Macht mit beim Welttag zur Abschaffung der Fischerei!

Am 30. März 2019 steigt wieder der Welttag zur Abschaffung der Fischerei. Das könnt ihr tun, um zu helfen.

20.Mrz 2017

Was war noch mal das Problem mit der Fischerei? Ach ja, dass sie jedes Jahr weltweit 970 bis 2.700 Milliarden Fische tötet. Sobald man einen Fisch aus dem Wasser zieht, zeigt er deutliche Zeichen von Schmerz und Stress. Er zappelt, windet sich und schnappt nach Luft. Aufgrund des enormen Druckunterschieds zwischen Wasser und Land reißt seine Schwimmblase, der Magen quillt ihm aus dem Mund und die Augen aus den Höhlen, während er langsam und qualvoll über Minuten oder Stunden erstickt. Oft werden Fische auch noch lebend und bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten und ausgenommen. Mal ganz abgesehen von den Tausenden Meeresschildkröten, Delfinen und Vögeln, die in den Fischereinetzen ums Leben kommen.

Damit das endlich aufhört, haben 32 Organisationen weltweit die Kampagne „Ein neuer Blick auf Fische“ ins Leben gerufen, die am 30. März den Welttag zur Abschaffung der Fischerei organisiert. Die Kampagne soll darauf aufmerksam machen, dass Fische und andere Meereslebewesen Individuen sind, die in vieler Hinsicht so schlau sind wie Hunde und ein Schmerzempfinden haben, auch wenn Menschen ihnen das oft nicht ansehen können. Am Welttag zur Abschaffung der Fischerei kann jeder etwas für die Rettung der Fische tun.

Und so macht ihr mit:

  • Organisiert Veranstaltungen. Das kann eine kleine Flyeraktion sein oder ein Vortrag an eurer Schule. Werdet kreativ!
  • Teilt online Artikel und Videos zum Thema. Ein guter Einstieg ist zum Beispiel unsere Infoseite zum Thema Fisch oder auch unser Liste mit veganen Fischalternativen.
  • Engagiert euch in der Kampagne. Gerade für Deutschland werden noch Übersetzer und freiwillige Helfer gesucht. Kontakt: [email protected].

Ihr wollt euch auch zu anderen Themen für Tierrechte engagieren? Kommt ins Streetteam!

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Das Problem mit Michael Kors

Pelzmäntel aus Kaninchen, Handtaschen aus Krokodil: Für seine Modemarke lässt Michael Kors immer noch Tiere töten.

20.Mrz 2017

Update: Im Dezember 2017 hat Michael Kors angekündigt, in Zukunft auf Pelz zu verzichten. Nach einer Übergangszeit will das Unternehmen ab Ende 2018 pelzfrei sein.

Einmal hat Michael Kors kurz so getan, als hätte er verstanden. 2007 versprach er nach Protesten von Tierrechtlern, kein Fell von Marderhunden mehr in seinen Kollektionen zu verwenden. Was klingt wie ein guter erster Schritt, war in Wahrheit nur eine Ablenkungstaktik: Bis heute lässt Michael Kors Tausende von Tieren für seine Marke töten – von Krokodilen, Kühen und Ziegen für seine Handtaschen bis zu Jackenbesatz, Pelzanhängern und Pullovern aus Lamm- oder Kaninchenfell.

Noch mal zur Erinnerung: Kein Tier gibt seine Haut und seine Haare freiwillig her. Pelz und Leder stammen immer von Tieren, die dafür umgebracht wurden. Meist werden die Tiere unter schlimmsten Bedingungen in winzigen Käfigen gehalten, bevor sie erschlagen oder per Elektroschock getötet werden oder man ihnen einfach lebendig das Fell abzieht.

Bei PETA Latino könnt ihr die Petition gegen Pelz bei Michael Kors unterschreiben. Mindestens genauso wichtig aber: Sprecht Freunde und Familie darauf an, warum es nicht okay ist, sich eine Lederhandtasche oder einen Pelzbommel von Michael Kors zu kaufen, und bittet sie, stattdessen tierfreundliche Marken zu unterstützen.

Ihr wollt noch mehr für Tiere tun? Kommt ins Streetteam!

So leiden Tiere für Pelz