So ist es als Bufdi bei PETA ZWEI

Kleiner Einblick in unsere Arbeit gefällig? Wir stellen euch Meret vor, die bei uns ihren Bundesfreiwilligendienst absolviert.

© Fightingforanimals Photogr.

Seit wann bist du dabei?

Ich bin seit September 2018 bei PETA ZWEI im Bundesfreiwilligendienst - oder kurz: als Bufdi.

Warum hast du dich entschieden, dich für den Bundesfreiwilligendienst bei PETA zu bewerben?

Zum Ende meiner Schulzeit konnte ich die Frage "Wofür schaff ich es täglich aus dem Bett?" nur mit der Arbeit für Tierrechte beantworten. Um einen Einblick in eine Tierrechtsorganisation zu bekommen und um herauszufinden, was ich überhaupt gut kann und was mir Spaß macht, habe ich mich bei PETA beworben.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Das kann ich so nicht sagen. Ich lerne durch die tägliche Arbeit zu allen Tierrechtsthemen immer Neues dazu. Da fällt es mir schwer, das eine über das andere zu stellen.

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Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?          

Als Bufdi bei PETA ZWEI darf ich die helfende Hand für unsere freiwilligen Aktivisten sein. Ob ich eine kurze Frage beantworte oder ihnen etwas für die Aktionen vor- und nachbereite: am schönsten ist es, gemeinsam mit und für so viele engagierte Leute arbeiten zu dürfen.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Einfach anfangen. Mit kleinen Dingen kann man so viel erreichen. Schau dich um, ob es aktive Leute oder Gruppen in deiner Umgebung gibt, und schließe dich an. 

Ihr interessiert euch für einen Beruf im Bereich Tierrechte? Hier findet ihr den Freiwilligendienst und andere Einstiegsmöglichkeiten bei PETA.

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Diesen Anblick kennt man aus deutschen Supermärkten sonst so gar nicht: klaffende Lücken im Regal, die nicht einfach so wieder aufgefüllt werden. Wer in letzter Zeit Erdnussbutter für einen No-Bake-Kuchen, fürs Porridge oder für sonstige Erdnuss-Rezepte kaufen wollte, kam oft mit leeren Händen nach Hause. Was ist da los?

Die Supermärkte selbst sprechen größtenteils vage von „Lieferschwierigkeiten“. Gut möglich, dass dahinter der andauernde Handelsstreit zwischen den USA und der EU steckt. Nachdem US-Präsident Donald Trump nämlich Zölle eingeführt hat, um Produkte aus dem Ausland teurer zu machen, hat die EU reagiert und erhebt nun auch 25 Prozent zusätzliche Einfuhrzölle auf Produkte wie Mais, Orangensaft, Baumwollshorts, Schrauben – und Erdnussbutter. Solche Zölle sorgen nicht nur dafür, dass Produkte teurer werden, sondern damit auch dafür, dass es sich für Hersteller nicht mehr lohnt, sie verkaufen. So kann eine Knappheit entstehen.

Die EU und vor allem Deutschland gehören zu den größten Importeuren von Erdnussbutter aus den USA. Die Zölle treffen uns also besonders hart. Solange der Handelsstreit zwischen den USA und der EU weitergeht, ist ein Ende der Zölle nicht abzusehen – die übrigens auch noch mal zum Problem werden können, wenn Großbritannien den Brexit durchzieht und aus der EU aussteigt. Bleiben fast nur noch die Niederlande als zuverlässige Quelle für Erdnussbutter – oder auf Bio-Erdnussmus ohne Zusätze umzusteigen. Davon gibt es in den meisten Läden noch genug.

Oder halt eine schöne Portion Schoko-Nuss-Creme selbst machen.