Warum IS-Terroristen erst mal an Tieren üben

Bevor sie Menschen töten, töten die Anhänger des Islamischen Staats erst mal Tiere. Das hat System.

28.Jun 2018

Bei der Berichterstattung über den Islamischen Staat fällt immer wieder ein Detail auf: Die Menschen, die sich für den IS zu Terroristen ausbilden lassen, üben das Töten erst mal an Tieren. Berichten nach trainieren sie dabei bestimmte Praktiken wie das Köpfen. Aussteiger erzählen auch, dass Neuankömmlinge zunächst zum Arbeiten in die Küche geschickt werden, um dort Tiere fürs Essen zu töten, bevor sie lernen, Menschen umzubringen.

Dahinter steckt eine Logik, die viel über uns Menschen aussagt: Tiere sind vermeintlich weniger wert als Menschen, deshalb fällt es uns leichter, sie zu töten. Wenn sie aber wirklich so wenig wert wären, würde es ja keine große Überwindung kosten, sie zu töten, und die „Übung“ wäre nutzlos. Tatsächlich empfinden Tiere genau wie wir Angst und Schmerzen und hängen an ihrem Leben. Dass es einfacher erscheint, ein Tier zu töten, liegt nur daran, dass wir an getötete Tiere gewöhnt sind – aber weil wir das Töten normalerweise nicht selbst übernehmen, ist es eben doch schwierig. Und wenn man einmal abgestumpft genug ist, um einem Tier den Kopf abzuschlagen, fällt es leichter, das bei einem Menschen zu tun. 

Und warum machen wir Unterschiede zwischen verschiedenen Tieren wie Schweinen und Hunden? Das liegt am Karnismus.

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Weil Schmerzen nicht schön sind.
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Go Vegan!

So leiden Aale unter eurem Kokain

Kein Scherz: In vielen Flüssen befinden sich Rückstände von Kokain und anderen Drogen. Das wird den Fischen zum Verhängnis.

28.Jun 2018

In einer neuen Studie haben Wissenschaftler der Universität Neapel eine neue Gefahrenquelle für Meeresbewohner ausgemacht: Rückstände von Kokain und anderen Drogen in den Flüssen. Davon befindet sich immer mehr in unseren Abwässern und landet so in den Gewässern, was beispielsweise bei Aalen nachgewiesen zu Hyperaktivität und Muskelschwund führen kann. Aale gehören jetzt schon zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Das Kokain könnte ihnen richtig gefährlich werden, deshalb fordern Experten jetzt, es noch besser aus dem Abwasser herauszufiltern.

Was uns das angeht? Auch solche Meldungen zeigen mal wieder, dass wir Tieren in vielen Bereichen schaden, an die die meisten von uns gar nicht denken – dass wir genau dieses Bewusstsein aber brauchen, um ihnen zu helfen. Nicht jeder kann ein eigenes Klärwerk aufmachen, um für sauberere Abwässer zu sorgen, aber jeder kann sich politisch und gesellschaftlich für Veränderungen einsetzen, sei es im Streetteam, per Petition oder einfach, indem man noch mal drüber nachdenkt, welche Auswirkungen der eigene Konsum auf andere Menschen und Tiere haben kann.

Und mal grundsätzlich gefragt: Sind Drogen vegan?