Der Roboter, der Millionen von Tieren das Leben retten könnte

Die Einsicht kommt erst, wenn es ums Geld geht. Dank eines Roboters begreift auch die Pharmaindustrie langsam, wie überflüssig Tierversuche sind.

Dass es nicht nur grausam ist, sondern auch extrem unzuverlässig und langwierig, Produkte und Medikamente an Tieren zu testen, wissen Tierrechtler schon lange. Für die Pharmaindustrie muss es sich aber vor allem finanziell lohnen, Tierversuche abzuschaffen. Ein Roboter hilft dabei.

Der gelbe Roboterarm der Bayreuther Firma Stäubli wird im Rahmen des amerikanischen Tox21-Programms schon seit einigen Jahren eingesetzt, um die Wirksamkeit von Medikamenten zu testen, wie das Video des Wall Street Journals zeigt. Dabei ist der Roboter nicht nur viel schneller als die üblichen Tierversuche, sondern auch viel effektiver, weil Produkte direkt an menschlichen Zellen getestet werden, auf die sie später auch wirken sollen. Und das tausendfach parallel automatisiert, statt von Hand jedem einzelnen Kaninchen oder Hund die Augen zu verätzen oder Gifte zu verabreichen.

Deshalb wird der Roboter inzwischen auch genutzt, um schädliche Stoffe in Haushaltsprodukten, Lebensmitteln und Verpackungen zu testen. Weil das so viel schneller und zuverlässiger funktioniert als die Versuche an Tieren, können Produkte und Medikamente schneller in die Läden kommen und verkauft werden. Das dürfte dann auch die Industrie überzeugen, Tierversuche endlich sein zu lassen.

Ihr wollt keine Tierversuche unterstützen? Mit diesen Haushaltsprodukten und Kosmetika seid ihr auf der sicheren Seite.

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