Corona-Krise: 5 Dinge, die ihr jetzt für die Tiere tun könnt

Tierliebe geht auch in schwierigen Zeiten weiter. Das könnt ihr für Tierrechte tun, solange draußen das Coronavirus grassiert.

Bleibt zuhause

Das sollte inzwischen sowieso überall angekommen sein, aber: Social Distancing ist das neue Zusammenhalten. Wer trotz aller Auflagen und Empfehlungen weiter ständig unter Leute geht und Privatpartys feiert, gefährdet nicht nur sich und andere Menschen, sondern auch Tiere – denn denen kann das Virus zwar allen Erkenntnissen nach nicht direkt schaden, aber wenn überall Tausende von Menschen ausfallen, um wen wird sich dann erst recht nicht mehr gekümmert? Genau.

Geht Online

Okay, und was macht ihr jetzt, wenn Schulen ausfallen, Unis ihre Vorlesungen ins Internet verlagern und euer Arbeitgeber euch ins Sofa-Office geschickt hat? Online rumhängen natürlich. Nicht nur, um euch – nicht pausenlos und nur auf seriösen Seiten natürlich – darüber zu informieren, wie es mit der Krise läuft und wie das zum Beispiel Tiere in Laboren und in Zoos betrifft, sondern auch, um euren Aktivismus ins Netz zu verlagern. Wenn irgendwann die perfekte Zeit ist, um Onlinepetitionen zu unterschreiben und eure veganen Rezepte für Insta-Storys abzufilmen, dann jetzt.

Unterstützt vegane Läden

Nach der Corona-Krise kommt die Wirtschaftskrise, das habt ihr vielleicht schon gehört. Und auch wenn sich das einerseits abstrakt anhört und andererseits die Politik jetzt schon große Geldhilfen verspricht: Vor allem kleine Läden haben es jetzt erst mal schwer, wenn sie zwangsschließen müssen. Ihr könnt ihnen helfen, indem ihr jetzt zum Beispiel einen Gutschein für euren liebsten veganen und fairen Klamottenladen kauft, um ihn dann nach der Krise einzulösen, oder indem ihr endlich die Fünf-Sterne-Online-Review schreibt, die ihr eurem veganen Lieblingscafé schon seit Monaten versprecht.

Guckt Netflix

Euch mit Freunden und Fremden aufs Sofa zu quetschen, um zusammen „Okja“ oder „The Game Changers“ zu gucken, ist gerade keine so gute Idee. Aber über Facetime kann sich niemand anstecken, also verabredet euch einfach online dazu, Tierrechtsfilme zusammen zu gucken und darüber zu sprechen, was ihr zusammen für die Tiere tun könnt, wenn das Leben draußen weitergeht.

Kuschelt eure Katze

Sich den ganzen Tag zuhause eingesperrt zu fühlen kann an die Nerven gehen. Da hilft es, wenn ihr nicht alleine oder unter ebenfalls gestressten Menschen seid, sondern eure liebsten tierischen Mitbewohner an eurer Seite habt. Denkt dran, bei (sinnvollen) Vorratskäufen auch genug ihres Lieblingsessens einzupacken, und dann legt ein paar extra Spiel- und Knuddeleinheiten mit ihnen ein. Euer Hund kriegt sich wahrscheinlich eh vor Freude nicht mehr ein, weil ihr plötzlich so viel Zeit mit ihm verbringt, und vielleicht sieht sogar eure Katze irgendwann ein, dass es nett wäre, euch einen Platz auf dem Sofa einzuräumen.

Ihr sehnt euch gerade jetzt nach Gleichgesinnten? Unsere Streetteams machen online weiter.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Diese Bilder zeigen die grausame Realität auf Schlachtfesten

Diese Fotos sind nichts für schwache Nerven: Sie zeigen, wie Tiere auf Schlachtfesten getötet und zerlegt werden, während Menschen dies auch noch „feiern“.

Robert Fritz

Wie kann es sein, dass Menschen das Töten von fühlenden Lebewesen als Fest feiern? Dies passiert jedes Jahr unzählige Male in ganz Deutschland.

Besonders im ländlichen Raum veranstalten Vereine wie die Freiwillige Feuerwehr, Gesangsvereine oder Fußballvereine Schlachtfeste. Dort wird gern behauptet, das Feiern von Schlachtfesten sei Tradition. Wie beim Ursprung der Tradition in der Steinzeit ist Mitgefühl für die Tiere hier nicht zu finden.

Die Tiere, die auf Schlachtfesten getötet, zerstückelt und gegessen werden, werden meist extra für diesen Anlass gekauft oder selbst aufgezogen. Ihnen wird lange, bevor sie ihre natürliche Lebenserwartung erreichen, die Kehle aufgeschlitzt.

Die meisten Schweine, Rinder und Schafe, die auf Schlachtfesten getötet werden, haben einen langen Leidensweg hinter sich. Sie lebten mit unzähligen Artgenossen in riesigen Hallen oder dunklen Ställen, auf Spaltenböden und ihrem eigenen Kot. Mutterschweine können sich in ihren winzigen Kastenständen nicht einmal umdrehen. Damit sie den Stress überleben, bekommen viele Tiere große Mengen an Antibiotika oder anderen Medikamenten. Und das alles, damit sie nach ein paar Monaten getötet und gegessen werden.

Ihr möchtet Tiere achten statt schlachten und euch gegen Veranstaltung wie Schlachtfeste stark machen? Dann kommt in unsere Streetteams und helft uns, dafür zu sorgen, dass keine Tiere mehr geschlachtet werden.