Darum ist es keine gute Idee, Hunde aus dem Ausland mitzubringen

Wer im Urlaub ein hilfsbedürftiges Tier sieht, möchte oft nicht tatenlos zusehen. Diese Punkte sprechen dagegen, einen Hund mit nach Deutschland zu bringen.

Es ist nicht erlaubt

Und das aus gutem Grund: Die Einfuhrregelungen für Tiere sind ziemlich streng, weil viele Erkrankungen bei uns nicht mehr vorkommen und nicht eingeschleppt werden sollen. Es trotzdem illegal zu machen, bringt nicht nur euch in Gefahr, sondern auch den Hund: Immer wieder werden Tiere beispielsweise aus Angst vor Tollwut eingeschläfert, nachdem jemand sie nach Deutschland oder in die Schweiz mitgebracht hat. Die legale Alternative ist meist, dem Tier nach einer entsprechenden Impfung eine wochenlange Quarantäne zuzumuten – und das meist nach einem langen Transport.

Es löst nicht das Problem vor Ort

Hinter einzelnen heimatlosen Tieren steckt in vielen Ländern ein viel grundsätzlicheres Problem: Die Tiere vermehren sich unkontrolliert, und Tierschutzorganisationen und -programmen fehlen die Mittel, um ihnen zu helfen. Deshalb ist es sinnvoller ein aufgefundenes Tier vor Ort in einem Tierheim abzugeben, die Impfung und Versorgung zu bezahlen oder auch Kastrationsprojekte vor Ort zu unterstützen.Wer einen Hund mit nach Deutschland nimmt, hilft vielleicht diesem einen Tier, aber dafür geht es unzählig vielen weiter schlecht.

Es löst nicht die Probleme hier

Wenn man sich sicher ist, dass man bereit ist, ein Tier bei sich aufzunehmen, muss man dafür keins aus einem anderen Land holen. Die Tierheime in Deutschland sind übervoll mit Hunden, Katzen und anderen Tieren, die auf ein neues Zuhause warten. Statt überstürzt einen Hund aus dem Urlaub mitzubringen, kann man in einem lokalen Tierheim hier in Ruhe einen Hund kennenlernen und ihm ohne lange Transportwege oder Quarantäne ein tolles Leben ermöglichen.

Und das könnt ihr tun, wenn ihr in Deutschland einen ausgesetzten Hund findet.

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Deshalb solltet ihr Dosen im Müll immer zusammendrücken

Totale Kleinigkeit, die aber Tierleben retten kann: Drückt eure Alu-Dosen zusammen, bevor ihr sie wegwerft.

Leere Dosen, in denen zum Beispiel Kichererbsen, Ravioli oder gehackte Tomaten waren, gehören in den Gelben Sack, schon klar. Aber wusstet ihr, dass ihr sie auf jeden Fall zusammendrücken solltet, bevor ihr sie in den Müll werft?

Denn es passiert leider immer wieder, dass Wildtiere und auch Streunerkatzen sich am Müll zu schaffen machen und mit dem Kopf in einer Alu-Dose steckenbleiben. Die Tiere können sich oft nicht mehr selbst daraus befreien – was böse enden kann. Mit zusammengedrückten Dosen passiert das nicht.

Hier sind noch 10 Wege, wie jeder von uns Tieren helfen kann.