Warum manche Veganer ein Problem mit Palmöl haben

Palmöl steckt in vielen Produkten. Zwar ist es als Inhaltsstoff vegan, seine Gewinnung ist es aber nicht unbedingt.

06.Apr 2017

In Produkten wie Brotaufstrichen und veganen Würstchen sorgt Palmöl für eine feste Konsistenz und dafür, dass andere flüssige Fette sich nicht absetzen. Außerdem ist Palmöl billig, denn der Anbau ist effizient, da die Ölpalme einen sehr hohen Ertrag hat.
 
Das Problem fängt damit an, dass Ölpalmen in Urwaldgebieten wachsen und für die Plantagen Regenwald gerodet wird, oft auch illegal. So werden auch die letzten verbliebenen Lebensräume für Orang-Utans zerstört. Nach ein paar Jahren sinken die Palmöl-Erträge. Alte Flächen werden aufgegeben und für neue Flächen wird mehr Regenwald gerodet. Auch Kinderarbeit ist ein Problem bei der Gewinnung von Palmöl. Deshalb meiden manche Menschen Produkte, in denen Palmöl stecken.

Seit Dezember 2014 muss nach der EU-Lebensmittel-Informationsverordnung statt „pflanzliche Öle oder Fett“ die Herkunft der Fette auf Produkten stehen. Ein Boykott der Produkte ist also möglich, aber schwierig. Denn Palmöl steckt neben Lebensmitteln auch in Kosmetika, Reinigungsmitteln, Kerzen, Farben, Lacken und Agrartreibstoffen. Siegel helfen bisher nur wenig bei der Entscheidung. Das RSPO-zertifizierte Palmöl hat zum Beispiel zwar Mindeststandards wie keine Abholzung von Primärwäldern und besonders erhaltenswerten Wäldern, die Kernarbeitsnormen und eine Bezahlung nach Mindeststandards. Die Umsetzung ist aber nur selbstverpflichtend und es gibt keine unabhängige Kontrollinstanz. Andere Siegel zeichnen nur einen winzigen Bruchteil des Palmöls aus.

Wer etwas gegen die Abholzung des Regenwaldes für Palmöl tun will, kann Lebensmittelherstellern schreiben und sie bitten, auf andere Öle umzustellen. Ihr könnt aber auch vieles selbst machen. Probiert doch mal unsere Schoko-Nuss-Creme aus. Und wir haben auch noch ein paar vegane Snacks, in denen kein Palmöl steckt.

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Helft uns, die Elefantenquälerei im Zoo Hannover zu stoppen!

Der Zoo Hannover zwingt Elefantenbabys mit brutalen Methoden zu Zirkustricks. Das könnt ihr tun, damit die Tierquälerei aufhört.

06.Apr 2017

Nicht nur Zirkusse quälen Tiere, damit sie Kunststücke aufführen. Wie eine PETA-Recherche aus dem Zoo Hannover zeigt, zwingen Mitarbeiter auch da Elefanten mit brutalen Mitteln zu Tricks. Im Video ist zu sehen, wie schon Elefantenbabys mit dem Elefantenhaken geschlagen und gestoßen werden, damit sie sich später in den Shows setzen, drehen oder auf die Hinterbeine stellen. Das passiert auf einer Nebenanlage des Zoos, damit die Besucher nicht mitbekommen, wie aggressiv die Mitarbeiter mit den Tieren umgehen. Denn auch wenn Elefantenhaken unfassbarerweise legal sind: Dass sie Tierquälerei sind, kann jeder sehen. Elefanten sind nicht besonders dickhäutig. Auf ihrer dünnen Haut spüren sie sogar Insektenstiche. Schläge und Peitschenhiebe sowieso.

Zu den Schmerzen kommt die Angst. Die Elefanten sind den Menschen, die sie quälen, hilflos ausgeliefert. Die erwachsenen Elefanten können nur zusehen, wie ihre Kinder geschlagen werden. Dabei stresst sie das Leben im Zoo sowieso schon extrem. Während sie in Freiheit bis zu 80 Kilometer am Tag wandern, sind sie im Zoo auf engstem Raum eingesperrt. Viele Tiere entwickeln so psychische und körperliche Krankheiten. Im Zoo sterben Elefanten viel früher als in Freiheit.

Helft uns jetzt, die Tierquälerei im Zoo Hannover zu stoppen: Unterschreibt unsere Petition und fordert den Zoo auf, keine Elefanten mehr zu quälen oder einzusperren.