Was Gelatine mit toten Kühen und Schweinen zu tun hat

Man kann die Konsistenz von Gummibärchen, Pudding und Shampoo pflanzlich hinbekommen – oder man kocht dafür Tiere aus. Das sollte jeder über Gelatine wissen.

11.Mai 2016

Was ist Gelatine?

Gelatine ist ein Gelier- und Verdickungsmittel aus tierischem Kollagen. Dafür werden Häute, Sehnen und Knochen von Kühen, Schweinen, Fischen oder Hühnern ausgekocht und die Flüssigkeit anschließend eingedickt.

Was ist so schlimm an Gelatine?

Gelatine ist weder vegan noch vegetarisch, denn sie besteht aus totem Tier. Wer Produkte kauft, die Gelatine enthalten, unterstützt damit also ganz direkt die Industrie, die diese Tiere unter brutalen Bedingungen hält und tötet.

Worin ist Gelatine enthalten?

Gelatine steckt nicht nur in Gummibärchen, Puddings und Cremes, Marshmallows und Götterspeise, sondern auch in manchen Shampoos, in Tabletten und sogar in Fotopapier. Viele Säfte und Weine sind außerdem mit Gelatine geklärt, was aber auf der Packung nicht angegeben werden muss.

Welche Alternativen gibt es?

Wer selbst backt oder kocht, kann auf pflanzliche Geliermittel wie Agar-Agar, Pektin, Flohsamen, Guarkernmehl oder Xanthan zurückgreifen. Es gibt vegane Gummibärchen und Marshmallows, die mit Stärke oder Pektin hergestellt werden, vegane Kosmetik und Tabletten und natürlich auch Säfte, die ohne Gelatine geklärt werden. Ein Blick auf die Zutatenliste oder in unseren Einkaufsguide lohnt sich immer.

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
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Was an Angora-Wolle falsch ist

PETA-Ermittler haben sich auf chinesichen Angorafarmen umgeschaut und die Zustände dort dokumentiert. Das haben sie gesehen.

11.Mai 2016
Foto: PETA Asia
Angora-Kaninchen werden in Käfige gesperrt.
Foto: PETA Asia
Die Tiere werden auf Streckbänken fixiert.
Foto: PETA Asia
Arbeiter reißen den Kaninchen ohne Betäubung das Fell aus der Haut…
Foto: PETA Asia
…oder die Kaninchen werden gewaltsam geschoren.
Foto: PETA Asia
Eine blutige und schmerzhafte Prozedur…
Foto: PETA Asia
…nach der die Kaninchen paralysiert in ihren kahlen Einzelkäfigen liegen.
Foto: PETA Asia
Nach zwei bis fünf Jahren werden die überlebenden Angorakaninchen kopfüber aufgehängt, ihre Kehle wird durchschnitten und ihr Körper anschließend verkauft.
Foto: PETA Asia
90 Prozent der gewonnenen Angora-Wolle stammt aus China – einem Land, in dem keine Strafen für Tierquälerei existieren und keine Gesetze den Umgang mit Tieren regeln.

Seht euch hier die ganze Recherche an:

Tiere in der Bekleidungsindustrie leiden enorm. Wenn ihr darauf achtet, keine Klamotten mit tierischen Bestandteilen zu kaufen, dann vermeidet ihr konsequent solche Tierquälerei. Bitte helft uns, die Menschen zu informieren und teilt diesen Beitrag mit all euren Freunden und Bekannten.