Das Tierversuchsinstitut Covance hat 13 Affen an Überhitzung sterben lassen

Im weltgrößten Auftragsforschungsinstitut Covance sind 13 Affen gestorben, weil die Labore überhitzt waren. Die Geldstrafe scheint dem Institut egal zu sein.

Foto: PETA USA

Covance, das auch in München und Münster Tierversuchseinrichtungen betreibt, verstößt immer wieder gegen Tierschutzauflagen. Regelmäßig werden Affen ohne Wasser und Schlaf in die Labore transportiert, dort in schlecht klimatisierten Räumen gehalten und von Arbeitern geschlagen, getreten und gewürgt. 2005 hielt PETA USA einige dieser Szenen auf Video fest.

Schon damals musste Covance Strafe bezahlen. Und auch im neuesten Fall, bei dem die Heizungsregler im Labor aussetzten und 13 Affen an Überhitzung starben, musste Covance 31.500 Dollar zahlen. Verglichen mit dem Geld, das die Institute mit Tierversuchen machen, tut der Firma das nicht weh.

Covance will jedenfalls weiter Tierversuche durchführen und dafür jedes Jahr tausende Affen in seine Labore transportieren. Und damit nicht genug: Keine andere Firma züchtet so viele Hunde für Tierversuche, bei denen die Tiere dann ganz planmäßig gequält und getötet werden.

Was ihr dagegen tun könnt? Unterschreibt unsere Petition an Air France, die als einzige Fluggesellschaft noch Affen in Labore transportiert.

Tierversuche

Weil jedes Experiment einen Ausgang hat.
Go Vegan!

Neues Tierversuchslabor in Freiburg

Freiburg plant, 10.000 Mäuse einzusperren und zu quälen. Helft uns jetzt, etwas dagegen zu unternehmen.

Foto: PETA USA

Das Institute for Disease Modeling and Targeted Medicine (IMITATE) in der Breisacher Straße will neue Erkenntnisse über genetische Erkrankungen des Menschen gewinnen, indem es künstlich Symptome bei Mäusen hervorruft. Dafür werden zunächst 10.000 Mäuse eingesperrt und gequält. Die tatsächliche Zahl wird aber noch deutlich höher sein, wenn die 3.000 Käfige in mehrmals pro Jahr neu belegt werden.

Baden-Württemberg liegt schon jetzt mit 469.605 Tieren pro Jahr ganz oben auf der Negativrangliste zu Tierversuchen. Insgesamt werden in Deutschland jährlich 2,8 Millionen Tiere für Experimente missbraucht.

Und das, obwohl daraus kaum Erkenntnisse für den Menschen gewonnen werden können. Mäuse unterscheiden sich nicht nur in ihrer Physiologie und Anatomie von uns, sondern auch in krankheitsbedingenden und -beeinflussenden Faktoren wie Stress, Alkoholkonsum und Ernährung.

Helft uns jetzt, gegen das Tierversuchslabor in Freiburg zu protestieren. Ihr könnt Leserbriefe an Zeitungen schreiben, euch vor Ort unserem Streetteam anschließen oder Unterschriften sammeln und sie dem zuständigen Veterinärdirektor Dr. Dirk Murmann des Regierungspräsidiums Freiburg überreichen oder übersenden:

Regierungspräsidium Freiburg
Herr Dr. Dirk Murmann
Referat 35 – Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung
79083 Freiburg i. Br.
[email protected]