Warum fällt dieser Bär im Zirkus seine Trainer an?

Ein Video aus einem russischen Zirkus zeigt, wie Bär Mischa die Dompteure anfällt. Wir erklären die Hintergründe.

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19.Jun 2018

Bei einer Aufführung in einem russischen Zirkus hat ein Bär seine Trainer angefallen. In einem Video aus dem Publikum ist zu sehen, wie Mischa zunächst noch die Kunststücke mitmacht, die von ihm gefordert werden, sich dann aber gegen die Dompteure wendet und auf sie losgeht. Während eine Dompteurin versucht, ihn an der Leine festzuhalten, schlagen andere mit Stöcken auf ihn ein. Der Mann, den Mischa angegriffen hat, kommt mit dem Schock davon. Aber warum ist es überhaupt soweit gekommen?

Schon bei den Kunststücken, die Mischa mitmacht, ist zu sehen, wie gestresst und verängstigt das Tier ist. Die Stöcke, mit denen er geschlagen wird, sind in Zirkussen keine Seltenheit und werden – ähnlich wie Elefantenhaken und andere brutale „Werkzeuge“ – systematisch eingesetzt, um Tieren Angst einzujagen und sie zu den Aufführungen zu zwingen. Von alleine würden Bären, Tiger, Elefanten und andere Wildtiere solche Kunststücke nie machen, deshalb setzen Zirkusse körperliche und psychische Gewalt gegen sie ein. Kein Wunder, dass es unter solchen Bedingungen immer wieder zu Vorfällen kommt, bei denen diese gequälten Tiere sich gegen die Menschen wenden, die so mit ihnen umgehen – nicht um sie anzugreifen, sondern aus Notwehr.

Das würde euch passieren, wenn ihr ein Elefant im Zirkus wärt

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Go Vegan!

Victoria van Violence sieht sich die Zustände in Ställen mit eigenen Augen an

Für drei neue Videos hat sich Victoria angeschaut, was die Landwirtschaft mit Schweinen, Kühen und Kaninchen macht – und konnte sogar Tiere retten.

19.Jun 2018

Die meisten Menschen wissen theoretisch, dass es hinter den Kulissen der Landwirtschaft oft grausam zugeht, aber so richtig begreift man es manchmal erst, wenn man es selbst sieht. Selbst Victoria van Violence, die schon lange vegan lebt, war noch mal ganz neu schockiert, als sie für unsere Reihe „Mit eigenen Augen“ in drei Betrieben unterwegs war.

In einem der Betriebe werden Kaninchen auf engem Raum eingepfercht, sind dreckig und sichtbar gestresst. Zum Glück kann Victoria zumindest einige der Tiere retten und ihnen ein neues Zuhause mit Auslauf und frischem Futter geben.

Im zweiten Video fährt sie zu einem Kuhstall, der eigentlich zu einem relativ kleinen Familienbetrieb gehört. Dass das nichts bedeutet, wird klar, als sie sieht, wie die Tiere völlig verdreckt im Stall stehen und vom Landwirt geschlagen werden.

Dass es tatsächlich etwas bringen kann, solche Aufnahmen zu machen und zu veröffentlichen, zeigt das dritte Video. Nachdem PETA schlimme Aufnahmen aus dieser Schweinemastanlage veröffentlicht hatte, wurde der Betrieb geschlossen.

Wenn ihr vegan lebt, unterstützt ihr solche Tierquälerei nicht länger. Wir helfen euch beim Start!