Besonders eklig sind angebrütete Eier jetzt auch nicht

Zumindest nicht, wenn man Balut mit allen anderen Formen vergleicht, in denen wir Hühner essen.

Klar, dass sich wieder alle aufregen, wenn Bilder von Balut durch die Medien gehen. Sieht ja auch ganz schön fies aus, so ein angebrütetes Hühner- oder Entenei, aus dem man Eiweiß und Eigelb schlürft, um dann auf einem halbfertigen Küken mit Schnabel und Federn herumzukauen.

Merkwürdig nur, dass so viele Leute Balut, das vor allem in asiatischen Ländern gegessen wird, eklig finden – selbst aber Eier, Produkte mit Eiern drin und Hühner essen, ohne groß darüber nachzudenken. Was genau ist daran jetzt weniger schlimm?

Noch mal zur Erinnerung: Allein die deutsche Eierindustrie tötet jedes Jahr 50 Millionen männliche Küken direkt nach der Geburt. Auch wer unbefruchtete Eier isst – egal ob pur oder zum Beispiel in Form von Kuchen oder Nudeln – unterstützt also, dass Küken getötet werden. Und übers Fleischessen müssen wir hoffentlich gar nicht mehr reden.

Was kann man denn dann überhaupt noch essen? Zitronenkuchen ohne Eier zum Beispiel.

Eier

Was ist eigentlich falsch daran, Eier zu essen?
Go Vegan!

Warum Butter das klimaschädlichste Lebensmittel ist

Jetzt wollen uns die Veganer auch noch die Butter vom Brot nehmen? Ja, denn die macht nicht nur Tiere kaputt, sondern auch das Klima.

Als würde es nicht reichen, dass Butter aus Milch gemacht wird, mit der Kühe eigentlich ihre Babys großziehen wollten. Die werden ihnen stattdessen kurz nach der Geburt weggenommen, eingesperrt und entweder direkt getötet und zu Kalbfleisch verarbeitet oder künstlich befruchtet, damit sie selbst als Milchkühe benutzt werden können.

Falls jemand trotzdem noch mehr Argumente braucht, das mit den Tierprodukten sein zu lassen, bitte sehr: Butter ist das klimaschädlichste Lebensmittel überhaupt. Ein Kilo Butter ist an über 23 Kilo CO2 Schuld. Bei Kartoffeln beispielsweise sind es nicht mal 200 Gramm, bei Tofu nur ein Kilo. Woran das liegt?

Butter zerstört Wälder

Es stimmt schon, dass für den Sojaanbau die Regenwälder abgeholzt werden – aber nicht, um daraus Tofu für Veganer zu machen, sondern um damit Tiere zu füttern. Weil es ziemlich ineffizient ist, Soja und Getreide durch Kühe zu jagen, statt es selbst zu essen, werden dafür riesige Flächen verbraucht. Dem Weltklima tun abgeholzte Bäume natürlich gar nicht gut.

Butter verschwendet Ressourcen

Neben den Lebensmitteln, die als Tierfutter draufgehen, statt direkt Menschen zu ernähren, verbraucht die Milchindustrie auch Unmengen an Wasser, Bodenflächen und Energie.

Butter erzeugt Treibhausgase

Wo viele Tiere sind, wird auch viel verdaut. Die weltweite Tierwirtschaft sorgt jährlich für mindestens 32 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid und außerdem für riesige Mengen an Methan und Stickoxid, die drei klimarevelantesten Treibhausgase also, die entweder direkt durch die Ausscheidungen der Tiere in der Umwelt landen oder indirekt durch Produktionsprozesse wie die Abholzung der Wälder. Umweltschädlicher geht es kaum noch.

Butter ist stark verarbeitet

Und warum ist jetzt Butter schlimmer als andere Milchprodukte? Ganz einfach, weil sie besonders konzentriert ist. Um Kuhmilch in Butter zu verwandeln, sind viele einzelne Schritte nötig, für die jeweils Energie draufgeht und bei denen immer weniger übrigbleibt. Extrem viel Einsatz für extrem wenig Lebensmittel also.

Ihr glaubt nicht, dass ihr ohne Butter könnt? Unser Vegan Kickstart zeigt euch, wie es geht.