Welchen Augen konnte Marcel Schmelzer nicht widerstehen?

Marcel Schmelzer springt nicht nur seinen Mannschaftskollegen zur Seite, wenn sie mal Hilfe brauchen. Auch abseits des Rasens bleibt der Fußballprofi fair.

29.Jun 2016

Als Marcel und seine Frau vor einem Jahr Hündin Mimi in einer italienischen Auffangstation sahen, waren sie sofort hin und weg. „Sie hat uns so süß und verliebt angeguckt, da konnten wir einfach nicht widerstehen“ – schon vier Wochen später war Mimi in Deutschland Teil der Familie Schmelzer.

Während jedes Jahr rund 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt werden, produzieren Züchter weiterhin Nachwuchs.

„Unseren ersten Hund Oskar haben wir beim Züchter gekauft“, so der Profifußballer. „Dann wurde uns bewusst, wie viele Tiere in Tierheimen und Auffangstationen auf ein neues Zuhause warten. Deshalb war sofort klar, dass wir unseren zweiten Hund adoptieren – und es hat sich gelohnt. Ich bitte alle Tierfreunde, sich für die Adoption eines tierischen Begleiters und gegen den Kauf eines Tieres beim Züchter oder Händler zu entscheiden.“

Eine verantwortungsvolle Zucht gibt es aus Tierschutzsicht nicht, denn jedes gezüchtete Tier nimmt einem Tier im Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause.

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
Mehr Erfahren

Go Vegan!

Besonders eklig sind angebrütete Eier jetzt auch nicht

Zumindest nicht, wenn man Balut mit allen anderen Formen vergleicht, in denen wir Hühner essen.

29.Jun 2016

Klar, dass sich wieder alle aufregen, wenn Bilder von Balut durch die Medien gehen. Sieht ja auch ganz schön fies aus, so ein angebrütetes Hühner- oder Entenei, aus dem man Eiweiß und Eigelb schlürft, um dann auf einem halbfertigen Küken mit Schnabel und Federn herumzukauen.

Merkwürdig nur, dass so viele Leute Balut, das vor allem in asiatischen Ländern gegessen wird, eklig finden – selbst aber Eier, Produkte mit Eiern drin und Hühner essen, ohne groß darüber nachzudenken. Was genau ist daran jetzt weniger schlimm?

Noch mal zur Erinnerung: Allein die deutsche Eierindustrie tötet jedes Jahr 50 Millionen männliche Küken direkt nach der Geburt. Auch wer unbefruchtete Eier isst – egal ob pur oder zum Beispiel in Form von Kuchen oder Nudeln – unterstützt also, dass Küken getötet werden. Und übers Fleischessen müssen wir hoffentlich gar nicht mehr reden.

Was kann man denn dann überhaupt noch essen? Zitronenkuchen ohne Eier zum Beispiel.