Carla aus dem Streetteam Heidelberg

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Carla, 21, die das Streetteam Heidelberg leitet.

Seit wann bist du dabei?

Als ich 2015 vegan geworden bin, hat zu dieser Zeit zufällig ein neues Streetteam in meiner Heimatstadt Hildesheim eröffnet, dem ich sofort beigetreten bin. Nach meinem Umzug nach Heidelberg 2018 bin ich dann in mein jetziges Streetteam gewechselt und habe im Oktober 2018 die Leitung übernommen.

 Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

„Nur“ vegan sein hat mir nicht gereicht. Ich wollte mehr für die Tiere tun und andere Menschen aufklären, überzeugen und für den Veganismus und Tierrechte begeistern. Außerdem machen alle Aktionen auf ihre Weise großen Spaß, man lernt viele tolle Menschen kennen und kennt nach einigen Monaten im Team mit Sicherheit viele neue Restaurants mit leckerem veganem Essen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ich bin bei jeder Aktion mit voller Energie dabei und finde, dass jedes Thema Aufmerksamkeit bekommen sollte. Mir persönlich sind aber Aktionen zu Tieren in der Unterhaltungsindustrie, insbesondere Delfinarien und Meereszoos, sehr wichtig, weil man häufig mit den Menschen, die Tickets kaufen, direkt ins Gespräch kommt und Tierleid hier so einfach vermieden werden kann. Niemand braucht einen Seaworld-Besuch, um einen schönen Urlaub zu haben – es gibt so viele andere tolle Sachen, die man machen kann.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?          

Am liebsten mag ich Aktionen, die auffallen, wie den Fleischberg oder Häutungsaktionen bei einer Pelzdemo - Am besten, wenn man vor einem Geschäft steht, dass direkt Geld mit Tierleid verdient. Deshalb machen mir auch die Aktionen vor TUI so Spaß.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Traut euch! Es gibt fast überall in der Nähe ein Streetteam. Auf der PETA-ZWEI-Seite sind alle Teams verzeichnet. Geht einfach zu einer Demo oder einem Streetteam-Treffen hin und lernt die Leute kennen. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nicht direkt freundlich aufgenommen wurde. Wenn ihr etwas schüchtern seid, könnt ihr vorher auch die Leiter des Teams anschreiben und Kontakt knüpfen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Helft uns, Tiertransporte zu stoppen!

Tiertransporte bedeuten unfassbaren Stress und Horror. Sorgt jetzt gemeinsam mit uns dafür, dass diese Tierquälerei aufhört.

Das haben fast alle von uns schon mal gesehen: einen großen Transporter, auf dem Hühner, Kühe oder Schweine eng zusammengepfercht stehen und ängstlich durch die Gitter schauen. Tiertransporte sind Tierquälerei, das sieht man auf den ersten Blick. Und sie sind trotzdem immer noch an der Tagesordnung: Jedes Jahr werden Millionen von Tieren innerhalb von Deutschland und auch zwischen den EU-Mitgliedsstaaten transportiert.

Die meisten dieser Tiere sind auf dem Weg zum Schlachthof. Doch schon bevor sie dort ankommen, bedeutet der Transport für sie extremen Stress. Sie kennen oft nur den Stall, in den sie ihr bisheriges kurzes Leben lang eingesperrt waren – und jetzt werden sie tagelang durch die Gegend gefahren, sind eng zusammengequetscht und bekommen nicht genug zu essen und zu trinken. Dazu kommen oft extreme Kälte oder Hitze, wenn sich Transporter beispielsweise im Sommer auf über 50 Grad aufheizen und für Tiere immer wieder den Tod bedeuten. Legal ist das laut Tierschutztransportverordnung nicht, aber Veterinäre erlauben solche Fahrten trotzdem immer wieder.

Helft uns deshalb jetzt, diese Tierquälerei zu stoppen. Unterschreibt unsere Petition gegen Tiertransporte in Nicht-EU-Staaten, um einen Anfang zu machen. Und versucht es mal vegan, denn nur so werden Tiertransporte irgendwann komplett aufhören.