5 Dinge, die ihr über Daunen wissen solltet

Wir zeigen euch, warum ihr statt Daunen lieber tierfreundliche Materialien nehmen solltet.

1. Für Daunen werden Gänse lebendig gerupft

Eigentlich ist der Lebendrupf EU-weit verboten. Doch bei der Mauser (regelmäßiger Abwurf bzw. Neuwachstum des Gefieders) gibt es eine Ausnahmeregelung: Das alte Gefieder darf „ausgestrichen“ werden. Gewöhnlich wird dies jedoch nicht eingehalten und die Tiere werden mehrmals im Jahr bei vollem Bewusstsein gerupft. Fehlende Kontrollen begünstigen das auch noch.

2. Auch in der Fleischindustrie werden Gänse vor der Schlachtung häufig mehrmals gerupft.

Die Daunen werden den Gänsen während ihres kurzen Lebens je nach „Rasse“ und Lebensdauer vier bis sieben Mal schmerzvoll ausgerupft. Für die Geflügelindustrie ist das natürlich ein willkommener Zusatzverdienst.

Foto: Friedrich Muelln

3. Die Herkunft der Daunen lässt sich sehr schwer ermitteln.

Wegen der langen Lieferketten und weil Daunen aus mehreren Farmen vermischt werden, gibt es keine Garantie dafür, dass die Daunen nicht aus Lebendrupf stammen.

Foto: PETA Asia

4. Mit dem Kauf von Daunen unterstützt man häufig die Stopfleberindustrie.

Daunen aus der Stopfleberindustrie werden teils als „Nebenprodukt“ in Kleidung oder Bettdecken verarbeitet. Hier erfahrt ihr alles über Stopfleber.

5. Daunen wärmen teilweise nicht so gut wie tierfreundliche Produkte.

Daunenprodukte können oft nicht mit den vielen tierfreundlichen Füllmaterialien wie PrimaLoft, Thinsulate oder Ingeo mithalten: Sind Daunen einmal nass geworden, trocknen sie sehr schlecht und verlieren somit ihre isolierende Wirkung. Zudem lassen sich Daunen nur schwer reinigen.

Es gibt jede Menge tierfreundlicher Materialien, für die keine Gänse gequält werden müssen. Wenn ihr beim Einaufen auf die Labels achtet und synthetische Materialien kauft, helft ihr, Tierquälerei zu vermeiden.

Go Vegan!

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.

Diese Tiere werden für Lederprodukte gehäutet

Nicht nur Rinder werden täglich für unsere Kleidung und Accessoires gehäutet. Welche Tiere noch ihre Haut lassen müssen, zeigen wir euch in diesem Feature.

Bild: PETA USA

Leder als Milliardengeschäft

Kühe, Kälber, Pferde, Schafe, Lämmer, Ziegen und Schweine – sie alle werden nicht nur für die „Produktion“ von Fleisch getötet, sondern auch für die Verarbeitung ihrer Häute zu Leder. Wegen fehlender oder mangelhafter Betäubung wird den Tieren häufig bei vollem Bewusstsein die Kehle aufgeschlitzt. Schlachthäuser, Gerbereien sowie die Bekleidungs-, Auto- und Möbelindustrien in aller Welt erzielen mit Tierhäuten und Lederprodukten einen Umsatz von rund 80 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

 

 

Tiere, die ihrer Haut wegen gejagt werden

Hunde, Katzen, Strauße, Zebras, Bisons, Wasserbüffel, Wildschweine, Kängurus, Elefanten, Aale, Haie, Delfine, Seehunde, Walrosse, Frösche, Schildkröten, Krokodile, Eidechsen und Schlangen – sie alle werden täglich für die Produktion von Schuhen, Taschen, Handschuhen und Accessoires getötet. Die Tiere werden erschossen, erschlagen, harpuniert, von Fallen zerquetscht, geköpft oder mit Wasser aufgepumpt, damit wir ihre Häute anziehen können.

Die folgenden Videos und Bilder zeigen nur einige Beispiele aus der Lederindustrie.

Strauße

Hunde und Katzen

Alligatoren und Krokodile

Rinder