Die 8 besten Fisch-Alternativen

Für ein bisschen Meeresfeeling muss niemand Tiere an Haken oder in Netzen fangen und ihre Schuppen abziehen. Hier kommen die besten veganen Alternativen.

Fischstäbchen

Wenn es sowieso nicht um die Fischigkeit geht, sondern um viel krosse Panade um eine weiche Füllung im handlichen Format, dann kann auch gleich Gemüse drin sein statt zermatschtem Tier. Die Gemüsestäbchen von Iglo, die es in den meisten Supermärkten gibt, sind beispielsweise vegan. Für Tofu-Fans gibt es außerdem die Knusperstäbchen von Viana und für alle, die lieber Seitan mögen, die Vischstäbchen von Vegafit.

Sushi

Roher Fisch ist nicht nur wegen Antibiotika-Rückständen, Quecksilber und sonstiger Gifte eine komische Idee, sondern vor allem aus Prinzip. Schließlich fühlen auch Fische Schmerzen und wehren sich, solange sie können, dagegen, stückchenweise auf Reis zu enden. Am einfachsten ist es, stattdessen Maki mit Gurke, Rettich oder Avocado zu bestellen. Wer täuschend echte Nigiri basteln will, überbrüht dafür eine Tomate mit heißem Wasser, zieht ihr die Haut ab und schneidet sie passend in dünne Scheiben.

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Fischsoße

Vor allem in der asiatischen Küche werden Gerichte oft mit Fischsoße, Austernsoße oder Shrimpspaste gewürzt, aber auch in klassischer Worcestershire-Soße stecken kleine Fische. Je nach Rezept kann man einfach Sojasoße verwenden, vegane Worcestershire-Soße wie die von Sanchon kaufen oder im asiatischen Supermarkt nach Würzsoßen auf Pilzbasis Ausschau halten.

Thunfischsalat

Das Wichtigste am Thunfischsalat ist die Mayo. Die vegane Version davon kann man entweder fertig kaufen oder selbst machen. Dann nur noch grob zermatschte Kichererbsen, fein gewürfelte Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Paprika untermischen, nach Geschmack würzen und auf dem Brot verteilen. Wer es besonders ozeanmäßig mag, kann außerdem noch essbare Algen wie Wakame oder Kombu hinzufügen.

Kaviar

Nicht unbedingt das Hauptnahrungsmittel der meisten von uns, aber auch für vegane Luxusmenschen hat die Fischalternativen-Industrie gesorgt. Die kleinen schwarzen Kügelchen sind keine ungeschlüpften Fische, sondern bestehen aus Algen und sind für ein paar Euro bei Ikea und in vielen veganen Onlineshops oder bei Kaufland zu bekommen.

© S. Schalthöfer / Think Vegan

Shrimps

Die tierleidfreie Shrimps-Version ist auch gebogen und hat ebenfalls die roten Streifen drauf. Ihr könnt sie anbraten und gut in Sommerrollen oder auf einem Sandwich verwenden.

Fischsteak

In vielen Kühltruhen in Asia-Läden liegen die Fischsteaks in der Nähe der Shrimps. Lasst euch von der imitierten Hautstruktur außenrum nicht abschrecken, denn diese Steaks schmecken gar nicht schlecht und sogar etwas nach Meer.

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Tintenfischringe

Diese Teile müssen zäh sein und sind es auch. Schön in der Pfanne frittiert brauchen die Ringe nur noch durch Aioli, Mayo oder eine Soße eurer Wahl gezogen werden, bevor sie in den Mund wandern. Die veganen Tintenfischringe gibt es ebenfalls in vielen Asia-Läden.

Noch mehr vegane Produkte kennt unser Einkaufsguide, und wir haben auch jede Menge Rezepte für euch.

Serge Gnabry ernährt sich vegan

Der Fußballstar des FC Bayern und der Nationalmannschaft lässt kein Tier mehr auf seinen Teller. Inspiriert haben ihn Freunde und Dokumentationen.

Bild: CC BY-SA 3.0 - Rufus46

Serge Gnabry ist nicht der erste Mensch, der sich nach einem Film wie „Earthlings“ oder „Live And Let Live“ entscheidet, es mal mit einer veganen Ernährung zu versuchen. Schließlich zeigen solche Dokus eindrucksvoll, wie gut es nicht nur den Tieren tut, wenn wir aufhören, sie zu essen, sondern auch unserer Gesundheit, dem Klima und anderen Menschen. Serge, der als Star des FC Bayern und der Nationalmannschaft ständig körperliche Höchstleistungen bringt, nennt aber noch einen anderen Anstoß, der ihn aufs Vegansein gebracht hat: Sein direktes Umfeld. Im Bild-Interview erzählt er, wie ihn „Gespräche mit Freunden“ dazu bewegt haben, vegan zu werden.

Mindestens so wichtig wie prominente Vorbilder – zu denen Serge als Profisportler definitiv gehört – sind schließlich die, die man persönlich kennt. Zusammen ist es immer einfacher, Vorurteile zu kontern, sich gegenseitig Tipps zu geben und natürlich Rezepte auszutauschen. Noch ist der Rest der Nationalmannschaft nicht so weit, sich Serge anzuschließen, aber das Beispiel von Chris Smalling gibt Hoffnung. Wie uns der vegane Manchester-United-Star gerade erzählt hat, ist seine vegane Ecke des Mannschafts-Buffets meist schon von seinen Mitspielern leergegessen, bevor er überhaupt dazu kommt.

Ihr wollt es auch mal vegan versuchen? Unser Vegan Kickstart hilft euch dabei.