Birding: Warum plötzlich jeder Vögel beobachten geht

Tierfreunde aufgepasst, es gibt einen neuen Trend: Birding. Hier erfahrt ihr, was es mit dem Vögel beobachten auf sich hat!

15. Apr 2021

Klingt erst mal wie ein neuer Fetisch für Tierfreunde, ist aber keiner – beim Birding werden einfach nur Vögel beobachtet und fotografiert. Wie sie auf Bäumen sitzen, fliegen, singen und mit anderen Vögeln kommunizieren. Dabei geht es den Beobachtern vor allem darum, möglichst viele verschiedene und seltene Vogelarten zu sehen.

Grade zu Zeiten des Corona-Lockdowns wird dieses Hobby immer beliebter. Vor allem Stadtmenschen zieht es jetzt zum Birding in die Natur. Wenn das Lieblingscafé, das Kino und der Klamottenladen geschlossen bleiben, ist Vögel beobachten für viele eine willkommene Freizeitbeschäftigung.

Das braucht ihr zum Birding

Prinzipiell braucht ihr zum Birding nicht viel – wenn ihr einen Garten vor dem Fenster habt, braucht ihr dafür nicht mal die Wohnung zu verlassen. Wer es ernster angehen will, findet verschiedene Apps über Vogelkunde, in denen man seine Sichtungen nachschlagen kann. Auch auf Blogs, in Foren und Social-Media-Gruppen kann man sich über Vogelarten informieren und austauschen. Richtig professionell ausgestattet ist man dann mit Fernglas, Kamera und wetterfester Kleidung. Ein Profi-Birdwatcher kann irgendwann nicht nur die Vögel, sondern auch ihre Nester, Gesänge und Federn zuordnen. Außerdem weiß er, wann man an welchen Orten Zugvögel beobachten kann.

Wo kann man am besten Vögel beobachten?

Online findet ihr ganz schnell zahlreiche Orte in eurer Umgebung, wo man Vögel gut beobachten kann. Da solche Orte jedoch schnell überlaufen sind, könnt ihr auch selber auf die Suche nach den idealen Birdingspots gehen. Wer nicht so gern alleine losziehen will, kann sich – je nach Lockdown-Situation – nach geführten Vogelwanderungen umschauen. Es gibt sogar Birdraces, bei denen es darum geht, möglichst viele Vogelarten in einer bestimmten Zeit und einem festgelegten Gebiet zu entdecken.

Bitte auf den Wegen bleiben

Bei aller Vogelliebe und Entdeckungsfreude muss der Natur- und Tierschutz beim Birding natürlich trotzdem beachtet werden. Bleibt also bitte immer auf den Wegen und dringt nicht einfach in Naturschutzgebiete ein. Die Vögel sollten beim Beobachten und Fotografieren nicht gestört oder vertrieben werden. Achtet darauf, euch möglichst ruhig zu verhalten und keine Tiere aufzuscheuchen.

Macht bei Vogelzählungen mit

Wenn ihr einmal dabei seid, könnt ihr beim Birding auch was zum Naturschutz beitragen, indem ihr an einer Vogelzählung teilnehmt. Diese werden von Naturschutzvereinen veranstaltet, und jeder ist dabei aufgerufen, bestimmte Vögel zu zählen und zu melden.

Was ihr zu Corona-Zeiten noch für die Tiere tun könnt

Auch wenn man denkt, man kann grad nicht viel machen – im Corona-Lockdown könnt ihr den Tieren auf unterschiedliche Art und Weise helfen. Bei uns erfahrt ihr, wie ihr mit Netflix gucken, Zuhause bleiben und Essen bestellen was für die Tiere tun könnt!

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Würdet ihr Hunde angeln? Warum Fischen grausam ist!

Wart ihr schon mal Hunde angeln? Das ist genauso wie Fischen. Warum Fische beim Angeln genauso leiden, wie Hunde es würden, lest ihr hier.

15. Apr 2021

Für manche Menschen ist Angeln ein Hobby. Dabei empfinden Fische Schmerzen, wenn ihnen ein scharfer Haken in den Mund gejagt wird oder sie zu Tausenden in riesigen Netzen zerquetscht werden. Wer sich also noch immer fragt, warum es nicht okay ist, fischen zu gehen, sollte sich mal überlegen, warum es genauso falsch ist, Hunde zu angeln. Denn der Unterschied existiert nur im Kopf.

Wart ihr schon einmal „hunden“?

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, euch an den Rand einer Hundewiese zu legen, Fleischbällchen an einer Schnur zu befestigen, diese in die Mitte der Wiese zu werfen und dann zu warten, „bis einer anbeißt“? Aber was heißt „einer“? Natürlich ein Hund. Denn wir sind unterwegs, um „hunden“ zu gehen. Wenn es nun soweit ist, und ein Hund freudig in euren ausgeworfenen Köder beißt, zieht ihr ganz einfach die Schnur zu euch und schon habt ihr eure „Beute gehundet“. Würdet ihr vorgehen, wie beim Angeln von Fischen, würdet ihr dem eingefangenen Hund jetzt auf den Kopf hauen, um ihn zu betäuben und ihn dann mit einem Messerstich töten? Wenn ihr dabei ungeübt seid, ist er nicht gut betäubt und leidet deutlich mehr.

Gruppenhunden ist auch eine Möglichkeit

Oder ihr schließt euch mit Freunden zusammen und geht mit ihnen in einer Gruppe „hunden“: Macht doch sicher Spaß, gemeinsam ein riesiges Netz durch den Park zu ziehen und alle Hunde, die sich darin verheddern, so lange unter Wasser zu drücken, bis sie keine Luft mehr bekommen. Vielleicht zerquetschen sie sich auch gegenseitig. Danach gibt es die Möglichkeit, die „gehundeten“ Tiere zu essen – oder ihr überlasst sie einfach angeschlagen und in Todesangst sich selbst. Klingt total fair für die gefangenen Tiere, oder?

Fische fühlen Schmerz genauso wie Hunde und Menschen

Die einfache Antwort: Nein. Denn das geschilderte Szenario klingt nicht nur grausam, absurd und furchtbar, genau das ist es auch. Kein Mensch mit Anstand und Mitgefühl würde jemals „hunden“ gehen. Die Frage ist: Warum gehen Menschen dann fischen oder denken, Angeln würde Spaß machen? Egal, ob kommerzielle Fischerei oder „Sportangeln“: Es ist in jedem Fall Tierquälerei, wenn Menschen Fische aus dem Wasser ziehen, sie erschlagen oder einfach an der Luft ersticken lassen. Bei Fischen verhält es sich genauso, wie oben mit Hunden beschrieben. Trotzdem unterscheiden viele Menschen zwischen den beiden Tiergruppen. Aber warum? Nur, weil Fische nicht bellen und wir nicht mit ihnen kuscheln können?

Lebewesen nach ihrer Spezies zu unterscheiden, ist falsch

Fische fühlen Schmerzen genauso wie Hunde, Katzen, Hühner, Rinder und alle anderen Tiere – und damit auch wie wir Menschen. Sie alle wollen nicht getötet werden, nur weil viele Menschen gierig nach Burgern oder Fischstäbchen sind. Trotzdem unterteilen viele Menschen Tiere nach ihrem reinen Nutzwert – Schweine und Hühner werden auf grausame Weise für Eier und Fleisch getötet, Hunde und Katzen werden gestreichelt und mit Fürsorge überschüttet. Absurd, oder? Das Prinzip hinter diesem ungerechten Denkmuster nennt sich Speziesismus: Wer es moralisch falsch findet, eine Tierart zu quälen, eine andere Art aber ganz selbstverständlich zu unterstützen, hat zum Glück jederzeit die Möglichkeit, seine Einstellung zu überdenken und sein Handeln zu ändern. Denn alle Tiere haben ein Recht, zu leben!

So rettet ihr Fischen das Leben

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