Bunte Burger: vegane Pattys jetzt in Supermärkten und Bioläden

Das Kölner bio-vegane Burger-Restaurant Bunte Burger vertreibt jetzt auch vegane Pattys. Erfahrt hier mehr.

11. März 2021

Mit einem Food-Truck hat im Jahr 2014 alles angefangen: Die bereits damals vegan lebenden Unternehmer Ulrich Glemnitz und Mario Binder gründeten mit der Idee, die Welt ein kleines Stück besser zu machen, den veganen Burger-Truck Bunte Burger. Schon ein Jahr danach vergrößerte sich Bunte Burger – und Ulrich und Mario eröffneten das bio-vegane-Restaurant Bunte Burger in Köln-Ehrenfeld.

Nachhaltiges, buntes und ausschließlich bio-veganes Burger-Restaurant

Nachhaltigkeit und die vegane Lebensweise liegen den beiden Kölnern schon lange am Herzen. Seit Tag 1 verwenden sie ausschließlich ökologisch abbaubare Verpackungsmaterialen. Auch die Reinigungsmittel sind vegan und tierversuchsfrei. „Die Leute schätzen es sehr, dass sie mit einer veganen Bestellung einen kleinen Schritt zu einer großen Veränderung beitragen können. Wir erheben hier nicht den Zeigefinger, sondern freuen uns über alle Besucher und Besucherinnen, die sich für ein veganes Essen entschieden haben. Die allermeisten von ihnen kommen regelmäßig und erzählen, dass sie auch in ihrem Alltag Stück für Stück auf vegan umstellen“, berichtet Ulrich Glemnitz im Gespräch mit PETA ZWEI.

Bunte Burger GmbH

Ulrich und Mario ist es eine Herzensangelegenheit, ihr Restaurant biologisch, vegan und nachhaltig auszustatten und zu gestalten. Tische und Stühle sind aus einer Kölner Schreinerei, die für die Produktion ausschließlich Bäume verwendet, die Sturmschäden im Kölner Wald erlitten haben. Auf der Speisekarte sind nur vegane Produkte zu finden – neben acht Burgern gibt es jeden Monat einen neuen Special-Burger. Außerdem gibt es vegane Currywurst und Döner.

„Bunte Burger“-Pattys gibt es bereits bei diversen Bio-Händlern – und bald auch in weiteren Supermärkten

„Unsere Burger sind genauso bunt wie unsere Besucher und Besucherinnen. Das ist toll! Nicht nur die jüngeren, nein, auch ältere Menschen kommen gerne vorbei und genießen unser Essen.“ Und diese Burger sind übrigens keine Fleisch-Imitate, sondern selbstgemachte Pattys aus Hülsenfrüchten. „Die Idee der Pattys gab es schon länger“, so der Kölner. „Während der Pandemie hatten wir die Möglichkeit, intensiv an unserer Idee zu arbeiten. Gleichzeitig nutzten wir die Chance, unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Kurzarbeit herauszuholen.“ Die Pattys gibt es mittlerweile in verschiedenen Bioläden und Supermärkten – unter anderem bei verschiedenen HIT, Naturata- und Temma-Filialen in Nordrhein-Westfalen und auch im bioladen in Schleswig-Holstein. Eine Expansion in andere Teile des Landes und in die großen Supermarktketten ist in Planung. „Wir sind mit verschiedenen Märkten im Gespräch“, verrät Ulrich. 

Bunte Burger GmbH

Sobald die COVID-19-Pandemie vorbei ist, wird Bunte Burger wieder wie gewohnt öffnen und freut sich schon jetzt auf alle Gäste. Während des Lockdowns findet ihr die veganen Pattys des bio-veganen Restaurants in einigen Bio-Supermärkten.

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Im PETA-Spot zu Speziesismus schockt ein Mädchen die Familie

Was ist Speziesismus? Das erklärt ein Mädchen seiner Familie im PETA-Spot. Die Erkenntnisse schockieren alle am Tisch. Jetzt Spot ansehen!

11. März 2021

Habt ihr schon mal Scrabble mit Freunden oder der Familie gespielt und ihr konntet das „Z“ nicht verbauen? Dann haben wir von PETA ZWEI den richtigen Begriff für euch: Speziesismus. Ihr habt keine Ahnung, was das ist? Dann schaut euch jetzt unseren neuen Spot an und erfahrt, was es mit dem ausbeuterischen Denkmuster auf sich hat.

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Kinderleicht erklärt: Speziesismus heißt, ungerecht zu Tieren zu sein

Nein, das kleine Mädchen im Spot hat sich den Begriff nicht ausgedacht, um bei der Spielerunde gute Punkte zu machen. Aber obwohl Speziesismus ein ganz reales Problem in unserer Gesellschaft ist, wissen viele nicht, was das ist. Das Mädchen erklärt ihren Eltern und ihrem Bruder das Konzept so: „Speziesismus bedeutet, dass Menschen mit Tieren machen, was sie wollen – obwohl die Tiere das nicht wollen.“ Das bezieht sich auf die Lederstiefel der Mutter, die Frühstückseier des Vaters und ja, auch auf die Milch im Müsli ihres Bruders.

Tiere nach ihrem „Nutzen“ auszubeuten, ist niemals okay

Viele Menschen denken, es wäre in Ordnung, Tiere auszubeuten oder sie nur nach ihrem Nutzen für uns zu bewerten. Damit handeln wir aber speziesistisch. Das ist genauso wenig okay, wie es moralisch jemals in Ordnung sein kann, andere Menschen als Sklaven zu halten. Im Gegenteil: Tiere auf einen Nutzwert herunterzustufen, ist sozial ungerecht. Denn kein Tier will für Kleidung gehäutet, für sein Fleisch gemästet oder getötet werden – nur weil es zum Beispiel als männliches Küken zur Welt kam und deshalb keine Eier legt. In der Eierindustrie ist das schon Grund genug, um frisch geschlüpfte männliche Küken zusammengepfercht in Plastikboxen zu vergasen. Die Liste der Arten, wie wir Menschen Tiere ausnutzen und für unseren Profit quälen, ist endlos – und jeder Punkt darauf steht für Speziesismus.

Wir Menschen sind nicht-menschlichen Tieren jedoch in keiner Weise überlegen. Deshalb sollten wir sie auch niemals ausbeuten und für unsere Zwecke missbrauchen – vor allem nicht, nur weil das womöglich „schon immer so war“. Umso wichtiger ist es, jetzt umzudenken und die Tierquälerei zu stoppen!

Aktiv werden gegen soziale Ungerechtigkeit!

Ihr wollt etwas gegen den Missbrauch anderer Lebewesen tun? Dann entscheidet euch jetzt für ein mitfühlendes Leben und damit für eine vegane Ernährung! Indem ihr euch rein pflanzlich ernährt, brecht ihr veraltete Denkmuster auf und ihr beteiligt euch nicht länger an der willkürlichen Einteilung von sogenannten Nutz- und Haustieren. Denn alle Lebewesen sind gleich viel wert.

Ganz einfach vegan einkaufen: Wenn ihr im Supermarkt unsicher seid, welche Lebensmittel wirklich vegan sind, dann schaut in unserem Veganen Einkaufsguide nach. Dort findet ihr hilfreiche Listen zu allen möglichen veganen Produkten und wo ihr sie kaufen könnt. Jetzt kostenlos den veganen Einkaufsguide nutzen!