So viel Tierblut klebt an euren Jacken von Canada Goose

Angeblich hält sich Canada Goose an den Tierschutz. Doch Aufnahmen zeigen, wieviel Tierleid wirklich in den Jacken steckt.

© PETA USA

Im Winter sind die Daunenjacken von Canada Goose wieder überall. Aber kaum jemand weiß, wie es den Gänsen geht, von denen die Federn darin stammen oder woher der Pelzkragen eigentlich kommt. Die Firma selbst beruhigt ihre Kunden gerne, indem sie sagt, es sei ihr wichtig, „alle tierischen Materialien aus ethischen Quellen zu beziehen.“ Was nicht mehr ganz so authentisch klingt, wenn man sich diese Aufnahmen eines Augenzeugen aus einem Zuliefererbetrieb ansieht.

Gänse werden brutal zerdrückt

Auf den Recherchebildern erkennt man unschwer die extreme Tierquälerei, welche die Gänse der James Valley Colony Farm erleiden müssen. Die Arbeiter pferchen die Tiere in kleine Drahtkäfige, um sie für den Transport zum Schlachthof einzusammeln. Die Gänse geraten darin in Panik und trampeln sich gegenseitig zu Boden. Mindestens eine Gans stirbt und wird von einem Arbeiter über den Zaun geworden. Die Arbeiter reißen die Tiere am Hals und werfen sie so brutal in die Transportkisten, dass noch bei der Schlachtung Blutergüsse, Knochenbrüche und ausgerenkte Gelenke zu erkennen sind.

Einige Gänse waren noch bei Bewusstsein während sie ausbluteten
© PETA USA

Nach dem mehrstündigen Transport zum Schlachthof bleiben die Tiere teilweise bis zu 24 Stunden in ihren engen Käfigen, ohne Wasser oder Futter, bevor sie am Hals gepackt, betäubt, kopfüber an den Beinen aufgehängt und getötet werden, indem ihnen Arbeiter die Kehle durchschneiden. Ein Augenzeuge von PETA USA berichtete, dass einige Vögel noch mit den Flügeln schlagen und den Kopf bewegen, während sie ausbluten. Das bedeutet, dass sie wohl noch bei Bewusstsein sind.

Kojoten werden die Pfoten zertrümmert

Für den Pelzkragen an der Kapuze lässt Canada Goose in Nordamerika Kojoten jagen. Meist werden die Tiere mit Schlagfallen gefangen, die sich tief in ihre Pfoten graben. Gerät ein Kojote in eine Schlagfalle, verursacht diese schwere blutige Wunden in seinen Pfoten oder verstümmelt sie sogar. Die Fallen werden nicht regelmäßig kontrolliert, sodass ein Kojote über Stunden oder sogar Tage unter Schmerzen gefangen und Fressfeinden ausgeliefert ist. Wenn der Jäger dann kommt, erschießt, erwürgt oder tritt er den Kojoten tot. Und das alles für ein kleines Stückchen Fell an der Kapuze.

Ihr wollt etwas gegen diese Tierquälerei unternehmen? Kauft keine Kleidungsstücke mit Pelz oder Daunen und unterstützt unseren Aufruf an Canada Goose, keine Daunen mehr zu verkaufen. Teilt dem Unternehmen mit, dass ihr bis dahin nichts bei ihm kaufen werdet.

Bittet Canada Goose Pflanzen- oder Kunstfasern für Jackenfutter zu verwenden!

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Ihr könnt den leidenden Gänsen am besten helfen, indem ihr niemals ein Produkt aus Daunen kaufen. Canada Goose könnte problemlos Pflanzen- oder Kunstfasern für das Jackenfutter verwenden – bittet das Unternehmen, genau das zu tun!

Dear Mr. Reiss,
Dear Mrs. Baker,
Dear Mrs. Poriadjian-Asch,

I just saw PETA's latest eyewitness exposé, revealing the abusive conditions at a farm that supplies Canada Goose. Panicked geese were crushed, carried by the neck, and stuffed into transport crates for slaughter. When they arrived at the slaughterhouse, they could see other geese right in front of them shackled and killed—until it was their turn. This is not what you advertise! I won't buy anything from Canada Goose until you stop using down and fur in your clothing and accessories, and I'll urge my family and friends not to buy your products, either.

Being able to trace the down you use does not make it humane. The only way to ensure that Canada Goose clothing is ethical and humane is to remove all down and switch to high-tech, efficient, alternative insulators. Please stop hurting and killing animals for your products. It's the right thing to do.

Sei dir sicher: Deine Daten werden gemäß den Vorschriften des Datenschutzes verarbeitet und genutzt. Du kannst deine Zustimmung selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichst du unter [email protected] oder unter der oben stehenden Adresse.

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Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
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Black Friday: Diese 5 Dinge solltet ihr nicht kaufen

Zum Black Friday gibt es mal wieder massig verlockende Angebote. Von diesen solltet ihr allerdings die Finger lassen.

Daunenjacke

Am Black Friday fängt der Winter gerade erst an, und alle möglichen Läden setzen ihre Winterkleidung runter. Da kann man schon mal in Versuchung kommen, sich durch die dicken Jacken zu wühlen – allerdings ist es nie eine gute Idee, zur Daunenjacke zu greifen. Eine Füllung aus Federn, die Vögeln bei lebendigem Leib ausgerissen wurden? Lieber nicht. Vor allem, wenn es so viele gewaltfreie Alternativen gibt.

Kaschmirpulli

Apropos ausreißen: Wenn man sich die Ziegen vor Augen ruft, denen die Haare ausgerissen werden, bis sie bluten und vor Schmerzen schreien, wirkt so ein Kaschmirpulli gar nicht mehr so „edel“. Und wenn man mal drauf achtet, für was für absurde Niedrigpreise die Hersteller solche Pullis (und Mäntel, Schals, Mützen etc.) auch außerhalb von Sondersales wie dem Black Friday auf den Markt werfen, kann man sich eigentlich auch denken, dass dabei weder Menschen noch Tiere fair behandelt werden. Dann doch lieber nachhaltige Stoffe wie Baumwolle oder Tencel kaufen.

Bommelmütze

Es gibt sie jedes Jahr wieder: gestrickte Mützen mit Pelzbommel obendrauf. Der könne ja wohl nicht echt sein, denken sich die meisten Leute, schließlich ist die Mütze so billig – erst recht im Black-Friday-Sale. Leider steckt hinter dem niedrigen Preis meist jede Menge Tierquälerei – und ihr könnt euch nie sicher sein, ob der Puschel von einem Fuchs, einem Nerz oder vielleicht doch einer getöteten Katze stammt.

Lederschuhe

Die Lederboots kosten zum Black Friday nur noch die Hälfte? Kauft sie bitte trotzdem nicht, denn den eigentlichen Preis zahlen die Tiere, denen dafür die Haut abgezogen wurde. Was viele Menschen nämlich gerne mal vergessen: Leder stammt immer von einem toten Tier. Und in den allerallermeisten Fällen hatte das vorher ein kurzes Leben voller Schmerzen und Angst. Dabei ist das alles so unnötig, schließlich gibt es so gute vegane Docs und andere vegane Lederschuhe.

Make-up

Die Hype-Lidschattenpalette ist zum Black Friday im Sale? Der Liquid Lipstick, für den die berühmte Instagrammerin wirbt, kostet während der Cyber Week ein paar Euro weniger? Einige große Make-up-Marken sind zwar tierversuchsfrei und vegan, aber hinter vielen bekannten Produkten stecken leider immer noch Tierversuche – ganz abgesehen vom tierischen Karmin oder Bienenwachs, das ihr euch lieber nicht ins Gesicht schmieren wollt.

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