Holt euch das PETA ZWEI-Demopaket gegen Wolle!

Ihr wollt eine Aktion starten, um über die Tierquälerei hinter Wolle aufzuklären? Wir versorgen euch mit Materialien.

© Fighting For Animals Photogr

Es gibt noch viele Menschen, die nicht genug darüber wissen, wie Schafe gequält werden, um an ihre Wolle zu kommen. Sie tragen weiterhin Pullover, Schals oder Mützen aus Wolle, weil sie nicht darüber informiert sind oder ausblenden, dass Scherer in der Wollindustrie Schafe schlagen, ihnen Schnittwunden zufügen oder ihnen das Genick brechen, damit solche Produkte verkauft werden können. Diese Menschen könnt ihr mithilfe von Aktionen aufklären – und bei uns bekommt ihr die Materialien dazu.

Wenn ihr eine Aktion gegen Wolle plant, meldet euch einfach bei uns per Mail an aktiv@peta.de und teilt uns Ort und Zeitraum der geplanten Demo, den Anlass sowie eine Adresse für den Postversand mit. Beachtet bitte, dass wir einen Vorlauf von ein bis zwei Wochen brauchen, damit das Paket garantiert rechtzeitig ankommt.

Ihr seid noch auf der Suche nach Leuten aus eurer Umgebung, mit denen ihr zusammen Aktionen auf die Beine stellen könnt? Dann kommt ins Streetteam!

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7 Gründe, warum Wolle gar nicht geht

Was so falsch daran sein soll, Wolle zu tragen (außer dass sie kratzt wie Hölle)? Wir haben die 7 wichtigsten Gründe gesammelt.

Foto: PETA USA

01 Massenhaltung

Die Wollindustrie pfercht Schafe in überfüllte Ställe, wo sie sich kaum bewegen können und unter permanentem Stress stehen. Viele Tiere verletzen sich und sterben.

02 Verstümmelungen

Wenige Tage nach ihrer Geburt werden den Lämmern die Ohren durchlöchert, die Schwänze abgeschnitten und die männlichen Lämmer werden kastriert. Das alles passiert ohne Betäubung oder Schmerzmittel.

03 Vernachlässigung

In der australischen Wollindustrie gilt es als normal, dass jährlich etwa 15 Millionen Lämmer sterben. Für die Züchter lohnt es sich finanziell nicht, den Tieren genug Futter, Schutz und medizinische Versorgung zukommen zu lassen; stattdessen nehmen sie lieber ihren Tod in Kauf.

04 Überzüchtung

Um möglichst viel verkaufen zu können, züchtet die Industrie den Schafen viel mehr Wolle an, als ihnen von Natur aus wachsen würde. In heißen Sommermonaten sterben deshalb viele Tiere an Hitzeschäden, während andere in den kälteren Jahreszeiten zu früh geschoren werden und erfrieren.

05 Mulesing

Damit sich in der dichten Wolle keine Fliegenlarven einnisten, schneiden australische Züchter den jungen Merinolämmern große Stücke Haut und Fleisch vom Hinterteil. Betäubungs- oder Schmerzmittel bekommen die Tiere nicht.

06 Schur

Das Scheren läuft nicht friedlich ab, sondern meist unter Zeitdruck und ohne Rücksicht auf die Tiere. Viele Schafe erleiden dabei Schnittwunden, oder ihnen werden ganze Körperteile wie Euter, Ohren oder Penis abgeschnitten. Wenn die Tiere nicht stillhalten, schlagen Scherer sie oft, bis sie bluten.

07 Lebendexport

Wenn ein Schaf nicht mehr genug Wolle produziert, wird es verkauft. Der Weg zum Schlachter führt meist aus Australien bis in die Türkei, nach Ägypten oder in den Nahen Osten. Drei Millionen Schafe werden jährlich auf mehrstöckige Lebendexport-Schiffe gequetscht, wo es heiß ist, die Tiere nicht genug zu essen und trinken bekommen und sich Seuchen ausbreiten. Zehntausende von ihnen sterben schon unterwegs und werden meist einfach über Bord geworfen. Für die anderen wartet am Ende der Reise das Schlachthaus.