Warum Hunde ein Geschirr statt einem Halsband tragen sollten

Viele Leute ziehen ihren Hunden immer noch Halsbänder an. Dabei ist ein Geschirr nicht nur bequemer und gesünder, sondern kann sogar Leben retten.

16.Aug 2016

Wenn ein Hund, der ein Halsband trägt, vor Schreck oder Aufregung an der Leine zieht, dann kann das ziemlich fies enden. Denn jeder Zug am Hals belastet Halswirbelsäule, Luftröhre und Kehlkopf und kann dauerhaft für Schmerzen und Schäden sorgen. Außerdem können sich Hunde oftmals leicht aus dem Halsband winden und damit vor allem im Straßenverkehr sich und andere gefährden. Immer wieder kommt es vor, dass Hunde aus ihrem Halsband schlüpfen und überfahren werden.

Mit einem gut sitzenden Geschirr passiert das nicht. Die verschiedenen Gurte verteilen den Zug der Leine nicht nur gleichmäßig über den Brustbereich des Hundes und schonen so den Hals, sondern verhindern auch, dass der Hund sich versehentlich losmacht. Außerdem lässt sich der Hund im Notfall am Rückensteg schnell festhalten. Wichtig ist hier, dass das Geschirr von einem Experten angepasst wird. Bei ängstlichen Vierbeinern ist ein sogenanntes Sicherheitsgeschirr unerlässlich.

Für jeden Hund gibt es das passende Geschirr. Neben der richtigen Größe sollte man vor allem darauf achten, dass es aus weichem Material besteht, das sich dem Körper anpasst und sich waschen lässt. Am besten gefällt vielen Hunde die Art Geschirr, die sich über den Kopf anziehen lässt, so dass sie die Pfoten nicht heben müssen. Im Fachhandel kann man sich beraten und das Geschirr dem Hund anpassen lassen.

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Die besten Jobs für alle, die Tiere lieben

Ihr wollt mit Tieren arbeiten, ohne sie auszubeuten? Wir haben die besten Nebenjobs und Ausbildungsberufe für euch zusammengestellt.

Foto: Jesse Schoff
16.Aug 2016

Tiersitter oder Gassigeher

Keiner lässt seinen tierischen Mitbewohner gern allein zuhause, sei es tagsüber oder in der Urlaubszeit. Es gibt bestimmt auch in eurer Nähe Hundehalter, die euch dankbar wären, wenn ihr die Hunde ausführt oder auf sie aufpasst. Oder auf Katzen. Oder Kaninchen. Oder Vögel.

Hilfskraft auf Lebenshöfen

Ihr habt genug von den schlimmen Bildern mit Tieren, die für Tierprodukte ausgenutzt und getötet werden? Nichts lässt einen besser runterkommen, als Tiere auf einem Hof zu sehen, die keine Angst vor dem Bolzenschussgerät oder dem Elektrobad haben müssen. Lebenshöfe können immer wieder mal Hilfskräfte gebrauchen. Also bietet euch gern an.

Hundetrainer

Rettet die Hunde vor den Cesar Millans dieser Welt! Werdet Hundetrainer und trainiert Hunde mit der sehr viel hundefreundlicheren Methode der positiven Verstärkung. Einem Hund etwas beibringen zu wollen, indem ihr ihm Angst macht, bzw. euch als „Rudelführer“ aufspielt, kann sich negativ auf euer Vertrauensverhältnis auswirken. Wenn ihr also Hundetrainer werden möchtet, sucht euch die richtige Ausbildungsstätte dafür aus.

Tierarzthelfer

Dafür müsst ihr eine dreijährige Ausbildung in einer Tierarztpraxis oder Tierklinik machen und am Ende eine Abschlussprüfung vor der Tierärztekammer bestehen. Neben einer riesigen Portion Tierliebe, Geduld und Einfühlsamkeit für die Halter der Tiere braucht ihr auch eine gewisse Ekelresistenz. Denn ihr müsst die Behandlungsräume auch wieder sauber machen. Und wir alle wissen, was Tiere gern mal machen, wenn sie Angst haben …

Tierpfleger im Tierheim oder in einer Tierpension

Leider landen immer noch viel zu viele Tiere im Tierheim. Da sind gute Fachkräfte wichtig, damit die Tiere optimal versorgt werden und auch mal jemanden haben, der mit ihnen spielt und ihnen die Zuneigung gibt, die sie so dringend brauchen. Auch wenn Tiere nur vorübergehend in einer Tierpension abgegeben werden, brauchen sie Menschen um sich herum, die ihnen die Zeit ohne ihre Halter etwas angenehmer gestalten. Um Tierpfleger zu werden, müsst ihr eine dreijährige Ausbildung machen.

Tierheilpraktiker

Als Tierheilpraktiker wendet ihr alternative Heilmethoden wie Homöopathie oder Pflanzenheilkunde bei Tieren an. Eine geregelte Ausbildung gibt es dafür noch nicht, daher können die Tierheilpraktiken je nach Ausbildung variieren.

Tierfotograf

Wenn ihr Talent habt, lässt sich auf Instagram schon eine kleine Karriere als Tierfotograf starten. Und wenn es nur der eigene Vierbeiner vor der Linse ist. Wem das nicht reicht, der kann eine Ausbildung zum Fotografen machen oder Fotodesign studieren. Ihr solltet euch als Tierfotograf auch mit den Tieren auskennen, damit ihr wisst, wie ihr sie unbemerkt zum richtigen Zeitpunkt fotografieren könnt, ohne ihnen zu schaden.

Hundefriseur/Groomer

Damit meinen wir natürlich nicht, dass ihr den Hunden die Haare färben oder flechten sollt. Aber auch viele Hunde brauchen mal einen Haarschnitt. Sonst kann es den Vierbeinern etwa im Sommer schnell mal viel zu heiß werden. Dabei solltet ihr keine Angst vor großen Hunden haben und auch mit schwierigen Hunden umgehen können. Da ein Hundegroomer nicht staatlich anerkannt ist, muss man sich sein Fachwissen aus Büchern oder in privaten Schulen aneignen.

Ihr wollt direkt bei PETA arbeiten? Diese Jobs sind momentan offen. Oder doch lieber studieren? Wir haben auch die besten Studiengänge, für alle, die Tiere lieben.