Wie „Planet der Affen“ sich für echte Tiere einsetzt

Auch in „Planet der Affen: Survival“ spielen keine echten Affen mit. Das ist das Beste, was ihnen passieren konnte.

© Fox Movies
20.Jul 2017

„Wenn wir das Menschliche in den Gesichtern dieser Tiere sehen, erinnert es uns daran, dass wir alle Tiere sind“, hat Regisseur Matt Reeves mal gesagt, um zu erklären, warum die „Planet der Affen“-Reihe auch lange nach den Originalfilmen aus den 70ern noch so viele Menschen fasziniert. Der Filmemacher sagt das nicht einfach nur so, sondern er lebt es auch. Denn auch im neuen Teil „Planet der Affen: Survival“ spielt kein einziger echter Affe mit.

Damit setzt Reeves gleich ein doppeltes Statement. Erstens zeigt er, dass die technischen Möglichkeiten inzwischen so ausgefeilt sind, dass man CGI-Affen überhaupt nicht mehr von echten unterscheiden kann – nur dass es den digitalen Affen nichts ausmacht, vor der Kamera zu stehen, während die Arbeit in Hollywood für echte Tiere viel Leid bedeutet. Und zweitens erinnert die Handlung des Films daran, wie nah uns Affen sind, die genau wie wir Freude, Leid und Angst empfinden können. Daran können sich andere Filmemacher ein Beispiel nehmen.

Ihr seid nicht so die Kinomenschen? Kein Problem, diese tierfreundlichen Filme gibt es auf Netflix.

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Weil es gar nicht so lustig ist.
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Ist Parmesan vegetarisch?

Klar, Käse aus Kuhmilch ist nicht vegan. Was aber viele nicht wissen: Sorten wie Parmesan sind nicht mal vegetarisch.

20.Jul 2017

Tote Tiere zu essen kommt für Vegetarier nicht in Frage, darum geht es ja, und deshalb kommen statt Schweineschnitzeln und Leberkäse eben Spaghetti mit Gemüsebolognese auf den Tisch – und werden dann mit Käse aus toten Tieren bestreut. Hö?

Was viele Leute, die sich vegetarisch ernähren, nicht wissen: Auch in Käse stecken oft tote Tiere. Damit die Milch gerinnt, verwenden Hersteller Lab, das oft aus den Mägen von toten Kälbern gewonnen wird. Es gibt auch Käsesorten mit mikrobiell hergestelltem Lab oder pflanzlichen Labaustauschstoffen– was allerdings nicht bedeutet, dass für die Milch keine Kälber getötet würden – das muss aber in Deutschland nicht gekennzeichnet werden. Und manche Sorten wie Parmesan dürfen sich grundsätzlich nur so nennen, wenn sie mit Lab aus Kälbern hergestellt werden, sind also nie vegetarisch.

Und falls das auch noch nicht klar war: Auch Gummibärchen sind oft nicht vegetarisch. Unser Weingummi-Ranking aber schon.