Der Beweis, dass sich aus allem vegane Pizza machen lässt

Na gut, aus fast allem. Bevor hier jemand anfängt, ein Salatblatt mit Käse zu überbacken, haben wir 7 wirklich gute Hacks für vegane Pizza ohne Teigkneten.

Toast

Vegane Pizza ist ja so kompliziert! Klar, wer daran scheitert, eine Packung Toastbrot zu öffnen und ein bisschen Kram draufzulegen, ruft vielleicht doch lieber beim Lieferdienst an. Für alle Mutigen erklärt Streetteamer Robin die Lazy Pizza aber noch mal ganz genau (ab Minute 2:24).

Dosenbrötchen

Dose ploppen, Brötchen plattmachen, Belag drauf und backen. Passt aus irgendeinem Grund besonders gut als Grundlage für vegane Wurst und Oliven zwischen Tomatensauce aus dem Glas und fertig geriebenem veganen Käse.

Reibekuchen

Die fertigen aus dem Tiefkühlfach natürlich. Viele Sorten sind vegan und machen sich perfekt als Basis für beispielsweise Spinatpizza mit viel Knoblauch.

Fladenbrot

Alter WG-Klassiker, weil es die dicken Brote fast überall mega günstig und meist noch zu den merkwürdigsten Zeiten zu kaufen gibt. Am liebsten mit Paprika, Mais und Tomaten.

Tortillas

Warum nicht mal Italo-Tex-Mex. Beläge hier ein bisschen sparsamer einsetzen, weil die zarten Fladen nicht so schwer heben können, dafür werden sie aber auch gut knusprig.

Blätterteig

Wenn schon fettiger Käse oben drauf, dann auch fettiger Teig unten drunter. TK-Blätterteig plustert sich beim Backen unter französisch inspiriertem Belag wie roten Zwiebeln und Paprika so hübsch auf, dass man damit jede fancy Party bestreiten kann.

Kürbis

Das wird jetzt hier keine Paleo-Nummer mit rohem Büffel auf Blumenkohlmatsch, aber wer es gerne halbwegs gesund und glutenfrei hat, kann auch Gemüse als Grundlage für Tomatensauce und Käse nehmen. Besonders gut eignen sich stabile Sorten wie Kürbis oder Zucchini, die man vor dem Belegen in Scheiben oder längst durchschneidet.

Polenta

Maisgelb und ganz schön flexibel. Einfach nach Packungsanleitung anrühren, festwerden lassen und dann mit ordentlich Tomatensauce, Gemüse und veganem Käse belegen.

Wassermelone

Bonuspizza! Hier gibt es das "Rezept".

Go Vegan!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.

6 Snacks, die jedes Festival retten

Wer den Sommer vor Bühnen feiert, kann sich dabei nicht immer auf die Festivalveranstalter verlassen. Diese 6 Snacks helfen, wenn es sonst nichts Veganes gibt.

Foto: Joey Thompson

01 Gemüseravioli

Der traditionsreichste aller Festivalsnacks. Gemüseravioli gehen kalt wie warm und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und natürlich liefern Nudeln reichlich Energie, das wissen nicht nur Marathonläufer und Radrennfahrer, sondern auch alle, deren Lieblingssportart Moshpit heißt.

02 Sojakakao

Die Umbaupause ist nicht lang genug, um vom Festivalgelände zum Zelt und zurück zu joggen? Kleine Trinkpäckchen mit Sojamilch oder -kakao dürfen auf den allermeisten Festivals mit aufs Gelände, nehmen im Hipbag nicht viel Platz weg und halten die Laune bis zur nächsten längeren Pause oben.

03 Nüsse

Kompakt, vielseitig und immer lecker. Nüsse sind nicht nur der perfekte Snack, um die Energievorräte aufzufüllen und dabei Proteine, Vitamine und Mineralien zu liefern. Es gibt sie auch in so vielen Varianten, dass es damit selbst nach vier Tagen Festival nicht langweilig wird: gesalzene Cashews, Studentenfutter, Erdnussbutter, Haselnussschokolade, Erdnüsse im Sesammantel, Mandelkekse … Wer braucht da noch Fleisch, Milch oder Eier, um sich mit Eiweiß zu versorgen?

04 Sojawürstchen

Egal ob die Grillversion oder das Snackwürstchen für die Jackentasche: Würstchen aus Soja oder Seitan sind zugegeben nichts, wovon man sich zu Hause jeden Tag ausschließlich ernähren sollte. Aber wenn es darum geht, auf Festivals den Zeltnachbarn zu zeigen, dass klassisches Open-Air-Essen auch ohne zerquetschte Tiere geht, sind sie nicht zu schlagen. Tipp: lieber ein paar Packungen mehr mitnehmen, es wollen ja doch wieder alle was abhaben.

05 Bananen

Obst. Vitamine. Mineralstoffe. Wenn die Muskeln vom vielen Hüpfen und Tanzen schlappmachen, gibt es nichts Besseres als die praktischste aller Obstsorten. Bananen werten das morgendliche Müsli auf, passen tagsüber ganz ohne Extra-Verpackung in die Tasche und bewahren außerdem davor, mit Wadenkrämpfen im Sanizelt zu landen.

06 Pommes

Wenn die mitgebrachten Vorräte schneller als geplant zur Neige gehen oder die Lust auf heiß, fettig und salzig anklopft, dann ist es Zeit, die Festivalstände zu checken. Neben Pommes gibt es mit ein bisschen Glück oft eine okaye Auswahl an tierfreiem Essen wie Curry (immer um die vegane Variante bitten, auch vegetarische Currys enthalten manchmal Fischsoße und Sahne), Brezeln (darauf achten, ob Schweineschmalz enthalten ist) und Falafel, die eine Grundlage für durchgefeierte Festivalwochenenden schaffen.