Die 11 schönsten veganen Sandalen für den Sommer

Auch Füße brauchen Freiheit. Mit diesen veganen Sandalen lasst ihr besonders dekorativ Luft an eure Zehen und die Tiere dabei in Ruhe.

Ava von Cosi Cosi

Ein Traum in rot und Plateau. Die Sandalen aus veganem Wildleder von Cosi Cosi sind nicht die allerbilligsten Sommerschuhe, aber dafür so hübsch wie bequem, und sie passen mit Strumpfhose drunter auch das restliche Jahr noch zu sämtlichen guten Anlässen.

Ivy von Vagabond

Das perfekte Modell für alle, die sich zwischen Kirchentag und Berghain nicht umziehen wollen. Schlicht, schwarz und wie alles aus der Non-Animal-Kollektion von Vagabond frei von Tieren.

Alec von Good Guys

Klar gibt es auch in Billo-Läden lederfreie Sandalen mit eventuell tierfreiem Kleber – aber bequemer weil schweißfreier läuft es sich dann doch in Mikrofaser. Die schlichten Sandalen der veganen Firma Good Guys passen zu Bermudashorts und Krempeljeans genauso gut wie zu flattrigen Kleidern.

Madrid EVA von Birkenstock

Der Birkenstock-Trend lebt weiter – im Sommer am liebsten mit möglichst wenigen Riemen und schön bunt. (Wer es klassischer mag, findet unter dem Suchwort „vegan“ aber auch Modelle aus Mikrofaser in braun, weiß und schwarz.)

Toe Post Sandal von Vegetarian Shoes

Wenn es einen Schuh-Klassiker gibt, dann ist die vegane Variante von Vegetarian Shoes nicht weit. Pro-Tipp für alle, die sich immer noch nicht an den Birkenstock-Look gewöhnt haben: Erst mal als Hausschuhe ausprobieren und dann beim nächsten Spaziergang zum Bäcker einfach anbehalten.

Emma von Bourgeois Boheme

Minimalismus heißt ja nicht, dass keine Farbe mehr erlaubt ist. Das schlicht geschnittene Modell von Bourgeois Boheme gibt es auch in schwarz, aber die Kombination aus bordeauxrot und dunkelblau macht irgendwie ein bisschen mehr Spaß.

Fair Flip von Ethletic

Wenn es doch mal zu heiß oder zu sandig für weiße Sneaker ist, gibt es immer noch weiße Flip-Flops. Die von Ethletic sind nicht nur fair, bio und vegan, sondern haben auch eine Kung-Fu-Sohle aus Baumwolle und Naturkautschuk, auf der es sich ziemlich angenehm läuft.

Palma Fun Sandal von Ahimsa

Über den Namen lässt sich streiten – solange man es mit einem Kaltgetränk in der Hand und Sonne im Gesicht macht. Dann ist auch ziemlich egal, ob man veganen Ledersandalen mit den schmalen Riemen von Ahimsa wirklich am Strand trägt oder nur in der großen Pause.

Naja von Nae

Der Wandersandalen-Trend ist nichts für alle, ein Glück deshalb, dass sich Nae davon nur lose inspirieren lässt. Statt Klettverschlüssen gibt es Mikrofaser, statt merkwürdiger Farbkombis ein gutes Schlangenmuster und eine weiße Sohle. Geht doch.

Altea von Jonny‘s Vegan

Warum nicht mal mit Ansage? Die Sandalen von Jonny’s Vegan mit den breiten elastischen Riemen gibt es mit dickem Vegan-Schriftzug, für Fans von simpleren Designs aber auch einfach in schwarz oder weiß.

Drapeau von Matt & Nat

Unkomplizierte Slides mit etwas dickerer Sohle, auf der es sich sehr angenehm läuft. Die vegane Handtaschenfirma Matt & Nat hat sich inzwischen auch in Sachen Schuhe etabliert und versorgt damit vor allem die, denen es nicht schwarz, schlicht und schick genug sein kann.


Ihr bleibt auch in der größten Hitze lieber bei geschlossenem Schuhwerk? Eure Entscheidung, hier sind die besten veganen Ledersneaker.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Schon wieder Schafquälerei bei einem Patagonia-Lieferanten

Angeblich müssen sich bei Patagonia alle an strenge Tierschutzregeln halten. Neue Bilder aus den USA zeigen aber schon wieder, wie Schafe gequält werden.

© PETA USA

Schon 2015 zeigten Videos von PETA USA, dass Arbeiter bei einem argentinischen Wolllieferanten von Patagonia auf Schafe einstochen und sie häuteten, während sie noch lebten. Daraufhin stellte Patagonia alle Verbindungen zu dem Betrieb ein und schuf neue Vorgaben unter dem Namen „Patagonia Wool Standard“. Es sollten „die strengsten Tierschutzkriterien der Welt“ sein. Neue Aufnahmen aus den USA zeigen jetzt, wie gut das funktioniert.

Im April 2017 besuchten Beobachter von PETA USA einen Schafschurbetrieb in Utah, wo jedes Jahr tausende Schafe von dem bei Patagonia zugelassenen Wollproduzenten Red Pine Land & Lifestock, LLC geschoren wurden. Die meisten der geschorenen Schafe hatten blutige Wunden. Keine davon wurde behandelt. Arbeiter drehten schwangeren Schafen die Hälse grob zur Seite, zerrten an ihrer Wolle, trieben sie Rampen hinunter und schlugen sie mit einer Peitsche. Bis zu dem Tag, an dem sie auf die Enthüllungen von PETA USA aufmerksam wurden, listete Patagonia diese Firma auf seiner Webseite als zugelassenen Lieferanten auf.

© PETA USA

Nach der Schur wurden sie in die offene Wüste gebracht, wo sie bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ohne ihre Wolle schutzlos waren. Die Lämmer in der Herde von Red Pine gelten als „Hauptprodukt“ des Betriebs und werden an die Superior Farms in Kalifornien verkauft, den größten Schlachtbetrieb der USA, wo sie unter brutalen Bedingungen getötet werden.

Solange Firmen Wolle verkaufen, werden Tiere dafür gequält und getötet. Helft uns jetzt, das zu stoppen, und fordert Patagonia auf, Wolle durch tierfreundliche Materialien zu ersetzen.