Brammibal’s bringen vegane Halloween-Donuts heraus

Ein marmeladegefülltes Gespenst, ein Blutmassaker aus Himbeersoße: für die veganen Halloween-Specials von Brammibal’s lohnt sich der Ausflug nach Berlin.

© Christin Ludwig

Die Berliner Donutbäckerei Brammibal’s verschickt ihre Kreationen leider immer noch nicht in andere Städte – da würden sie vermutlich zu vermatscht ankommen – aber es lohnt sich immer, beim Berlin-Trip mal in einer der inzwischen drei Filialen vorbeizuschauen. Erst recht zu Halloween, für das sich Brammibal’s etwas ganz Spezielles ausgedacht hat: zwei gefüllte Donuts mit aufgemalten Halloween-Motiven, einen Vanille-Donut mit „blutigen“ Himbeersoßen-Spritzern und ein süß-gruseliges Gespenst mit Marmelade im Bauch.

© Christin Ludwig

Wer am 31. Oktober in Berlin ist, kann sich die Halloween-Donuts – die wie alles bei Brammibal’s vegan sind – jetzt schon vorbestellen. Und auch für alle anderen Herbsttage gibt es Sorten, die sich zu probieren lohnen. Wie jeden Monat haben sich die besten veganen Donutmacher des Landes auch für den Oktober neue Specials ausgedacht, darunter zum Beispiel den gefüllten Pumpkin-Spice-Charity-Donut und der „Triple Choc“ mit Schoko-Glasur, Schoko-Buttercreme und Kakaonibs. Die gibt es allesamt jetzt schon zu kaufen. Also hin da!

Nicht ganz dasselbe, aber ein Trost für alle Nicht-Berliner: selbstgemachte Donuts aus Dosenbrötchen.

Ernährung

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Dieser Youtuber brät und isst einen Baby-Delfin

Ein Youtuber brät einen Baby-Delfin in der Pfanne und isst ihn. Was ist dran an der Aufregung?

© inscopenico / instagram

Am 29. September 2019 postete der Youtuber Inscope21 eine Instagram-Story, in der er scheinbar einen toten Baby-Delfin in der Pfanne brät und mit seinen Freunden zum Abendbrot isst. Er betont dabei, wie selten diese Delfinart sei und was diese Mahlzeit für eine „extreme Gönnung“ sei. Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten: Der 24-Jährige wurde geradezu von Hasskommentaren überrollt.

© inscopenico / instagram

Ein Delfin ist ein Hund ist ein Schwein?

Durch die Videos und den Shitstorm wurde eine wichtige Frage aufgeworfen: Warum ist es nicht okay, dass jemand einen Baby-Delfin isst? Wenn man das schlimm findet, wieso dann nicht auch den Verzehr einer Baby-Kuh, eines Baby-Schafs oder eines Baby-Schweins? Das klare Urteil: Speziesismus.

Speziesismus ist der Glaube daran, der Mensch sei wichtiger als die Tiere und es sei in Ordnung, Tiere je nach ihrem Zweck für den Menschen zu unterscheiden. Dieser Glaube hat keinerlei sinnvolle Begründung, denn wenn man keinen Hund essen würde, warum dann ein Schwein?

Jeden Tag sterben unzählige Tierkinder für Steak, Eier und Käse in den Schlachthöfen – und sie haben die Proteststimmen genauso verdient wie ein totes Delfinbaby. Denn egal, ob Hund, Pferd, Schwein oder Fisch, die Tiere fühlen und leiden alle gleich.

Delfine sterben für die Fischereiindustrie

Wie sich herausstellte, war der Delfin in dem Video nicht echt und es handelte sich um einen Werbe“gag“. Doch in der Realität werden wirklich Delfine für ihr Fleisch getötet: Rund 2.000 Delfine werden jedes Jahr in der japanischen Bucht Taiji gefangen und brutal geschlachtet.

Auch andere Meeresbewohner werden täglich Opfer der Fischereiindustrie. So sterben Fische in Netzen oder an Bord von Schiffen einen qualvollen Erstickungstod, sterben am Angelhaken oder werden in Aquakulturen gemästet, wie beispielsweise in der Thunfischzucht. Hier leben die Fische unter extrem beengten Bedingungen, schwimmen in ihren eigenen Exkrementen und werden oft krank. Und letztendlich erwartet auch sie das Schlachtermesser.

Jedes Tier leidet

An sich ist es dem Tier egal, ob es durch ein Netz, eine Angel oder einen Messerschnitt stirbt, denn es möchte vor allem eines: am Leben bleiben. Jedes Tier, das auf einem Teller landet, hat gelitten und wurde getötet. Und ja, es ist wahr: Auch Fische fühlen Schmerzen und wollen nicht sterben, um gegessen zu werden.

Entscheide dich daher für eine vegane Lebensweise und verbanne Fisch, Fleisch, Eier, Milch und sonstige Tierprodukte von deinem Teller!