Auch in teurem Fisch können Fadenwürmer stecken

Egal ob Sushi, Billiglachs oder fancy gefangener Wildfisch: Man kann nie ausschließen, dass Parasiten wie Fadenwürmer darin leben und sterben.

Foto / Video: Gary Altenberg

In Dänemark haben Biologen in über 90 Prozent der Proben bestimmter Fischarten die Larven des Fadenwurms gefunden. Eine andere Studie in Alaska fand die Fadenwürmer bei sämtlichen wild gefangenen Lachsen. Es wird vermutet, dass der Klimawandel und die damit verbundenen steigenden Wassertemperaturen es den Würmern immer leichter macht, sich in den Fischen einzunisten.

Dabei spielt es keine Rolle, woher die Fische stammen oder wo sie verkauft werden. Parasiten wie Fadenwürmer werden regelmäßig in abgepacktem Supermarktfisch gefunden, aber auch in teuren Restaurants.

Viele Menschen denken, dass es reicht, die Fische gründlich zu kochen oder länger einzufrieren, um die Würmer loszuwerden. Allerdings wird Fisch oft bei so niedrigen Temperaturen zubereitet, dass die Fadenwürmer dabei nicht sterben. Und um zu erfrieren, müssten die Würmer im Fisch mehrere Tage tiefgefroren werden, was auch meist nicht geschieht. Und falls die Fische doch ausreichend gekocht oder gefroren werden, um die Würmer zu töten, bleiben die trotzdem noch im Fisch und man isst sie tot mit.

Ziemlich eklig? Sagen wir ja. Dann doch lieber vegan.

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Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.

Diese Dinge sind nicht immer vegan

Die Industrie schafft es immer wieder, Tierprodukte auch da unterzubringen, wo man sie nie vermuten würde. Hier solltet ihr besonders die Augen offenhalten.

Foto: Jakob Owens

Saft

Auch 100-prozentiger Fruchtsaft ist nicht zwangsläufig vegan. Viele Säfte werden mit Gelatine geklärt, was auf der Packung nicht vermerkt sein muss. Sicher sein kann man sich nur bei ausdrücklich als vegan gekennzeichneten Säften, indem man selbst beim Hersteller nachfragt oder in unseren Einkaufsguide schaut.

Wein

Wein wird aus Traubensaft gemacht, siehe oben. Auch hier gibt es vegane Alternativen.

Chips

„Aromen“ klingt immer so harmlos, kann aber alle möglichen Tierbestandteile enthalten. Auch in Chips, die einfach nur nach Paprika oder scharfen Gewürzen schmecken sollen, können zum Beispiel Stoffe aus Schweineborsten oder Wild stecken. Ein Glück, dass es mehr als genug vegane Alternativen gibt.

Pinsel

Sich mit Tierhaaren zu schminken ist leider ziemlich verbreitet, denn sowohl günstige als auch höherpreisige Kosmetikmarken binden ihre Pinsel oft aus Naturborsten. Meist ist immerhin gekennzeichnet, woraus die Pinsel bestehen, sodass man sich für die synthetischen Haare entscheiden kann.

Foto: Alex Jones

Margarine

Pflanzenfett, sollte man meinen. Leider stecken in Margarine aber oft Milchbestandteile oder tierische Vitaminzusätze. Mit dem Veganklassiker Alsan und den anderen Alternativen im Einkaufsguide ist alles safe.

Kondome

Was an Gummi nicht vegan sein soll? Die meisten Kondome bestehen aus Latex, und das wird mithilfe des Milchbestandteils Kasein hergestellt. Wer beim Sex nicht an Babykühe denken will, findet vegane Alternativen zum Beispiel bei Einhorn und Glyde.

Analogfotos

Und schon wieder Gelatine. Der Schleim aus Tierknochen, Haut und Sehnen bringt als Kleber die Fotos aufs Fotopapier. Dann doch lieber einfach digital fotografieren.

Paintball-Kugeln

Apropos Gelatine: Die Farbkugeln, mit denen man beim Paintball aufeinander schießt, bestehen aus einer Gelatinehülle, die mit einer gefärbten Masse gefüllt sind und beim Aufprall platzen. Der Inhalt enthält meist Fischöl, und auch an veganen Hüllen arbeiten Hersteller aber noch.

Nur noch mal der Vollständigkeit halber: Das alles heißt nicht, dass es schwierig oder unmöglich ist, vegan zu sein, sondern eher, dass viele Hersteller immer noch nicht begriffen haben, was klar geht und was nicht. Am besten zeigt man ihnen das mit Produktanfragen und indem man sein Geld in vegane Alternativen steckt.