Bettina aus dem Streetteam Karlsruhe

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Bettina, 33, die das Streetteam Karlsruhe leitet.

Seit wann bist du dabei?

Seit ungefähr anderthalb Jahren.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Ich habe damals über Facebook von einer Veranstaltung in meiner Nähe mitbekommen und bin dann einfach mal hingegangen. Ich wurde herzlich aufgenommen und habe seitdem an vielen Aktionen teilgenommen. Seit Mitte des Jahres leite ich das Streetteam Karlsruhe, was mir viel bedeutet. Die Streetteams können ihre Aktionen frei planen und bekommen dabei Unterstützung von der Streetteam-Betreuung bei PETA. Es gibt tolle Ideen, die wir dann in unserem Rahmen umsetzen können. Die anderen Aktivisten sind immer sehr liebe Menschen, mit denen es Spaß macht, sich für Tiere einzusetzen. Der Aktivismus ist ein wichtiger Teil meines Alltags geworden.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Dass immer noch Tiere in Zoo oder Zirkus zur Unterhaltung ausgebeutet werden, stört mich sehr, und ich versuche so viele Menschen wie möglich darüber aufzuklären, wie schlimm das für die Tiere dort ist. Fische sind mir auch sehr wichtig, da ihr Leid oft noch ignoriert wird.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Am liebsten mag ich Aktionen mit Verkleidungen oder Kunstblut, da sie meist für große Aufmerksamkeit sorgen. Man kommt gut mit Menschen ins Gespräch, und falls nicht, denken sie bestimmt trotzdem noch mal dran und fangen an, sich Gedanken zu machen.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Sich ein Herz zu fassen und einem Streetteam in der Nähe beizutreten oder selbst eins zu gründen. Es macht so viel Freude, aktiv etwas für Tierrechte zu tun, man lernt andere vegan lebende Menschen kennen und kann zusammen bei coolen Aktionen für Tierrechte kämpfen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Helft uns jetzt, die Elefanten Bara und Burma vor dem Circus Krone zu retten!

Der Circus Krone will die Elefantendamen Bara und Burma aus dem Ruhestand holen und wieder zu Kunststücken zwingen. Helft uns jetzt, das zu verhindern!

Eigentlich hatten Bara und Burma es geschafft. Nach einer langen Zeit voller Leid, Schmerz und Zwang durften sie im Frühjahr 2019 im Alter von 44 Jahren in den Ruhestand gehen. Weg aus dem Circus Krone, wo sie in Enge gehalten und zu Kunststücken gezwungen wurden, und stattdessen in ein einigermaßen selbstbestimmtes Leben in einem spanischen Tierpark. Doch jetzt will der Zirkus sie zurück nach Deutschland holen und alles wieder von vorne beginnen lassen.

Der Kopf-Rüsselstand ist sehr belastend und kann zu körperlichen Schäden führen.

Für das Winterprogramm will Circus Krone Bara und Burma zu Weihnachten zurück ins nasskalte München holen – eine schwere Reise mit traurigem Ziel. Schon jetzt sind die alten Elefantendamen schwer gezeichnet von ihrer Zeit im Zirkus, zeigen Verhaltensstörungen und sind krank. In Spanien konnten sie endlich anfangen, sich wenigstens ein bisschen zu erholen. Das will ihnen der Zirkus jetzt nehmen, um noch mal mit ihnen Geld verdienen zu können.

Elefant in Ketten bei Circus Krone

Seit Jahren bestätigen Gutachten immer wieder, wie schlecht es den Elefanten im Circus Krone geht. Sie zeigen teils extreme Verhaltensstörungen, sind angekettet und haben viel zu wenige Beschäftigungsmöglichkeiten.

2012 starben bei Circus Krone gleich zwei Elefanten kurz nacheinander: Colonel Joe und Sandrin, die schon seit Jahren krank waren. 2017 starb dann Elefantendame Delhi, vermutlich an Herzversagen. Seitdem gab es noch fünf Elefanten im Circus Krone, die im Frühjahr alle nach Spanien durften. Mala, Aisha und Kenia sollen dort bleiben, während Bara und Burma zurück in die Manege müssen.

Ihr könnt das verhindern. Unterschreibt jetzt unsere Petition an den Circus Krone und fordert die Direktion auf, Bara und Burma im Ruhestand zu lassen!