Ist Bubble Tea vegan? Auf diese Dinge solltet ihr achten!

Enthalten die Boba-Perlen im Bubble Tea Gelatine? Auf diese Dinge solltet ihr achten, wenn ihr euren Bubble Tea vegan bestellen wollt.

20. Mai 2021

Was ist Bubble Tea?

Bubble Tea ist mit Milch gemischter Tee, der durchs Shaken ein bisschen schaumig wird – daher der Name. In Taiwan gibt es ihn schon ganz lange, und seit 2010 hat er es auch nach Deutschland geschafft. Hier wird er in allen möglichen Varianten angeboten: mit oder ohne Milch, mit Fruchtgeschmack, auf Basis von schwarzem oder grünem Tee, mit Boba oder Popping Boba drin, auf Eis oder heiß, mit mehr oder weniger Zucker … Nachdem der erste Hype hierzulande abgeflacht ist und einige Ketten wieder schließen mussten, erleben viele Bubble-Tea-Läden inzwischen aber neuen Aufschwung – und es machen auch wieder neue auf.

Was ist Boba?

Auch wenn der Name Bubble Tea ursprünglich nichts mit ihnen zu tun hatte, verbinden wir mit Boba vor allem die schwarzen oder bunten Kügelchen, die unten im Becher schwimmen. Die traditionellen schwarzen Boba im Perlenmilchtee haben zwar ungefähr die Konsistenz von Gummibärchen, werden aber ohne Gelatine oder sonstige Tierprodukte hergestellt. Sie bestehen aus Tapiokastärke, sind also vegan. Auch die verschiedenen Popping Boba, die beim Draufbeißen zerplatzen, und die rechteckigen Jellys sind üblicherweise vegan.

Und was ist mit der Milch?

Der klassische Perlenmilchtee aus schwarzem Tee, Milch und Tapiokakugeln wird standardmäßig mit Kuhmilch zubereitet und ist damit natürlich nicht vegan. Viele Läden bieten aber optional Sojamilch oder andere pflanzliche Milchalternativen an, sodass ihr alle Milchvarianten ganz einfach auch vegan bestellen könnt. Nur bei den Versionen mit Joghurt oder Käseschaum geht das meist nicht. Und wenn ein Bubble-Tea-Shop keine vegane Milchalternative anbietet? Dann bestellt einfach eine Sorte ohne Milch – oder sucht euch einen anderen Laden. Lasst die Betreiber gerne wissen, dass ihr euch über eine tierleidfreie Option freuen würdet, z. B. mit einer höflichen E-Mail oder über eine Direktmessage in den sozialen Medien.

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Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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PETA Indien benennt gerettete Kuh nach Kim Kardashian

Zum Muttertag bedankt sich PETA Indien bei Kim Kardashian dafür, dass sie sich für eine milchfreie Ernährung starkmacht. Jetzt lesen!

Eva Rinald. CC BY-SA 2.0

20. Mai 2021

Pünktlich zum Muttertag am 9. Mai 2021 hat PETA Indien eine gerettete Kuhmutter nach Kim Kardashian benannt. Die Organisation möchte sich damit bei dem Star dafür bedanken, dass die Mutter von vier Kindern allen Müttern gegenüber Mitgefühl zeigt und sich für die milchfreie Ernährung starkmacht – sowohl bei ihrer Familie als auch bei ihren über 200 Millionen Followern auf Instagram.

So wurde „Kim Cowdashian“ gerettet

Ein von PETA unterstützter Lebenshof in Indien konnte die noch milchgebende Kuh – die vermutlich zur Milchgewinnung ausgebeutet wurde – retten, nachdem ihr ehemaliger Halter sie auf der Straße misshandelt hatte. Nun erfreut sich Kuh-Kim an frischem grünem Gras, Erdnussküchlein und anderen Leckereien. Seit ihrer Ankunft im neuen Zuhause konnte sie bereits besonders enge Freundschaften mit zwei Rindern namens Sonya und Meena schließen.

„Zwar bevorzugt Kuh-Kim ein ruhiges Leben an gemütlichen Schattenplätzen abseits des Rummels – doch in vielerlei Hinsicht ähnelt sie der menschlichen Kim: Sie liebt ihre Familie und verbringt gerne Zeit mit ihren Freunden. PETA dankt Kim Kardashian, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt hat – quasi ein ‘keeping up with the future’. Denn die Ernährung der Zukunft ist vegan.“

Sachin Bangera, PETA Indien

So könnt ihr Kühen helfen

Kühe in der Milchindustrie werden in einem schmerzhaften Prozess künstlich besamt und später von ihren Kälbern getrennt. Kuhmütter rufen teils tagelang nach ihren Kindern. Männliche Kälber werden in enge Kälberstände gepfercht, während den meisten weiblichen Kälbern das gleiche grausame Schicksal wie ihren Müttern droht: Sie müssen so lange Milch produzieren, bis ihr Körper nicht mehr kann, und werden dann zur Produktion von Billigfleisch geschlachtet.

Dieses Tierleid hat nur ein Ende, wenn wir endlich aufhören, Milch zu trinken und Käse zu essen. Inzwischen gibt es unzählige vegane und tierfreundliche Alternativen für Milchprodukte – entdeckt die vielen Milchalternativen und probiert sie aus