Yung Hurn zeigt einen Hahnenkampf im Video zu „Bist du alleine“

Direkt danach flackert kurz das PETA-Logo auf. Was will uns der Musiker damit bloß sagen?

© Live From Earth / Youtube
24.Apr 2018

Wer sich in den letzten Jahren auch nur das kleinste Stück mit deutschsprachigem Cloudrap, Trap oder einfach Autotune-Balladen beschäftigt hat, kommt um Yung Hurn nicht herum. Dabei gibt sich der Österreicher gerne mal geheimnisvoll und rappt lieber schwammig über Drogen und Sex, als so Basis-Fakten wie sein Alter oder den Namen auf seinem Pass zu verraten. Vielleicht sind wir uns deshalb auch jetzt nicht ganz so sicher, was uns Yung Hurn mit seinem neuen Video zu „Bist du alleine“ sagen will.

Im Video ist er zusammen mit einer Frau zu sehen, mit der er gemeinsam durch die Nacht streift. Neben einer Karaoke-Szene und einer im Parkhaus ist dabei auch ein paar Mal ein Hahnenkampf zu sehen (zum ersten Mal ca. bei Minute 1:45) – und danach flackert kurz das PETA-Logo ins Bild. Ein Statement gegen Tierquälerei also? Ein meta-verspulter Kommentar zu irgendwas, das wir noch nicht verstehen? Oder wieder mal nur Yung-Hurn-mäßige Sinnlosigkeit? Schwer zu sagen.

Immerhin das wissen wir: Wie ihr noch ganz andere Formen von Tierquälerei auf Reisen erkennt. Und warum ihr Hühner nicht essen solltet.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Dieses Känguru wurde zu Tode gesteinigt

Laut Angestellten des chinesischen Zoos werden Tiere dort öfter mit Gegenständen beworfen. Für ein Kanguru endete das jetzt tödlich.

© Bill Birtles / Twitter
24.Apr 2018

Im südchinesischen Fuzhou-Zoo ist ein Känguru gestorben, nachdem Besucher es mit Steinen beworfen hatten. Laut Angestellten des Zoos kommt es öfter vor, dass Menschen mit Gegenständen nach Tieren werfen, weil die ihnen nicht unterhaltsam genug sind, aber bisher geht der Zoo dagegen  nicht wirkungsvoll vor. Das Känguru wurde erst tierärztlich behandelt, als es schon apathisch und mit zertrümmertem Fuß auf dem Boden lag. Einige Tage später starb es an schweren inneren Blutungen.

© Bill Birtles / Twitter

Laut Medienberichten ereignete sich der Vorfall schon im Februar, kam aber erst jetzt an die Öffentlichkeit. Nur wenige Tage nach der Steinigung haben Besucher außerdem ein weiteres Känguru mit Steinen beworfen. Solange es Zoos gibt, die darauf ausgelegt sind, Tiere unnatürlich zu behandeln, werden solche Fälle wohl nicht aufhören.

Ihr wollt euch gemeinsam mit uns gegen solche Tierquälerei einsetzen? Kommt ins Streetteam!