Warum die Pferdeshow Cavalluna reinste Tierquälerei ist

Kann man Pferde lieben und gleichzeitig zu einer Show wie Cavalluna gehen? Was ihr dringend wissen müsst.

Von sehr weit weg könnte man fast auf die Illusion hereinfallen: wehende Mähnen, dramatische Musik, „magische“ Stimmung. Aber sobald man auch nur ein bisschen genauer hinsieht, wird klar, wie brutal Pferdeshows wie Cavalluna tatsächlich mit den Tieren umgehen. Dass zum Beispiel deren Kopf bei der sogenannten Rollkur fast bis zur Brust gezogen wird, damit sich der Hals rund biegt, tut den Pferden weh und hindert sie am Atmen. Sie werden oft mithilfe von Sporen oder Peitschen gefügig gemacht und müssen Lichtshows und Feuer ertragen – dabei sind sie schreckhafte Fluchttiere, denen so etwas leicht Angst macht. Was aufs Publikum romantisch wirken soll, ist für die Pferde in Wahrheit die Hölle.

Und wie so oft, wenn Tiere zu Unterhaltungszwecken gehalten werden, hört die Tierquälerei nach der Show nicht auf. Für die Cavalluna-Show „Welt der Fantasie“ werden ungefähr 60 Pferde in engen Transportern von einer Stadt zur nächsten gezogen und dort bis zur Show in improvisatorisch aufgestellte Boxen gesteckt. In Freiheit sind Pferde etwa 16 Stunden am Tag in Bewegung und laufen weite Strecken. Sie wollen unter Artgenossen sein, nicht alleine eingesperrt. Cavalluna nimmt ihnen alles, was sie für ein tiergerechtes Leben brauchen. Wer solche Shows besucht, unterstützt Tierquälerei.

Hier sind 10 Wege, wie jeder von uns Tieren helfen kann.

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Weil es gar nicht so lustig ist.
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Deshalb machen Jäger wirklich Jagd auf Füchse

Populationskontrolle? Artenschutz? Von wegen. Hinter der Fuchsjagd steckt in Wahrheit ein viel gemeinerer Grund.

Jagd ist immer sinnlos und grausam, da sind wir uns hoffentlich einig. Aber warum gibt es immer noch so viele Jäger, die wehrlose Tiere töten? Offiziell schieben sie Gründe wie die Populationskontrolle, die Aufhaltung von Krankheiten oder den Artenschutz vor. Aber in Wahrheit steckt etwas viel Egoistischeres dahinter.

Denn wenn die Jäger wirklich für Populationskontrolle sorgen wollten, würden sie keine Füchse töten. Durch die Jagd werden Familien zerrissen, die Füchse wandern umher und pflanzen sich unkontrolliert fort – so gibt es mehr statt weniger Füchse. Auch das mit den Krankheiten ist Quatsch: Der Fuchsbandwurm beispielsweise gehört zu den seltensten Parasitosen Europas. Und zum Artenschutz trägt die Fuchsjagd sowieso nicht bei, denn Füchse sind für Tiere wie das Auerhuhn viel weniger gefährlich als der Mensch.

Warum also gehen Jäger wirklich auf die Fuchsjagd? Sie geben es selbst zu. „Um unser Niederwild zu hegen und wieder gute Strecken an Hasen und Fasanen zu erzielen, dürfen wir nicht nachlassen, seine Beutegreifer zu bejagen“, heißt es in einem Artikel für Jäger. Im Klartext: Jäger wollen kleinere Tiere jagen, und sie glauben, dass ihnen die Füchse die Beute streitig machen. Sie töten Tiere, um noch mehr Tiere töten zu können. Egoistischer und brutaler geht es kaum.

Ihr wollt etwas unternehmen, damit die Jagd auf Füchse aufhört? Sucht euch den Landtagsabgeordneten eures Wahlkreises heraus und bittet ihn oder sie (zum Beispiel per E-Mail), sich für ein Verbot der Jagd auf Füchse auf Landesebene einzusetzen. Unterschreibt unsere Petition für ein Verbot der Fuchsjagd. Oder bestellt euch unser kostenloses Demopaket gegen die Fuchsjagd, veranstaltet eine friedliche Mahnwache und klärt die Öffentlichkeit über das Leiden der Füchse auf.