Die neue PETA-Website für tierversuchsfreie Produkte ist da!

Jetzt ist es noch leichter, tierfreundliche Kosmetik und Pflegeprodukte zu kaufen. Hier erfahrt ihr alles über die neue PETA-Website!

29.Jun 2021

Ihr wollt wissen, ob euer Lieblingsparfüm an Tieren getestet wurde? Oder welches Waschmittel man mit gutem Gewissen kaufen kann? Die Antworten darauf findet ihr ab sofort ganz schnell und einfach auf der neuen offiziellen PETA-Liste tierversuchsfreier Produkte!

Über 600 tierfreundliche Marken

In der Liste von PETA Deutschland findet ihr über 600 verschiedene Marken und Hersteller, die ihre Produkte weder an Tieren testen, noch Tierversuche in Auftrag geben. Egal, ob Make-up von Nyx, Bodylotion von Dove, Nagellack von Essence oder festes Shampoo von SANTE – alle Firmen auf der Liste haben PETA schriftlich versichert, dass ihre Produkte tierversuchsfrei sind. Außerdem seht ihr in den Suchergebnissen jetzt direkt, welche Produkte eine Marke führt, ob es sich um ein veganes Unternehmen handelt, wo ihr die Produkte kaufen könnt und ob die Produkte unser PETA-Approved-Logo tragen.

Ihr habt Fragen zu Tierversuchen?

Falls ihr wissen möchtet, wieso eigentlich immer noch Cremes an wehrlosen Kaninchen getestet werden und wieso einige Produktlinien wie die Eigenmarken von DM nicht auf der PETA-Liste stehen, könnt ihr im FAQ der Website stöbern. Hier erfahrt ihr auch, warum es eben nicht reicht, wenn auf dem Produkt „vegan“ oder „tierversuchsfrei“ steht, und ihr euch lieber auf die Marken in der PETA-Liste verlassen solltet.

Diese Unternehmen machen noch Tierversuche

Einige Firmen haben immer noch nicht begriffen, dass man keine Tiere quälen und töten muss, um Kosmetik herzustellen. Damit ihr genau wisst, welche Produkte das betrifft, findet ihr auf der PETA-Website eine Liste mit Unternehmen, die immer noch Tierversuche durchführen und von denen man als Tierfreund lieber die Finger lassen sollte.

Die neue offizielle PETA-Liste

Besucht jetzt die neue offizielle PETA-Liste und entdeckt tierversuchsfreie Produkte!

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Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
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Go Vegan!

8 Fakten über Fische, die euch überraschen werden

Wusstet ihr, dass Fische singen können, Werkzeuge benutzen und mit ihren Mündern klettern? Hier findet ihr 8 spannende Fakten über Fische!

29.Jun 2021

Dass Fische Schmerz empfinden können, ist inzwischen keine Neuigkeit mehr. Doch wusstet ihr, dass manche Fische ihr Geschlecht ändern? Oder dass es ihnen wichtig ist, was die anderen Fische von ihnen halten? Wir haben weitere spannende Fakten über Fische für euch.

1. Fische haben ein sehr gutes Gedächtnis

Von wegen nach drei Sekunden wieder alles vergessen – Fische haben genauso ein gutes Gedächtnis wie nicht-menschliche Primaten. Sie können sich noch viele Monate lang an Dinge erinnern und zum Beispiel Nahrung einem bestimmten Geräusch zuordnen. [1]

Forschungen haben gezeigt, dass Karmin-Regenbogenfische sich elf Monate später noch daran erinnern konnten, wie sie aus einem Netz im Aquarium entkommen konnten. Zum Vergleich: Das ist, als würden wir uns an etwas erinnern, was wir von 40 Jahren gelernt haben! [2]

2. Fische können singen

Fische sind absolute Gesangskünstler – einige Fischarten treffen sich jeden Morgen und Abend, um gemeinsam im Chor zu singen. [3] Fische haben zwar keine Stimmbänder, kommunizieren aber über verschiedene Geräusche, Gerüche, Bewegungen und elektrische Impulse miteinander.

3. Manche Fische sind genderfluid oder transgender

Viele Fischarten können ihr Geschlecht ändern. Einige können sogar zurückwechseln, wenn sich dadurch ihre Chancen auf Fortpflanzung erhöhen. Clownfische werden beispielsweise als männliche Tiere geboren, können aber später zu weiblichen werden. [4]

4. Fische haben starke Super-Münder

Da bei Fischen der Kiefer nicht am Schädel befestigt ist, können einige von ihnen ihren Mund wie eine Feder nach vorne schießen, um Nahrung zu fangen. Einige Fische wie z. B. die Nopoli-Klettergrundel klettern sogar Felswände und Wasserfälle mit Saugnäpfen an ihrem Mund und am Bauch hoch. [5] Andere Fische können außerordentlich gut schmecken – Welse haben beispielsweise über 27.000 Geschmacksknospen. Wir Menschen haben weniger als 10.000.

5. Fische tarnen sich auf spezielle Art

Manche Fische schützen sich auf eine … sagen wir, besondere Art. So schlafen viele Papageienfische in einer Schleimdecke, um sich vor Parasiten zu schützen. Jeden Abend vor dem Schlafengehen scheiden sie einen Schleim aus, der ihren gesamten Körper mit einer Schutzschicht ähnlich einem Moskitonetz oder einem Kokon umhüllt. [6] Klingt für uns vielleicht komisch, funktioniert aber.

Eine andere beliebte Tarnmethode bei vielen Fischen ist das Ändern ihrer Farbe. [7] Sie passen sich so ihrer Umwelt und sogar den Jahreszeiten an. Dabei können sie alle Farben des Regenbogens annehmen.

6. Fische haben außergewöhnlichen Sex

Wenn Seeteufel sich paaren, verschmelzen die kleineren Männchen mit den größeren Weibchen und werden für den Rest ihres Lebens eins – obwohl die Männchen dabei ihr Gehirn, ihr Herz und ihre Augen verlieren und nur ein Paar Hoden bei Bedarf verwendet werden können. Ein einzelnes Weibchen kann in seinem Leben mit bis zu sechs Männchen „verschmelzen“. [8]

Auch Seepferden pflanzen sich auf außergewöhnliche Weise fort: Die Weibchen legen ihre Eier in einem Beutel auf dem Bauch des Männchens ab. Wenn die Babys zum Schlüpfen bereit sind, hält sich das Männchen mit seinem Schwanz an einem Stück Alge fest und schaukelt hin und her, bis die Babys aus seinem Beutel springen.

6. Lachse machen regelrechte Weltreisen

Lachse sind ausgezeichnete Schwimmer. Auf ihren Laichreisen legen sie jeden Tag bis zu 50 Kilometer zurück. Insgesamt kann ihre Reise über 4.500 Kilometer lang sein. Dabei schwimmen sie oft flussaufwärts, was keine leichte Aufgabe ist – aber Lachse sind großartige Springer, die bis zu 1,80 Meter hoch aus dem Wasser springen können, um Hindernisse auf ihrem Weg zu überwinden.

7. Fische wissen, wer sie sind

Untersuchungen haben gezeigt, dass der Blaustreifen-Putzerlippfisch sich selbst im Spiegel erkennen kann, was auf ein Ich-Bewusstsein hinweist. [9]

8. Fische haben ein komplexes Sozialleben

Das soziale Leben ist für Fische genauso wichtig wie für uns Menschen. Fische haben unterschiedliche Charaktere. Sie erkennen und erinnern sich an andere Individuen und bauen komplexe soziale Netzwerke auf. [10] Sie ändern ihr Verhalten oft und passen es den Lebensumständen an.

Helft Fischen, indem ihr sie nicht esst

Fischen helfen ist ganz leicht – wir lassen sie einfach in Ruhe. Jedes Jahr werden über 2.400 Milliarden Fische getötet, um auf unseren Tellern zu landen. [11, 12] Helft, das Leid all dieser Fische und Meerestiere zu verhindern, indem ihr kein Fischfleisch esst. Inzwischen gibt es viele leckere vegane Alternativen, sodass eigentlich kein Lebewesen mehr für Fischstäbchen oder Sushi leiden muss.