Das sind die Gewinner der Proggys 2017!

Mit den Progress Awards zeichnet PETA jedes Jahr Fortschritte in Wirtschaft und Kultur aus. Hier sind die Gewinner 2017.

„Tiere Denken“ von Richard David Precht

Bestes Buch, das sich der Aufklärung über Tierrechte widmet

Dr. Oetker (u.a. für Creme Vega)

Marke, die vegane Alternativen fördert

Lidl

Tierfreundlichste Discount-TK-Pizza

Margaret & Hermione

Tierfreundlichste und nachhaltigste Bikinikollektion

Trapango (für die Fruchtfliegen-Lebendfalle)

Tierfreundlichste Produktinnovation für den Haushalt

Lethal Cosmetics

Tierfreundlichste neue Kosmetikmarke

Happy Cheeze

Vegane Käsealternativen

Vegan ist ungesund von Gordon & Aljosha

Youtube-Kanal

Infos zu allen Gewinnern und dem Progress Award gibt es drüben bei PETA.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Warum es gut ist, wenn offensichtlich vegane Produkte als vegan gekennzeichnet sind

Mineralwasser ist eigentlich immer vegan, Tiefkühlerbsen auch. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn es extra draufsteht.

Ein bisschen albern wirkt es schon, wenn auf einer Tüte Sesam, einem Sixpack Mineralwasser oder einem Beutel Tiefkühlerbsen das Wort „vegan“ oder die Veganblume aufgedruckt sind. Ist doch eh klar, dass in Erbsen keine Kuh steckt, da stiftet so ein Hinweis eher noch mehr Verwirrung, als dass er irgendwem hilft – oder?

Das Ding ist, dass eben nicht jedes „offensichtlich“ vegane Lebensmittel auch wirklich vegan ist. Apfelsaft zum Beispiel, der ja eigentlich nur aus Äpfeln bestehen sollte, ist oft mit Gelatine geklärt. Im Chipsaroma verstecken sich gerne mal Schweine oder Fische. Und sogar bei der Herstellung von Latex-Kondomen wird Kasein aus Milch eingesetzt. In der Zutatenliste taucht das nicht unbedingt auf, weil zum Beispiel Hilfsstoffe im fertigen Produkt nicht ausgewiesen sein müssen und ein Begriff wie „Aroma“ alles mögliche bedeuten kann.

Solange Hersteller darauf bestehen, alle möglichen Tierbestandteile in allen möglichen Produkten zu verstecken, ist es also gar nicht so unsinnig, wirklich vegane Produkte auch so zu kennzeichnen. Das macht nicht nur Veganern das Leben leichter, sondern sorgt vielleicht auch dafür, dass der Rest der Menschheit merkt, wie viele „normale“ Produkte vegan sind und dass man vor dem Begriff keine Angst zu haben braucht.

Ihr habt keine Lust, Packungen zu lesen? Unser Einkaufsguide listet euch vegane Produkte ganz übersichtlich auf. Den gibt es übrigens auch als App.