicher Kapokfaser oder synthetischer Füllung halten perfekt warm, ohne dass Gänse oder Enten kaltgemacht werden.

Petition: Fordert Volcom auf, keine Daunen mehr zu verwenden!

Handschuhe

Bei plusterigen Mänteln kommt man vielleicht noch von allein drauf, dass da Daunen drinstecken, aber bei Handschuhen? Auch da reicht es leider nicht, auf Leder und Wolle zu achten, weil gerade Funktionshandschuhe aus dem Ski- und Snowboardbereich oft mit Daunen gefüttert sind. Am besten also im Laden beraten lassen und die synthetische Alternative nehmen.

Schlafsäcke

Ekligstes Gefühl überhaupt: nasskalt verschwitzt aufzuwachen. Schlafsäcke werden oft mit Daunen gefüttert, weil das isolieren soll, aber dummerweise funktioniert das nur so lange, wie die Federn trocken bleiben. Viel besser ist es, Schlafsäcke mit einer Füllung aus schlauen Kunstfasern zu kaufen, die schneller trocknen und besser warmhalten.

Staubwedel

Da muss man erst mal drauf kommen: Auch die Staubwedel, die man entweder zum Putzen oder als zweckentfremdetes Katzenspielzeug kauft, bestehen oft aus echten Daunen. Ganz schön makaber eigentlich, Tieren die Federn auszureißen, um damit dann durch den Dreck zu wischen. Vor allem, weil es reichlich tierfreie Putzgeräte, Putzmittel und Katzenspielzeuge gibt.

Bitte kauft keine Daunen und erinnert auch eure Familie und Freunde daran, beim nächsten Einkauf aufs Etikett zu schauen. Fordert außerdem Volcom auf, keine Daunen mehr zu verwenden!

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Mit diesen 5 Tipps nehmt ihr eurer Katze die Angst vor der Transportbox

Viele Katzen sind auf Transportboxen nicht so gut zu sprechen. Wir verraten euch, wie ihr die Sache für eure Vierbeiner leichter gestalten könnt.

09.Nov 2016

1. Wählt die richtige Transportbox

Im Handel gibt es die unterschiedlichsten Transportboxen, von den klassischen Hartschalen-Boxen und geflochtenen Korbhöhlen bis hin zu stylischen Tragetaschen. Bei Katzen, die genauso ungern rein- als auch aus einer Box rausgehen, solltet ihr auf jeden Fall Modelle vermeiden, die nur eine Tür-Öffnung haben. Generell eignen sich mehrteilige Hartschalen-Boxen, bei denen man den Deckel komplett abnehmen kann, am besten. Bei denen könnt ihr eure Katze ohne jeglichen Stress einfach rausheben. Außerdem lassen sich diese Kunststoff-Boxen im Notfall auch superleicht reinigen.

 

2. Integriert die Transportbox in eure Möbellandschaft

Aber was nützt die beste Transportbox, wenn eure Katze das Teil nicht kennt und ihm umso weniger traut? Die meisten von uns lagern die Transportbox mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der hintersten Ecke des Kellers und zaubern sie dann zehn Minuten vor Abreise hervor um sich dann zu wundern, dass der Vierbeiner so gar keine Lust auf den unbekannten Gegenstand hat. Stattdessen sollte die Transportbox Teil eurer Möbellandschaft und für eure Katze jederzeit zugänglich sein. Stellt sie daher neben das Sofa oder vielleicht in die Spielecke, damit eure Katze sich mit der Box vertraut machen kann.

 

3. Macht die Transportbox zu einem Schlaraffenland

Die Transportbox sollte nicht nur eine öde Box sein, in der man im schlimmsten Fall zum Tierarzt gekarrt wird. Macht sie stattdessen interessant und spannend für eure Vierbeiner. Legt die Lieblings-Kuscheldecke hinein oder ein von euch getragenes T-Shirt; gewohnte Gerüche reduzieren Stress und machen die Box für eure Katze weniger angsteinflößend. Macht die Box zu einem Spiel- und Snackplatz: Integriert sie in eure Spielrunden, indem ihr Bälle und Spielangeln hineinlegt und so eure Katze damit hineinlockt. Jedes Mal, wenn eure Katze sich der Box nähert oder sich gar rein traut, belohnt sie mit einem Leckerli und Streicheleinheiten.

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4. Der Trick bei besonders misstrauischen Katzen

Einige Katzen lassen sich dennoch nicht so leicht von Transportboxen überzeugen. In diesen Fällen braucht man einfach etwas mehr Geduld. Wenn ihr eine mehrteilige Hartschalenbox habt, nehmt diese einfach auseinander und macht eure Katze erstmal nur mit dem Bodenteil ohne Deckel vertraut. So wirkt die Box eher wie ein Bett, in dem euer Vierbeiner schlafen, spielen und auch fressen kann. Anschließend führt ihr den Deckel ohne Tür ein und so weiter.

 

5. Die nächsten Schritte

Sobald eure Katze nicht gleich beim Anblick der Box in Panik gerät, vielleicht sogar schon Mittagsschläfchen darin abhält und auch Snacks in der Box isst, könnt ihr die nächsten Schritte wagen. Wichtig ist, dass ihr sie kontinuierlich dazu animiert, in die Box zu gehen.Wenn sie freiwillig reingeht, könnt ihr versuchen, die Tür zu schließen. Am Anfang nur ganz kurz, mit der Zeit immer länger. Vielleicht lauft ihr auch mal mit eurer Katze in der Box etwas in der Wohnung herum und lasst sie dann wieder raus. Vergesst nicht, eure Katze dabei immer mit Streicheleinheiten und Leckerlis zu belohnen, damit sie positive Erfahrungen mit der Box verbindet.

Denkt immer dran, dass jede Katze anders ist: Die eine Katze hat eventuell schon nach einer Woche keine Probleme mehr mit der Transportbox, während eine andere mehrere Wochen braucht, um sich daran zu gewöhnen. Bleibt also geduldig, belohnt stets Fortschritte und gebt eurer Katze genügend Zeit.

Ihr habt das Gefühl irgendwas stimmt nicht mit eurer Katze? Hier sind 10 Anzeichen dafür, dass es eurer Katze nicht so gut geht.