Was ist so schlimm an Bienenwachs?

Bienenwachs steckt in vielen Fruchtgummis, Lippenstiften und anderen Produkten. Wo liegt das Problem?

Was ist Bienenwachs?

Bienenwachs – auf Inhaltsstofflisten auch als E901 zu finden – ist ein Wachs, das von Bienen produziert wird. Die Tiere nutzen es, um daraus, Waben zu bauen, in denen sie ihren Nachwuchs mit ihrem Honig großziehen.

Was ist so schlimm an Bienenwachs?

Um an ihren Honig und ihr Wachs zu kommen, halten Imker Bienen in einer Massenzucht – ganz ähnlich wie Schweine, Kühe oder Hühner. Die Tiere leben dort unter unnatürlichen Bedingungen, werden beispielsweise am Ausschwärmen gehindert und mithilfe von künstlich in Wabenform gegossenem Wachs dazu gebracht, „produktiver“ zu sein. Außerdem verletzen Imker Bienen oft, wenn sie beim Einsammeln von Honig oder Wachs unachtsam sind und die empfindlichen Beine oder Flügel der Tiere abreißen. Wer Produkte mit Bienenwachs kauft, unterstützt diese Industrie.

Worin ist Bienenwachs enthalten?

Viele Hersteller setzen inzwischen auf pflanzliche oder synthetische Wachse oder andere Trennmittel. Allerdings wird Bienenwachs immer noch oft eingesetzt, um etwa Fruchtgummi damit zu beschichten oder es Kosmetikprodukten wie Lippenstiften beizugeben. Auch Kerzenhersteller nutzen nach wie vor Bienenwachs.

Welche Alternativen gibt es?

Eine ganz einfache vegane Alternative zum Bienenwachs bei Fruchtgummi ist der saure Zucker, mit dem viele Produkte ummantelt sind – wenn dann  nicht ausgerechnet Gelatine drinsteckt, sind auch Gummi-Süßigkeiten großer Hersteller oft zufällig vegan. In Kosmetik lassen sich etwa Candelillawachs oder Sheabutter verwenden, und Kerzen werden immer öfter aus Sojawachs gemacht.

Apropos: Hier sind 14 unnötige Inhaltsstoffe, die Veganern gerne mal den Tag vermiesen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Die 5 besten Tipps zum Anti-Valentinstag

Euer Leben ist nur was wert, wenn ihr einen Supermenschen an eurer Seite habt? Unsinn. So macht ihr den 14. Februar auch als Single zu eurem Tag.

1. Helft aus

Studien zeigen: Wer anderen hilft, fühlt sich danach selbst besser. Was liegt zum Valentinstag also näher, als im örtlichen Tierheim auszuhelfen? Knuddeleinheiten mit den Hunden oder Katzen vor Ort inklusive.

2. Lasst es raus

Alleine zu sein, wenn man nicht alleine sein will, kann ganz schön schlechte Laune machen. Diese ganze negative Energie könnt ihr allerdings auch zum Guten nutzen. Regt euch nicht über euer eigenes Leben auf, sondern über Firmen, die Tierversuche machen, oder über euer lokales Lieblingscafé, das immer noch eine Extra-Gebühr für Hafermilch verlangt – und beschwert euch darüber. Höflich, aber bestimmt – für mehr Liebe auf der Welt.

3. Schaut euch um

Es muss ja nicht immer gleich die Suche nach dem nächsten Für-immer-Menschen sein: Auf vielen Dating-Plattformen könnt ihr angeben, ob eure nächste Kurzbekanntschaft beispielsweise vegan sein sollte. Oder ihr schließt euch dem Streetteam in eurer Stadt an und lernt gleichgesinnte Leute für Freundschaften und andere Beziehungen kennen.

4. Netflixt und chillt

Wer sagt, dass Netflix-Abende nur zu zweit gehen? Alleine habt ihr die Couch und das Popcorn für euch und könnt außerdem noch entscheiden, was läuft. Ein Taschentuch-Spielfilm wie „Okja“ oder lieber eine Doku wie „Cowspiracy“, neben der einem die eigenen Probleme schön unwichtig vorkommen? Ihr habt die Wahl.

5. Gönnt euch

Beste Lebensweisheit: Man muss erst mal zu sich selbst lieb sein, bevor andere Menschen was davon abbekommen. Das gilt besonders für süße Gesten. Gönnt euch also einen schnellen Mikrowellen-Tassenkuchen,eine Portion Churros oder fahrt gleich einen ganzen Erdnussbutter-Schoko-Kuchen auf, den ihr mit niemandem teilen müsst.

Unsere einzig wahre Liebe sowieso: Erdnussbutter. Hier sind die 5 besten Rezepte.