Zuchtstopp für Kampfhunde!

Immer wieder fallen Hunde Menschen an. Ein Zuchtstopp ist aktuell die beste Lösung.

17.Apr 2018

Gerade erst ging der Fall Chico [1] durch die Medien, bei dem ein Hund zwei Menschen totbiss. Nur ein paar Tage später tötete ein Hund ein sieben Monate altes Baby [2] mit einem Biss in den Kopf. Und das sind nicht die einzigen Vorfälle, bei denen sogenannte Kampfhunde Menschen anfallen und sie dabei schwer verletzen oder sogar töten.

Um das absolut klarzustellen: Kein Hund wird als Kampfhund geboren. Es ist nicht die Schuld der Tiere, wenn sie aggressiv werden, sondern meist die von Haltern, die falsch mit ihnen umgehen. Viele Menschen legen sich absichtlich „Kampfhund“-Rassen zu, weil sie Tiere nicht als Begleiter, sondern als Statussymbole sehen, die möglichst einschüchternd und aggressiv wirken sollen. Da „Kampfhunde” mit Körpermerkmalen zum Kämpfen gezüchtet worden sind (und auch heute noch in grausamen und illegalen Hundekämpfen kämpfen müssen), benötigen sie erziehungstechnisch ein hohes Maß an Fachkenntnis, die oft schlichtweg nicht vorhanden ist. So werden die Hunde von vielen Haltern missbraucht, vernachlässigt (sowie teilweise sogar gequält) und erst recht zu gefährlichen Hunden gemacht.

Weil sie sich verkaufen lassen, werden „Kampfhunde“ stetig weitergezüchtet, obwohl die Tierheime voll sind. Deshalb fordert PETA einen Zuchtstopp. Damit soll natürlich kein Staffordshire Terrier, Pitbullterrier oder sonst ein Hund aus einem liebevollen Zuhause gerissen werden, denn natürlich gibt es Positivbeispiele dafür, wie solche Hunde mit der richtigen Erziehung Familienhunde sein können. Aber es muss verhindert werden, dass immer mehr Hunde in die falschen Hände geraten. Solange Menschen so unverantwortlich mit ihnen umgehen, ist ein Zuchtstopp die beste Lösung.

Emma Kenney erklärt noch mal, warum ihr euren Hund – nach reiflicher Überlegung – immer aus dem Tierheim statt vom Züchter holen solltet.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht
Mehr Erfahren

Go Vegan!

Birkel und 3 Glocken: So leiden Tiere für Eier

Für die Nudeln von Birkel und 3 Glocken werden Tiere gequält. Helft uns jetzt, die Marken eifrei zu machen!

17.Apr 2018

Hennen mit entzündeter Kloake, mitgenommenem Gefieder, kaputten Krallen. Tote Küken, an denen andere Küken picken. Eine Haltung auf schmutzigen Gitterböden oder kargem Beton. Solche Zustände wollen die meisten Menschen nicht unterstützen und hoffen deshalb darauf, dass die Eier, die sie kaufen, aus „guter Haltung“ stammen. Aber wer überprüft das bei verarbeiteten Lebensmitteln wie Nudeln?

PETA wurde Bildmaterial aus mehreren Anlagen in Polen und den Niederlanden zugespielt, die Flüssigei unter anderem für Birkel und 3 Glocken produzieren. Das Video zeigt, wie tierquälerisch es dort zugeht. Die Newlat GmbH, die Birkel und 3 Glocken vertreibt, gibt an, keine Eier aus Käfighaltung zu verwenden, aber viele Tiere in den besuchten Betrieben werden in Käfigen eingesperrt. Und auch die Tiere in angeblicher Freilandhaltung kommen vermutlich nie nach draußen – die Außenklappen waren geschlossen und die Auslauffläche kaum beansprucht. Die Ermittler dokumentierten kranke, verletzte und tote Hühner, die in dreckigen und tristen Zuständen leben. Das ist Tierquälerei und auch Verbrauchertäuschung. PETA hat Anzeige erstattet.

Und ihr könnt uns helfen: Unterschreibt unseren Aufruf an Newlat und setzt euch gemeinsam mit uns dafür ein, Birkel und 3 Glocken eifrei zu machen!