Die 5 besten veganen Scheibenkäse-Sorten

Von veganem Käse gibt es mittlerweile jede Menge Sorten. Für alle, die sich im Scheibenkäsechaos noch zurechtfinden müssen, haben wir fünf Empfehlungen.

02. Jan 2017

Wilmersburger „Würzig“

Mit Wilmersburger wurde veganer Käse genießbar. Die würzigen Scheiben lassen sich gut auf Stullen oder Sandwiches legen, oder einfach pur essen. Den Käse findet ihr in vielen Supermärkten.

Violife „Original“

Etwas dezenter im Geschmack und daher noch vielseitiger. Violife „Original“, den ihr bei den meisten Onlineversänden bekommt, eignet sich gut zum Überbacken von Aufläufen.

Simply V „Natur“

Auf Mandelbasis und ohne Soja. Dieser Käse schmilz richtig gut und überzeugt auch geschmacklich, zum Beispiel auf Pizza oder in Sandwichtoasts. Simply V „Natur“ bekommt ihr in verschiedenen Supermärkten wie zum Beispiel Kaufland.

Tofutti „Cheddar Style“

Wer Cheddar-Käse lieber mag, ist mit der Sorte von Tofutti gut beraten. Nervig zwar, jede Scheibe erst aus Plastik pulen zu müssen, bevor man ihn auf Stullen oder direkt auf die Zunge legt, doch lecker ist der Käse dann trotzdem. Ihr bekommt ihn bei Onlineversänden oder Veganshops.

Bedda „Rustikal“

Die rustikalen Scheiben von Bedda schmecken leicht würzig. Am besten macht sich der Käse kalt auf belegten Broten oder Sandwiches. Einige Supermärkte und Veganversände haben ihn im Angebot.

Direkt mal den Käse testen? Baut doch mal einen der 5 veganen Sandwich-Klassiker mit Wurst und Käse.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

John aus dem Streetteam München

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal John, 27, der das Münchner Streetteam leitet.

Foto: Britta Becker

02. Jan 2017

Seit wann bist du dabei?

Im Juli 2015 war meine erste Aktion. Seitdem bin ich regelmäßig bei Aktionen und Treffen dabei. Ein Jahr später habe ich die Leitung übernommen und stehe Maria zur Seite.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Nachdem ich anderthalb Jahre vegan gelebt hatte, kam das Interesse für Tierrechte, weil ich mehr tun wollte, als „nur“ vegan zu leben. Eine Freundin und ich haben uns via Facebook umgeschaut, welche Tierrechtsorgas es in München gibt, und zufällig war dann eine Ampelaktion vor meiner Haustür, bei der ich einfach vorbeigeschaut und mitgemacht habe. Seitdem bin ich dabei.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Mein Lieblingsthema ist die vegane Ernährung. Nicht nur, was sie für die Tiere und den eigenen Körper bedeutet, sondern auch der Zusammenhang mit Umwelt- und Menschenrechtsthemen, weil das damals bei mir die Initialzündung zum veganen Schritt gab. Aber es ist auch wichtig, auf Themen wie Kleidung, Kosmetik und Tierversuche aufmerksam zu machen, weil das neben der veganen Ernährung manchmal untergeht.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Am liebsten sind mir einerseits auffällige Aktionen, die zum Beispiel mit Kunstblut Missstände verbildlichen und dafür sorgen, dass Leute stehenbleiben und uns zuhören. Andererseits mag ich auch Ampelaktionen gerne. Dabei stehen wir während der Rotphase der Autos auf der Straße und halten Schilder hoch. Die Autofahrer können so nicht ausweichen und lesen die Schilder dann auch wirklich. Und die Fußgänger natürlich auch.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

So wie ich es gemacht hab. Schaut euch um, welche Tierrechtsorgas es in eurem Umkreis gibt, und wenn eine Aktion stattfindet, geht einfach hin und macht mit. Für mich persönlich war das einfacher, weil man gleich etwas zu tun hat, aber es gibt auch Treffen, bei denen man sich erst einmal abseits von Aktionen kennenlernt. Und wenn es keine Tierrechtsorga in eurer Nähe gibt: Helft in Tierheimen, geht flyern, stickern, macht euren Freundeskreis auf die Themen aufmerksam … Es gibt viele Möglichkeiten, aktiv zu sein.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!