Die 5 besten veganen Wachmacher

Manchmal braucht man halt ein bisschen Hilfe, um mittags aus dem Bett zu kommen oder die toten Stunden zwischen Abendessen und Party durchzustehen.

Diese 5 Wachmacher helfen dabei und schmecken außerdem.

Kaffee

Naheliegend, aber eben auch ein Koffein-Klassiker. Wer mit schwarzem Kaffee nicht klarkommt, kann sich zwischen veganer Milch aus Soja, Mandeln, Hafer, Dinkel, Reis, Kokos, Quinoa oder Haselnüssen entscheiden – oder gleich einen Vrappuccino draus mixen.

Cola

Die meiste gängige Cola ist glücklicherweise vegan. Wer in einer Lernphase also ernährungsmäßig nicht mehr schafft als den Trip zur Fast-Food-Kette oder zum nächsten Kiosk, kann sich hier beruhigt bedienen.

Mate

Nicht jede Limonade ist vegan, aber die gängigen Mate-Marken kommen ohne Gelatine und sonstige Tierprodukte aus. Traditionsbewusste Hacker und Clubgänger trinken Mate natürlich pur, für Experimentierfreudige haben wir Rezepte.

Matcha

So viel grüner als normaler grüner Tee (weil die Blätter gemahlen statt nur getrocknet und aufgegossen werden) und so viel vielseitiger noch dazu. In Stressphasen hilft manchen die ganze Zeremonie mit Rührbesen und Teeschale, während andere lieber mit Mandelmilch einen (heißen oder kalten) Matcha Latte draus machen.

Chai

Schwarzer Tee allein hat immer sowas Seriöses, deshalb lieber ordentlich Gewürze wie Zimt und Kardamom und Zucker rein, um indischen Chai draus zu machen. Schmeckt besonders gut mit Kokos-Reis-Milch und lässt sich in zeitlichen Engpässen auch aus fertigem Sirup mixen.

Red Bull

Obwohl die Zutaten von Red Bull vegan sind, können wir den klebrigsten aller Energydrinks leider nicht in diese Liste aufnehmen, denn die Red Bull Company unterstützt noch immer unnötige und grausame Tierversuche, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind.

Noch mehr vegane Getränke stehen im Einkaufsguide.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Was das Überzugsmittel Schellack mit gekochten Läusen zu tun hat

Nicht nur Süßigkeiten werden oft mit Schellack überzogen, sondern auch Kosmetik soll damit stärker glänzen. Was jeder über den Stoff wissen sollte.

Was ist Schellack?

Schellack ist eine harzige Substanz, die aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnen wird. Diese Läuse – die mit den Cochenilleläusen verwandt sind – ernähren sich von Baumsäften und kleben daraus Hüllen an die Zweige, in denen ihr Nachwuchs heranwächst, bevor er sich hinausbohrt. Dieses Harz wird zusammen mit Rindenstücken und übrig gebliebenen Läusen vom Baum gekratzt und durch Aufkochen, Auswaschen und Zermahlen zu Schellack verarbeitet.

Was ist so schlimm an Schellack?

Schellack ist zwar ein Ausscheidungsprodukt, das der Läuse-Nachwuchs irgendwann nicht mehr braucht, aber darauf wartet die Industrie nicht immer. So landet nicht nur das Harz in der Produktion, sondern mit ihm auch jede Menge lebender Läuse.

Worin ist Schellack enthalten?

Als Überzugsmittel wird Schellack für alles verwendet, das glänzen und sich nicht zu schnell auflösen soll. Neben Süßigkeiten wie Schokolinsen, Kaugummi-Dragees oder dunkler Schokolade gehören dazu auch Zitrusfrüchte sowie Tabletten und Nahrungsergänzungsmittel. Außerdem steckt Schellack in glitzernder Kosmetik, Haarspray und Möbelpolituren.

Welche Alternativen gibt es?

Es gibt eine riesige Auswahl an Süßigkeiten, die auch ohne Schellack glänzen. Unser Einkaufsguide listet auf, welche Produkte ohne tierische Inhaltsstoffe auskommen. Auch für Kosmetik gibt es vegane und tierversuchsfreie Alternativen. Und beim Arzt oder in der Apotheke lohnt es sich, nach tierfreien Medikamenten zu fragen.