Das könnt ihr tun, wenn ihr einen ausgesetzten Hund findet

Vor allem in der Ferienzeit werden immer wieder Hunde ausgesetzt – allein 50.000 bis 80.000 pro Jahr in Deutschland. So könnt ihr direkt helfen.

Beobachten

Ihr seht einen angebundenen Hund, der einsam wirkt? Schaut euch den Hund erst mal an und wartet, ob wirklich kein Mensch zu ihm zurückkommt.

Hilfe holen

In Deutschland müssen ausgesetzte Tiere gemeldet werden, weil sie unter das Fundrecht fallen. Ihr dürft einen Hund also nicht einfach so mitnehmen. Informiert stattdessen die Polizei oder das örtliche Tierheim.

Aufpassen

Solange ihr wartet, solltet ihr den Hund nicht anfassen. Wahrscheinlich ist das Tier verängstigt und hat vielleicht auch körperliche Schmerzen. Sprecht lieber aus ein paar Metern Entfernung sanft und ruhig mit dem Hund. Wenn ihr ihm außerdem etwas Wasser hinstellen könnt, ist das vor allem an warmen Tagen sehr gut, weil er vielleicht seit Längerem nichts mehr getrunken hat.

Ihr wollt einem Hund ein neues Zuhause geben? Diese Fragen solltet ihr euch vorher selbst stellen.

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So bleiben eure Katzen draußen sicher

Ihr wollt eure Katze nicht immer nur drinnen halten, sondern auch mal in den Garten lassen? Diese Tipps solltet ihr dabei beachten.

Katzenzone einzäunen

Um eure Katzen vor dem Straßenverkehr, Jägern oder anderen Tierquälern zu schützen, solltet ihr euren Garten oder einen Teil davon für sie einzäunen. Der Zaun muss mindestens 1,80 Meter hoch sein und einen Überkletterungsschutz haben (zum Beispiel einen nach innen gerichteten Zaunabschnitt, einen Plexiglasrand oder ein Katzennetz). Bei Zäunen und Netzen wichtig: Wo der Kopf der Katze durchpasst, passt auch der restliche Körper durch, also lieber kleine Maschengrößen nehmen.

Regentonnen abdecken

In eurem Garten stehen große Plastiktonnen, die Regenwasser auffangen? Eigentlich eine super Sache – aber nicht für Katzen, die hineinfallen und ertrinken können, weil es sie meist nicht schaffen, an den glatten Wänden wieder rauszuklettern. Deshalb immer abdecken.

Grill beaufsichtigen

Lasst euren Grill nicht unbeaufsichtigt. Nicht nur, weil Katzen sich leicht daran verbrennen können, solange er noch heiß ist, sondern auch, weil herumliegende Grillanzünder für sie hochgiftig sein können.

Gifte wegräumen

Neben Grillanzündern sind auch viele Pflanzenschutzmittel und Dünger extrem giftig für Katzen. Sorgt also auch dafür, dass niemals mit Dünger versetztes Gießwasser herumsteht, weil viele Tiere gerne aus Gießkannen trinken. Dasselbe gilt für giftige Stoffe wie Öle, Farben und Frostschutzmittel – und für manche typischen Gartenpflanzen wie Rhododendron, Hyazinthen, Buchsbaum, Osterglocken und Maiglöckchen.

Aufpassen ist auch bei diesen Lebensmitteln angesagt, die giftig für Hunde und Katzen sind.