Danny Latza erklärt, warum Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind

Keine Sachen, sondern Lebewesen. Für den Mittelfeldspieler des 1. FSV Mainz 05 steht das außer Frage.

Wer Danny Latza und Kenji zusammen erlebt, sieht direkt, dass zwischen Mensch und Hund echte Liebe besteht. Der Fußballer und seine Frau Jacqueline haben Kenji aus einem spanischen Tierheim geholt und sich diesen Schritt vorher gut überlegt: „Tiere sind Freunde fürs Leben – man kann sie nicht einfach in eine Ecke stellen, wenn die Zeit knapp ist. Die Entscheidung für ein Tier sollte nie an ein bestimmtes Datum geknüpft werden, deshalb haben Hunde, Katzen, Vögel und Co. unter dem Weihnachtsbaum nichts zu suchen.“ Tiere sind eben Lebewesen und keine Sachen und sollten deshalb nicht einfach so verschenkt werden. Das erklärt Danny im Video zum neuen PETA-Motiv.

Im Video erzählt Danny außerdem, wie es war, Kenji in seiner neuen Familie einzugewöhnen und wie er sich mit den beiden Katzen Findus und Poppy versteht. So glücklich sollten alle Hunde leben können. Deshalb wünscht Danny sich zu Weihnachten, dass keine Tiere unter dem Baum und anschließend vielleicht im Tierheim landen.

Und darum solltet ihr Tiere immer adoptieren und nicht beim Züchter kaufen.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
Go Vegan!

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Sich einen Hund, eine Katze oder ein anderes Tier zu wünschen ist mehr als verständlich. Eins zu Weihnachten zu verschenken ist trotzdem keine gute Idee.

Foto: PETA / Katharina Kröger

Es ist meist gut gemeint: Jemand wünscht sich einen Hund, eine Katze, ein Meerschweinchen oder eine Schildkröte, weil es sich nun mal sehr schön anfühlt, ein Tier an seiner Seite zu haben und sich darum zu kümmern, dass es ihm gut geht. Klar hat dieser Mensch vor, regelmäßig mit dem Hund rauszugehen, der Katze nur das beste Futter zu kaufen und alle Steckdosen kaninchensicher zu machen, und überhaupt soll es das Tier richtig gut bei ihm haben. Warum sollte man diesem Menschen den Wunsch nicht erfüllen, vielleicht zu Weihnachten?

Das Problem ist nicht, dass die Absicht nicht stimmt, sondern dass viele Menschen den Wunsch nach einem Tier nicht zuende durchdenken. Der beste Beweis dafür ist, dass die Tierheime nach den Feiertagen regelmäßig Tausende Neuankömmlinge unterbringen müssen, obwohl sie sowieso schon überfüllt sind. Denn auch wenn so ein Welpe mit einer roten Schleife um den Hals unterm Weihnachtsbaum sehr süß ist: Der Alltag mit einem Hund sieht anders aus.

Sich ein Tier ins Haus zu holen ist eine große Entscheidung, und die sollte man nicht einfach so treffen, nur weil Ende Dezember ist. Vor allem Kinder können oft nicht einschätzen, wie es ist, sich jahrelang um ein Tier zu kümmern, egal ob es gerade regnet oder Freibadwetter ist, in den Ferien, während Krankheitsphasen und irgendwann im Alter. Aber auch viele Erwachsene schätzen den Aufwand und die Kosten falsch ein, die es mit sich bringt, einen Hund impfen zu lassen, Möbel und Zimmerpflanzen auf Katzen abzustimmen oder eine Ratte so zu halten, dass sie sich nicht langweilt.

Tiere zu kaufen ist sowieso nie eine gute Idee, das gilt erst recht für exotische Tiere wie Schlangen, Geckos oder Schildkröten, die nicht in unsere Gefilde gehören. Wer Tieren helfen will, besucht am besten das nächste Tierheim und adoptiert da einen Hund, eine Katze oder ein Kleintier. Das geht nach dem Weihnachtsstress viel entspannter als vorher, und man hat nicht nur Zeit, sich mit den eigenen Plänen auseinanderzusetzen, sondern auch, Tiere erst einmal in Ruhe kennenzulernen. Einen neuen Mitbewohner will man ja nicht das erste Mal sehen, wenn er schon im Wohnzimmer sitzt, sondern lieber erst mal schauen, ob man zusammenpasst.

Ihr wisst nicht, was ihr sonst verschenken sollt? Wir wär’s mit Weihnachtssüßigkeiten, Kosmetik oder selbstgemachten Plätzchen?