Bundestagswahl 2017: So stehen die Parteien zum Tierschutz

Wir haben die größten Parteien nach ihren Positionen zu den zwölf wichtigsten Tierschutzthemen gefragt.

Von Tierrechten wollen wir gar nicht anfangen, aber auch beim Thema Schutz gehen die Positionen weit auseinander. Die Tabelle fasst in Kurzform zusammen, wie CDU/CSU, SPD, Die Grünen, Die Linke, die FDP und die ÖDP auf unsere Fragen geantwortet haben. Die vollständigen Antworten gibt es darunter. Von den Parteien, die nicht in der Tabelle auftauchen, liegen uns keine Aussagen vor.

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So werden Schweine auf einem Hof in Günthersdorf gequält

Videoaufnahmen zeigen schwer verletzte, sterbende und tote Ferkel. Eine Strafanzeige hat nichts gebracht, jetzt brauchen wir eure Hilfe.

Das Tierschutzgesetz in Deutschland lässt schon viel zu viel durchgehen, aber das eigentlich nicht: Muttersauen, die in zu engen Kastenständen eingesperrt sind, sich kaum bewegen können und offene Wunden von den Metallstäben haben. Schweine mit riesigen Umfangsvermehrungen an den Bäuchen, vermutlich Eingeweidebrüchen, die so groß sind, das sie nicht mehr ärztlich behandelt werden können. Ferkel, die zuckend zwischen Gitterstäben stecken und mit dem Tod kämpfen. Tote Schweine, die einfach liegengelassen werden. Zentimetertiefe Schichten von Exkrementen auf den Böden.

PETA hat die ersten Aufnahmen aus dem Schweinemast- und Zuchtbetrieb in Günthersdorf schon Anfang Februar 2017 zugespielt bekommen und Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) erstellt. Aber weder die Staatsanwaltschaft noch das ebenfalls eingeschaltete Veterinäramt haben etwas unternommen, wie neue Aufnahmen von Ende Juni 2017 zeigen. Die Zustände sind katastrophal geblieben. Immer noch sieht man verletzte, sterbende und tote Schweine.

Die Tiere müssen in ihren eigenen zentimeterhohen Fäkalien ihr Dasein fristen.
In einer Seitenwand eingeklemmtes mit dem Tod ringendes Ferkel.
Achtlos abgelegte tote Tiere außerhalb von Kadavertonnen.

Deshalb wenden wir uns jetzt direkt an den brandenburgischen Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke – und dabei brauchen wir eure Hilfe. Unterstützt unsere Aktion und helft uns, die Tierquälerei zu beenden.